Ein bißchen Farbe

am

und ein bißchen Summen!

Trotz der kühlen Tage wird es nach und nach immer grüner draußen. Auf dem Balkon blühen die Hornveilchen. Jetzt sind auch ein paar Löwenzahnblüten offen, ein paar restliche Rosmarinblüten und die Perlhyazinthe, die noch blüht. Ach ja, die Platterbse mit ihren drei Blüten und der Gundermann. An den kleinen zarten Blüten war die Tage tatsächlich eine Baumhummelkönigin Bombus hypnorum! Die Veilchen fand sie weniger interessant. Ich hab mich gefreut, daß der Gundermann ihr zugesagt hat :-)

Nach den kalten Nächten brauchen die Mauerbienen morgens immer einige Zeit, um wieder beweglich zu werden. Oft gucken erst mal nur ein paar „Nasen“ aus den Niströhren. Zu witzig! Manch eine zeigt den Hintern. Ist aber eher die Ausnahme ;-)

Die Mauerbienen gehen sehr gerne an die Traubenhyazinthe, an den Rosmarin, aber auch in den Hornveilchen wird aufgetankt.

Diese Gehörnte Mauerbiene Osmia cornuta war morgens noch etwas lahm und irgendwie im Staub gelandet. Sie kroch über den Boden und ich hab ihr dann auf die Blüten geholfen. Von den Teilchen habe ich sie auch noch befreit. Das hätte sie wahrscheinlich auch alleine geschafft, wenn sie schon beweglicher gewesen wäre, aber es war wieder einer dieser kühlen Tage. Sie hat dann auch erst mal ewig an den Blüten genippt.

The wild bees on my balcony are rather slow in the mornings. The nights are still very cold and the bees, Osmia cornuta, take some time to get fit again. It is so funny, when they look out of the nesting tubes :-)

They like to get nectar from Rosmarinus officinalis, Muscari and Viola, as you can see on the pictures. Aren’t they colorful? The bee on the last pictures has been fallen into dust and she couldn’t get rid of the dirt. She was too weak. I helped her onto the flowers and she drank a lot of nectar!

28 Kommentare Gib deinen ab

  1. finbarsgift sagt:

    Wundervolle Farben deiner Florafaunawelten!
    Herzliche Abendgrüße vom Lu

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  2. einfachtilda sagt:

    Jeder kleinste Sonnenstrahl lockt die Bienen raus, dann sind sie agil, aber bei der Kälte bleiben sie at home.

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    1. pflanzwas sagt:

      Hihi, ja. Das waren zwei harte Wochen, aber jetzt am Wochenende tobte das Wildbienenleben!

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  3. puzzleblume sagt:

    Das sind so lebensfrohe und warme Bilder – herrlich.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich schrieb hier schon: da wird einem warm ums Herz beim Anblick von Biene und Blüte :-)

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  4. Ule Rolff sagt:

    Man könnte auf die Idee kommen, dass Frühling sei, wenn man deine Bilder sieht. Aber wehe, man steckt die Nase zur Tür raus …

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    1. pflanzwas sagt:

      Ja, daß ist wahr. Immerhin kriegen wir die Tage doch mal ein paar Grade mehr :-)

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  5. Wunderbare Aufnahmen! Das sind also Hornveilchen? Ich hätte sie wilde Stiefmütterchen genannt. Wie mutig, die Biene von den Resten zu befreien! Sie stach also nicht bei so liebevoller Hilfe.

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    1. pflanzwas sagt:

      Mit den botanischen Feinheiten kenne ich mich hier nicht so aus. Ich weiß nur, daß die Hornveilchen mehr Nektar bieten, als die überzüchteten Stiefmütterchen. Wobei es da bestimmt auch eine Wildform gibt, die mehr zu bieten hat.
      Was das Stechen angeht: viele der über 500 heimischen Wildbienenarten haben zwar durchaus einen Stachel, aber stechen können nur wenige und viele so gut wie gar nicht. Die pieksen höchstens. Besonders die solitär lebenden Wildbienen sind extrem friedlich uns gegenüber, weil sie alleine für ihren Nachwuchs sorgen müssen und sich deshalb auf keine Kämpfe einlassen. Die fliegen eher davon :-)

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      1. Danke. So lernt man immer wieder hinzu. Und schön, wenn jemand dies erarbeitete Wissen weitergibt.

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  6. Die Details in Deinen Photos sind beeindruckend, liebe Almuth. Besonders da Auge der Biene im Bild links haben es mir angetan.

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    1. pflanzwas sagt:

      Das ist das Schöne an der Fotografie, daß für uns so viel mehr sichtbar wird. Liebenswerte Details zum Staunen! LG

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  7. Nati sagt:

    Richtig schön die Farbenpracht Almuth.

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  8. aus welchem Material sind denn die Niströhren? Aus dicker Pappe?

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    1. pflanzwas sagt:

      Ja, es gibt Niströhren aus Pappe, die man kaufen kann. Meist haben die verschiedene Durchmesser, entsprechend der Größe der Wildbienenarten (von 4 bis 8 mm etwa). Es gibt viele verschiedene Nisthilfen, aber mit den Pappen komme ich hier ganz gut klar. Bambusstäbe sind auch gut geeignet oder Pflanzenstengel aus dem Garten, die Hohlräume haben. Neue Röhren mögen die Mauerbienen hier nicht so gerne, aber wenn nichts mehr frei ist, ziehen sie doch ein :-)
      Es gibt auch Nisthilfen aus Ton, Holzblöcke mit vorgebohrten Löchern, wenn man es nicht selber machen will und auch Nisthilfen aus MDF-Platten, aber die kommen hier nicht so gut an.
      Hier gibts ausführliche Beschreibungen, was empfehlenswert ist, falls es dich interessiert :-)
      https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen/

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  9. Blaue Feder sagt:

    Sieht aus, als hätte die Biene Engelsflügel! Zauberhaft!

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    1. pflanzwas sagt:

      Die hat bestimmt Engelsflügel :-) Danke dir!

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  10. Fotohabitate sagt:

    Nicht nur bei den Bienen dauert es morgens länger, bis sie in Gang kommen 😉 Diese flauschigen Pummels auf den farbigen Blüten sind wirklich toll anzusehen!

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    1. pflanzwas sagt:

      ^^ Da wird einem warm ums Herz :-)

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  11. Bei Dir ist man bestimmt gern Biene, wenn einem bei den ungemütlichen Temeraturen zu Futter verholfen wird.

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    1. pflanzwas sagt:

      ;-) Da müßten wir mal nachfragen. Als Wärmespender auf jeden Fall!

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    2. pflanzwas sagt:

      Hier noch meine Antwort zum Rezept: Das mit dem leisen köcheln klingt nach Herausforderung, aber ich werde es mal ausprobieren. Kam da nicht noch Curry rein oder verwechsel ich das jetzt gerade? Danke jedenfalls fürs rüberreichen :-)

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  12. Die Mauerbiene perfekt in Szene gesetzt. Vor allem die Augen müssen klar erkennbar sein (so meine Prämisse).

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    1. pflanzwas sagt:

      Is scho schön wenns klappt :-) Danke dir.

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