Kreativ: „Aufschneiderei“

am

Durch- und Draufsichten

Die große kreative Welle hat etwas nachgelassen, aber ich hab hier noch Sachen, die ich noch zeigen wollte. Diesmal habe ich einiges ausgeschnitten und mir die Effekte angesehen oder wie so oft beleuchtet.

Ich wollte bei diesem Fotoausdruck die Plastizität des Ahornblattes hervorheben, aber daß ist mir nicht so richtig gelungen. Ich hab einen Teil ausgeschnitten und dann mit Fäden am Papier verbunden. Wahrscheinlich hätte ich mit Draht arbeiten müssen, um das Blatt besser in Form zu halten. Vielleicht komme ich noch mal dazu, daß anders anzugehen. Lange Zeit lag es dann herum, bis ich es kürzlich mit einer Lampe beleuchtet habe. Der Effekt war ganz interessant, aber die Schattenspiele diesmal nicht so wirkungsvoll.

Abstrakt geschnitten

Wo ich noch Papierreste rumliegen hatte, habe ich gleich weitergeschnippelt. Obwohl mich der Gutenberg-Editor dazu auffordert, ins Bild zu schreiben, tue ich das lieber nicht. Auf meiner Seite wird der Text voll fett über dem Bild angezeigt. Wahrscheinlich das Problem, was die Leser vorher im E-Reader hatten. Warum funktionieren die einfachsten Dinge hier nicht??? Jetzt ist das Problem im Reader weg und dafür auf meine Seite gewandert. Gehts noch?

Zurück zum Text: den eingeschnittenen Papierzettel habe ich vor eine Lampe gehalten. Das Foto habe ich, wie so oft, in Photoshop farblich umgekehrt. Hier finde ich den Effekt diesmal ganz interessant. Es lädt die Phantasie zum Spielen ein, finde ich.

Ich weiß gar nicht mehr, woran ich hier gedacht habe. Ich glaube, ich wollte kleine Blätter schneiden. So habe ich einen Teil der eingeschnittenen Flächen anschließend nur umgeknickt.

Schnitte und Schatten

Weiter gehts mit den „Aufschneidereien“. Es ist schon ein bißchen her, als ich euch den Beitrag mit den Pilzen und dem Laub zeigte. Ich hatte einen Fotoausdruck mit der Nähmaschine bestickt und einen der Pilze beschrieben. Von dem Blatt habe ich eine Kopie gemacht und mich gefragt, wie es aussehen würde, wenn ich manche der Stellen aufschneiden würde, die Blattstrukturen sichtbar machen und ähnliches mehr. Auf der Vorderseite war es mir zu unruhig, also habe ich mich gleich der Rückseite zugewandt.

Hier hat die Beleuchtung besonders viel Sinn gemacht, denn die Schattenspiele sind sehr vielseitig. Je nach Schattenlänge und Richtung wird es mehr und mehr zum Verwirrspiel.

Es wäre schön gewesen, wenn ich hier jetzt hätte Nummern einfügen können, aber auch das ist nicht vorgesehen. Also denkt euch einfach eine 4a bis 4 e….

Auch die Farbe des Hinter- oder Untergrundes spielt eine Rolle. Am Computer habe ich dann angefangen, manche der Bilder zu bearbeiten. Interessanterweise führt die Farbumkehrung zu noch mehr Auflösung der Formen.

Nach der Farbumkehrung habe ich wieder etwas Farbe eingefügt und schließlich ein Schwarzweißbild davon gemacht. Im s/w Modus wird es dann total abstrakt.

Ich will mich mit diesem neuen Editor anfreunden, aber der machts einem nicht leicht. Ich habe eine Seite gefunden, wo alle einzelnen Funktionen erklärt werden. Ich hab das Gefühl, daß meiste dient einer besseren Programmierbarkeit. Dann warte ich mal auf den Tag X, wo die Kleinigkeiten nachgereicht werden und wo man auch mit Textdetails und Bildbeschreibungen vernünftig arbeiten kann. Netterweise zeigt mir der Editor einen Fehler unter dem i oben links an (falsche Überschriftsebene), nur weiß ich weder, was gemeint ist, noch wie ich es beheben kann.

I didn’t do much lately, but some weeks ago I prepared some more things I wanted to show you. First I worked on a printout of a maple leaf. I was fascinated by the plasticity of the leave. I cut a part of the form out of the paper and did some stitching, to make the leaf more three-dimensional, but it didn’t develop the way I wanted. I think I have to work with wire here. The paper lay around for a while, then I put a light behind it and made some pictures. The light effect was interesting, but the shadow play wasn’t very exciting (Nr. 1a – 1e).

While I was working with my scissors I did some more cutting. I think I wanted to cut leaves in one way or another, but together with light it got more and more abstract. I processed some pictures on the computer and I think the blue copies are food for phantasy :-) (Nr. 2a – 3b)

Finally I took one of my earlier „creations“. A printout with fungi and leaves and I thought of cutting and making the structures more visible. It was too disturbing for my taste so I turned the paper around and the white sheet was much better, especially for playing with light and shadows. It was interesting how many variations were possible by putting the light more steep or low (Nr. 4a – 4 e).

I worked on some pictures on the computer, changed the colors, and with every step it got more abstract and confusing. I wouldn’t have expected that when I started playing with all this ;-) (Nr. 5a – 6c)

23 Kommentare Gib deinen ab

  1. hollaholle sagt:

    Plastizität des Ahornblattes: Es ist nicht verbesserungs- oder änderungsbedürftig: es wirkt so auf eine einzigartige und surreale Weise auf mich. 1 C gefällt mir besonders gut !

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    1. pflanzwas sagt:

      Danke dir! Ich hatte es mir etwas stabiler und formbarer gewünscht, aber wie gesagt, daß probiere ich vielleicht noch mal aus.

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  2. gkazakou sagt:

    Alles wieder hoch interessant und anregend, Almuth. Besonders die drittletzte Einheit (Farbbild und Ausschneidungen mit Schattenwürfen) finde ich genial. Aber auch die anderen Sachen zeugen von Experimentierfreude, die mir sehr gefällt.

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    1. pflanzwas sagt:

      Danke Gerda. Auch für mich waren die Sachen im Nachhinein interessanter, als gedacht. Das ließe sich sicher noch vertiefen.

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  3. Christian W. sagt:

    Ich mag die 2er und 5er besonders gern, aber interessant ist das alles.

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    1. pflanzwas sagt:

      Danke Christian. Ich fand die Formen erst gar nicht so interessant, aber die Schattenergebnisse waren vielfältiger als gedacht.

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  4. Ule Rolff sagt:

    Wie schön, dass du noch mehr davon zeigst! Deine Näharbeiten in der Botanik begeistern mich ja restlos, erst mal darauf zu kommen ist schon toll, und es auch noch zu können, ist die Krönung.
    Aber die Schattenspielereien von Nrn.4 bis 6 sind auch sehr sehenswert. Wie eigenartig sich die Schatten verändern, wenn du die Farbe entziehst, diese Bilder geben gar keinen Rückschluss auf ihren Ursprung. Sehr anregend ☺

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    1. pflanzwas sagt:

      Dank dir habe ich noch mal genau genauer hingesehen und da fiel mir ein, daß ich beim letzten Bild Tontrennung verwendet habe, nicht nur sw. Deshalb der andere Effekt. Da der neue Editor mit Aktualisierungen nicht gut klarkommt, lasse ich es jetzt so :-) Ja, ich finde es auch überraschend, wie eindimensional alles wird durch diese Effekte. Danke Ule!

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  5. puzzleblume sagt:

    Die Papierbilder mit den aufgestellten Elementen finde ich ganz toll.

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  6. 4b, 4c und 4e sind klasse!

    Bist du eine multiple Persönlichkeit?

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    1. pflanzwas sagt:

      Bis jetzt weiß ich nichts von anderen Almuths ;-) Danke Gerhard.

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  7. Sehr gut, dass Du diese Arbeiten zeigst. Ihre spielerische Art überzeugt sehr. Alles, was mit Faltungen und dem Spiel von Licht und Schatten Plastizität erzeugt, fasziniert mich momentan sehr, da ich in Vorbereitungen zu genau dieser Technik unterwegs bin. Liebe Grüße
    Juergen

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    1. pflanzwas sagt:

      Da bin ich gespannt, was du zu dem Thema machst! Danke dir und LG

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  8. Blaue Feder sagt:

    Eine spannende Reise. Vielen Dank für’s Mitnehmen!

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  9. Die Schatteneffekte finde ich total gut.

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    1. pflanzwas sagt:

      Überraschend vielfältig :-)

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  10. Eva Zimmer sagt:

    Von nachlassender Kreativität kann nicht die Rede sein. 4a ist mein Favorit, Pilze, auf das Bild genäht und beschrieben. Super genial!

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    1. pflanzwas sagt:

      Naja, das sind alles schon „ältere“ Sachen. Im Moment hole ich nur nach, hihi.

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      1. Eva Zimmer sagt:

        Schön, dass du sie noch zeigst :)

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  11. kormoranflug sagt:

    Deine tollen Scherenschnitte, Näharbeiten, die Durchblicke, Licht und Schatten begeistern mich!

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    1. pflanzwas sagt:

      Das freut mich sehr, vielen Dank!

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