Natur kreativ: Birkenrinde

Papierarbeiten von der Natur inspiriert

Auch das hatte ich schon mal, nachgemachte Birkenrinde. Diesmal habe ich mich der Birkenrindenmusterung erneut gewidmet. Aus einer Karte im A6 Format habe ich kleine Schlitze ausgeschnitten.

So in etwa sieht mein Birkenrindenvorbild aus.

Dunkle Streifen, die mich immer an Geschriebenes erinnern.

Und wieder habe ich die Farben umgekehrt, um mir die Abstraktionen anzusehen. Manches wirkt in diesem pink-schwarz fast comicartig. Die Fotos habe ich über einer grünen Schneidematte gemacht. Das bringt vielleicht zusätzliche Verwirrung ;-)

Ich habe mit Licht und Schatten gespielt und mit dem Einfallswinkel, indem ich das Papier in verschiedene Richtungen gedreht habe. Bei den Löchern bietet es sich ja an, das Papier mit Licht anszustrahlen.

Bei der ersten Version hier muß ich ein bißchen an Wolken denken, als würde man in den Himmel blicken.

Losgelöst.

Echt schräg 5a – 5c.

6 Gekippt und völlig abstrakt.

Ach ja, dann gab es noch den Draußen-Versuch. Einmal durchgucken und einmal das Schattenbild einfangen.

9 Am Besten gefällt mir das hier, wo Papier und Pflanzen eine „Symbiose“ eingehen.

10 Hier noch mal ein Blick auf das Vorgängermodell, an dem ich im März rumprobiert hatte:

Links das Birkenrindenpapiermodell (was für ein Wort), in der Mitte das Schattenspiel auf einer Tapete und rechts auf einem Stück Stoff. Das kommt dem Birkenstamm doch wieder recht nahe ;-)

Some more experiments with paper and nature. The last pictures from 10 to 13 are from March this year, when I already tried to copy the bark of birchtrees. Again I changed colors to see the abstraction of these forms. Everybody is free to see different things here :-)

32 Kommentare Gib deinen ab

  1. Evtl. als Stoff- oder Tapetenmuster? Wirklich kreativ!

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    1. pflanzwas sagt:

      Alles ist möglich :-)

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  2. Sehr interessant. Mit gefällt s/w irgendwie am besten, weil es näher am Original ist. Die Bilder 3a und 3b haben etwas sehr dynamisches, so schnellziehende Wolken im Wasser gespiegelt. Das ist auch ein tolles Ergebnis.

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    1. pflanzwas sagt:

      Aha, also siehst du auch was wolkenartiges. So geht es mir ja auch. Ansonsten treffend beschrieben mit den Schwarzweiß-Bildern. Du kannst es besser in Worte fassen, als ich :-)

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  3. Christian W. sagt:

    Die Schattenspiele draußen sind ganz toll, aber es ist insgesamt eine sehr schöne Idee!

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    1. pflanzwas sagt:

      Danke Christian. Mir war so nach Lochmuster :-) Birkenrinde bietet so viele Interpretationsmöglichkeiten und manchmal sieht sie aus, als hätte sie Schlitze.

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  4. Nati sagt:

    Die Symbiose mit der Pflanze gefällt mir sehr.

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    1. pflanzwas sagt:

      Danke Nati. Ein witziger Effekt fand ich.

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      1. Nati sagt:

        Ein Naturkunstwerk. 🙂

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  5. mmandarin sagt:

    Die Freude am Spiel von Licht, Schatten und Farben springt über. Sehr fein. Marie

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    1. pflanzwas sagt:

      Danke Marie. Die Birkenrinde läßt mich nicht los!

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  6. Sehr gelungen! Bravo! Davon könnte ich gerne mehr sehen.
    Liebe Grüße

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    1. pflanzwas sagt:

      Vielen Dank Jürgen, daß freut mich! Mal sehen, was mir noch einfällt :-)

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  7. das ist ja mal eine schöne Idee! Kennst Du Gellyprint? dafür müsste das perfekt sein
    Ich mag die Rinde der Birke auch sehr (auch einen Stempel, aber die weisse Farbe ist so eine Sache)
    Liebe Grüsse
    Nina

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    1. pflanzwas sagt:

      Ja, das kenne ich. Stimmt, damit könnte man auch noch rumspielen, gute Idee :-) Weiß ist oft schwierig. Da bräuchte es vermutlich was Stärkeres als Druckmittel.

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      1. Es gibt bessere Stempelkissen, aber das ist mir zu teuer. Zum Ausrollen von weißer Acryl Farbe bin ich fast immer zu faul (Rauskramen und wieder wegräumen auf dem Esstisch) 😉
        Danke Dir und liebe Grüße zurück
        Nina

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        1. pflanzwas sagt:

          Ich weiß, was du meinst :-) Ich bin auch nicht immer in Stimmung für eine größere Aktion. Du nutzt doch diese blauen Stempelkissen (u.a.). Die kann man aber nur mit Farbe ohne Lösungsmittel nutzen oder? Ich wollte mir mal bessere Stempelfarbe zulegen, habe aber immer die „falschen“ Stempelmaterialien, die das nicht abkönnen.

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          1. Ich nutze am liebsten die farbigen Stempel VersaFine Claire. Die sind auf Ölbasis, sehr ergiegib und die Farbe ist sehr gut und farbecht.
            Wenn ich mit Linol (oder Acryl Farbe in ganz seltenen Fällen) arbeite, dann wird die auf einer Glasplatte ausgerollt.
            Stempelkissen, auf die ich Farbe aufgeben, da habe ich auch mal was probiert und war auch enttäuscht.
            Diese Stempelkissen gibt es leider kaum in Geschäften, ich habe sie über eine Freundin bekommen (die auch ganz viel Stempel schnitzt und sie bestellt hat, einfach mal googeln)
            Viel Spass beim Ausprobieren und ganz liebe Grüße zurück
            Nina

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            1. pflanzwas sagt:

              Danke für den Tip. Ich werde mal gucken. Heute habe ich immerhin mal die Gelplatte wieder rausgeholt :-) LG

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  8. Das ist ganz merkwürdig bei Dir! :-)
    Du hast diese Naturader, eine ganz starke, aber auch recht stark die künstlerischr Ader.
    Dass dies so disparat erscheint, hat damit zu tiun, daß beides recht stark in Dir angelegt ist.

    Ich mag seit jeher Leute – und ich habe bisweilen auch solche auf WP portraitiert, die ganz unterschiedliche Tendenzen und Eignungen verfolgen: Der Sportler, der Romane schreibt, der Mathematiker, der Künstler ist. Ich mag das einfach.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich verstehe, was du meinst und ich finde sowas auch spannend. Ich erinnere mich auch an deine Beiträge dazu. Ich bin ja Textildesignerin, da finde ich die Nähe zur Natur gar nicht sooo ungewöhnlich. Sie dient uns Gestaltern ja oft als Vorlage und Inspirationsquelle. Aber wer weiß, wo es herkommt. Manches ist bei mir schon familiär vorbelastet. Da war der Schritt für mich nicht mehr ganz so groß. Danke für deine Worte!

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  9. bluebrightly sagt:

    Nice work! I like the outside one, too – the symbiosis. And it’s interesting to see that the shadows on the curved fabric begin to look closer to the real birch bark. I think the word „investigations“ is a good one for this. You’re playing but the play is an investigation into the various possibilities of light and shadow. Like you, I don’t find the leap, or distance, between design and nature a big one at all (referring to the comments above).

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    1. pflanzwas sagt:

      I like the idea of investigations :-) Although I tend to imitation. What attracts us to this bark? Investigation and imitation – good title :-)

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      1. bluebrightly sagt:

        Well, words can have different meanings, if they translate directly, in different languages, right? I think in English, imitation has a negative meaning, especially when it comes to anything artistic. I think I know what you mean – you imitated the markings that you saw, in paper. When you do that you are investigating these marks, too. Especially when you shine the light through the paper, play with shadow effects, etc. – those are like investigations into the quality of these marks and patterns. ;-)

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        1. pflanzwas sagt:

          Language is so subtle ;-) Even in our mother tongue. Okay, I stay with investigations. Thank you for your thoughts Lynn!

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          1. bluebrightly sagt:

            I’m too pushy. Maybe investigation sounds too scientific. It’s probably the kind of word artists like to use to make themselves sound serious. :-)

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            1. pflanzwas sagt:

              Pushy is new to me :-) No, you are not. You just shared your thoughts about it and that is okay. And I mean it, it is difficult to find the right word in a different language, as well as in your mother tongue. Many people are not very precise anymore – especially me ;-)

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            1. pflanzwas sagt:

              Haha – I am not sure about that ;-) I will make a pause now. Someone has to cook. Guess who ;-)

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  10. It looks like a perforated tape to pianola. Maybe it consists written sounds of nature? ;)

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    1. pflanzwas sagt:

      Haha, good idea! I need something to play it ;-)

      Gefällt 1 Person

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