Es saß ein kleines Vögelein…

am
Vogelpotpourri

Am Tag der Stunde der Wintervögel war ja kaum ein Piepmatz zu sehen. Hinterher natürlich umso mehr, haha. Naja, so ganz stimmt das nicht. Ich habe noch keinen einzigen Grünfinken gesehen, Buchfinken nur selten, dafür kürzlich mal einen Gartenbaumläufer. Rotkehlchen sind im Garten auch kaum zu sehen und die Dompfaffe / Gimpel Pyrrhula pyrrhula ebenfalls nur selten. Zu warm heißt es da oft. Hm, wird wohl so sein.

Kürzlich in der kleinen Wildnis hinterm Haus, spätnachmittag und dämmrig, turnten ein paar Gimpel in den Baumwipfeln herum und naschten von den Knospen. Erstaunlich, wie gelenkig Frau Gimpel doch ist ;-)

Und wo man gerade so denkt, daß man kaum einen Vogel außer den Meisen sieht, flattern einem am kalten Wochenende plötzlich diese Vögel vor die Linse. Ich vermute, daß es genau wie letztes Jahr, Rotdrosseln Turdus iliacus sind, die als Wintergäste hier vorbeikommen. Genau wie letztes Mal sind die Aufnahmen nicht überragend geworden, aber ich meine, einen Augenstreifen zu erkennen und sie sehen nach Drosseln aus. Jedenfalls sind doch Vögel in der Gegend, die ich bislang nicht sah.

Kürzlich lief ich einen meiner gewohnten Trampelpfade entlang, denke an nichts böses, biege um die Ecke und laufe fast in einen Buchfinken und drei! Rotkehlchen hinein. Ich hatte den Eindruck, daß die Rotkehlchen schon auf Partnersuche waren. Sie sind ja sonst Einzelgänger, aber hier flog eins immer dem anderen hinterher und auch das dritte im Bunde schien Interesse an irgendwem zu haben :-)

Statt Gartenbaumläufer Certhia brachydactyla vielleicht ein Waldbaumläufer Certhia familiaris? Jedenfalls im Wald gesehen: Was für ein hübsches Gefieder!

Außerdem begegnete mir auf meinem Trampelpfad ein kleiner Trupp Schwanzmeisen Aegithalos caudatus. Sie scheinen dort immer herumzuturnen bzw. einen bestimmten Weg zu nehmen. Ich blieb ganz still stehen und sie kamen immer näher. Eine war erst zwei Meter von mir entfernt, dann 1 Meter und zuletzt turnte sie 50 cm von meinem Kopf entfernt in den Schlehenzweigen über mir herum. So niedlich! Ich wartete an anderer Stelle noch mal auf sie, sie folgen wie erwähnt einer bestimmten Route, aber sie waren zu schnell und es war schon zu dämmrig. Deshalb hier ein altes Foto zur Erinnerung.

Apropos Gefieder :-)

Recently I met several birds. I hardly see them in the garden. There are mostly crows and tits at the moment. But behind the house, in the „wilderness“, there are all the other birds I miss here. Also some winter guests, maybe Turdus iliacus. I saw three robins at once! I suppose they were already looking for a partner :-) I walked one of my favourite paths and saw some long-tailed tits coming ahead. I stood absolutely still and they came nearer and nearer. Finally one of them was only half a metre from my head away. So cute! I couldn’t take any pictures then, so this is an old picture. The bird on the first pictures is a female Pyrrhula pyrrhula. They like to feed on buds. I am surprised how agile they are ;-)

 

 

28 Kommentare Gib deinen ab

  1. Na da tummeln sich ja einige von den gefiederten Freunden in deiner Nachbarschaft!

    Zu deinem Baumlaeufer, bei uns gibt es den Andenbaumlaeufer (Certhia americana) und den habe ich per Zufall mal an unserer Kiefer entdeckt! Er ist aeusserst gut getarnt!

    Viele Gruesse
    Christa

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    1. pflanzwas sagt:

      Der sieht ja hübsch aus, aber sie sind sich schon erstaunlich ähnlich oder? Sie sind ganz schön unauffällig mit ihrer guten Tarnung! LG Almuth

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      1. Ja, sie sind sehr ähnlich!
        Und ich habe ihn nur entdeckt, weil sich die Rinde am Baum, die letztendlich der Vogel gewesen ist, bewegt hat!🙂
        VG
        Christa

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        1. pflanzwas sagt:

          Ich sags ja, die super Tarnung. Wahrscheinlich sind die viel öfter unterwegs und wir sehen sie nur nicht :-)

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  2. mmandarin sagt:

    Ja, was täten wir ohne unsere gefiederten Freunde. Bei uns im Garten ist schwer was los. Wir füttern fleißig und werden belohnt. Grünfinken in großer Zahl, Distelfinken, Grünspechte (die im Rasen stochern) Kohlmeisen, Amseln, die sich oft jagen. Drosseln und neulich war sogar ein Kernbeisser zu Besuch. Heckenbraunelle und Zaunkönig sind auch zu Besuch und am Gesang spürt man die Aufbruchstimmung, die so zuversichtlich macht. Das Leben pulsiert. Nur die Blaumeise macht sich rar und ich vermisse sie regelrecht. Leider habe ich keine gute Kamera, dies Spektakel einzufangen, aber es gibt ja genügend gute Vogelfotografen. Ich schreibe gerade einer Meisterin. Danke dafür. Marie

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    1. pflanzwas sagt:

      Das hört sich wirklich toll an! Sooo viele Vögel, ich beneide dich. Ich weiß auch nicht, was zur Zeit los ist. Aber wo es jetzt kalt wird, kann sich das schnell ändern. Trotz allem wird hier auch schon mächtig frühlingshaft gezwitschert :-)

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  3. Ule Rolff sagt:

    Zu warm für Grünfinken? Aha. Das wird sich ja kommende Woche ändern …

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    1. pflanzwas sagt:

      Sieht so aus. Vielleicht sehe ich sie dann!

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  4. Nati sagt:

    Wirklich erstaunlich bei Frau Gimpel.
    Sie sieht im ersten Bild so kugelig aus. Lach…

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    1. pflanzwas sagt:

      So sehen wir bei der Kälte auch aus, kicher.

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      1. Nati sagt:

        Lach, …..ja genau.

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        1. pflanzwas sagt:

          Ich fühl mich dann immer wie dieses aufgeblasene Männchen aus der Reifenwerbung ;-)

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          1. Nati sagt:

            Das Michelinmännchen, ja genau…
            Aber dann auch so strahlen dabei, lach…

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  5. puzzleblume sagt:

    Die dicken Gimpel so turnen zu sehen, ist schon ein drolliger Anblick.
    Baumläufer habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich glaube, man bemerkt sie oft kaum. Sie sind megagut getarnt.

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  6. kowkla123 sagt:

    schöne Bilde wieder, danke, herzliche Grüße von mir zu dir, Klaus

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  7. Bei Dir ist eine Menge los. Der Baumläufer und die Schwanzmeise gefallen mir besonders. Hier wird zwar morgens schon fleißig gezwitschert, aber es sind nur die üblichen Verdächtigen (Amsel, Meisen und Rotkehlchen), über die ich mich aber auch freue.

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    1. pflanzwas sagt:

      Also am Haus ist herzlich wenig los. Heute nur Meisen und Krähen. Um Rotkehlchen und Amseln beneide ich dich! Ich frage mich schon, ob die fremdgehen, weil zu C-Zeiten alle zu Hause sind und jetzt viell. auch füttern?

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  8. Ein flauschiges Bällchen :-)

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    1. pflanzwas sagt:

      So sieht sie rund aus, dabei ist Frau Gimpel so wendig :-) Wie die sich jetzt warm halten bei den eisigen Temperaturen, brrr.

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  9. bluebrightly sagt:

    The little Pyrrhula pyrrhula looks too plump to be that agile, but there it is, getting into every position necessary to eat! And there’s the little treecreeper, the one that’s like ours – but you have two species? I can imagine they would be hard to tell apart! The feather photo is nice!

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    1. pflanzwas sagt:

      It was so funny! The size or form of a body says nothing about agility right? I often think of this actor in Blues brothers. He was short and round but he did flic-flac :-) Yes, there are two species and like you say, they are hard to tell apart. I won’t try ;-) I would suppose that the one in the wood is the other kind, but who knows? We are in town, the wood is in town….

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      1. bluebrightly sagt:

        John Belushi – but he could have been high. ;-) Another example of size and form saying nothing about agility is the way many American football players – the huge ones – can move. Some of them have been on dance contest TV shows, and it’s amazing what they do! Speaking of birds not always being in their preferred habitat, Seattle played host to a Snowy owl (Bubo scandiacus) for 80 days this winter! It stayed in a residential neighborhood, mostly on the tops of peoples‘ houses. People came from miles to see it.
        http://www.youtube.com/watch?v=hy6lwsRubCs&feature=emb_err_woyt

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        1. pflanzwas sagt:

          I watched the video. What a nice and lovely owl and how astonishing, that she isn’t disturbed by all the people around the house! The cry at the end is authentic right? I would appreciate such a guest around and I would love to listen to the uh-uuuuh :-) Probably the owl liked the warmth of the city like the rooks overhere.

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          1. bluebrightly sagt:

            Maybe it was eating mostly mice, I’m not sure. I’m not sure about the cry, either, sorry. I haven’t heard one myself but I saw one with blood on its head perched on a sand dune at a beach in New York City when I was about 20. It was extraordinary! I suppose they’re pretty fearless – who’s going to prey on them? Yesterday someone reported that the owl returned. It’s an ongoing story… :-)

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            1. pflanzwas sagt:

              That is great, a personal home or house-owl :-) I would get rid of TV and only watch owl-TV! – Blood on the head of a white owl, that must be extraordinary. They look a bit „innocent“ in their white „costume“, but that is the way it is. I like it. Lucky people to have this owl in the neigborhood.

              Gefällt 1 Person

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