Kartoffelbovist

Rund und kugelig

Die Kartoffelboviste Scleroderma citrinum waren mir schon woanders begegnet. Sie sind hübsch rund und knuffig. Wenn sie „reif“ sind, platzen sie und verteilen ihre Sporen in der Welt.

Irgendwie sind sie hübsch anzusehen. Sie sind allerdings giftig und nicht zum Verzehr geeignet.

Bei Wikipedia kann man zur Namensherkunft lesen, daß der Bovist im Frühneuhochdeutschen vohenfist Fuchsfurz hieß, was das Geräusch beim Platzen des Fruchtkörpers beschreiben soll :-)

These are puffballs. They look so comfortable and nice. Later on they open up and dust their spores. Really dusty :-) They are poisonous. In early times the word for this fungi was fox fart or vixen fart, which was a description for the sound when the puffballs explodes :-)

 

 

33 Kommentare Gib deinen ab

  1. Im Gegensatz dazu sind aber die Riesenboviste, essbar! Wir haben diesen Sommer einen von Bekannten bekommen und ihn wie ein Schnitzel paniert! Hat eigentlich recht gut geschmeckt!
    Viele Gruesse
    Christa

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    1. pflanzwas sagt:

      Ja, davon hörte ich. Komischerweise werden manche Boviste in Osteuropa für essbar deklariert, die man hier als giftig bezeichnet. Manche dieser Pilze werden zudem von manchen Menschen vertragen und von anderen nicht. Ich blick da nicht durch. Da ich sie nicht esse, muß das nicht weiter meine Sorge sein… ;-)

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  2. Ule Rolff sagt:

    Knuffig, die kleinen Bömbchen.
    Hast du eigentlich in der letzten Zeit an deiner WordPress-Technik was geändert? Es rutschen im Reader für mich Bilder und Text in der zweiten Hälfte der Beiträge ineinander, also sie überlagern sich.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich habe nichts geändert, aber vielleicht WP. Jetzt haben sie den Classic editor ja überall dazu eingebaut. Ich habs bei mir im Reader angesehen. Dort ist es so, daß die Textunterschriften, die man bei den Galeriebildern einfügt, auf dem Foto liegen anstatt drunter. Ansonsten mußt du meine Seite direkt besuchen. Sieht doch immer noch mal anders aus. Ich war auch überrascht, wie die Galeriebilder dort angezeigt werden. Ist wohl immer sehr Themeabhängig.

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      1. Ule Rolff sagt:

        Eigentlich sind Blogs im Browser ja sowieso schöner.

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        1. pflanzwas sagt:

          Ich gehe oft auf die richtigen Seiten. Nur wenn ich nicht so viel Zeit habe oder was „nachholen“ möchte, nutze ich den Reader.

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  3. Array sagt:

    Erster Gedanke: Yummy, der sieht süß und knuffig aus.
    Zweiter Gedanke: Klar, wie so oft giftig. Bleib bei denen, die Du im Supermarkt kaufen kannst. Da kann nichts schief gehen.
    Dritter Gedanke: Also für einen Fuchsfurz hätte ich sowieso nichts übrig!

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    1. pflanzwas sagt:

      Sehr gut zusammengefaßt :-) Ich steige nicht durch bei den Bovisten. Es gibt wohl welche, die essbar sind. Manche werden in Osteuropa als essbar geführt, die hier als giftig deklariert werden. Also ja, nimm die langweiligen (?) Pilze aus dem Supermarkt, da kannst du als Laie nichts falsch machen :-) Und keinen Appetit auf Fuchsfürze? Ja, dann, dann weiß ich es auch nicht ;-)

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      1. Andere Länder, andere Sitten. Wer weiß, wie die Rauschwirkung ist und ob sie gewollt ist oder nicht ;-) … Als ich in Kanada bei meiner chinesischen Gastfamilie lebte, gab es gelegentlich Nudeln mit chinesischen Pilzen. Davon bekam ich einen kleinen Rauschzustand mit Kopfschmerzen. Merkte das aber erst später, dass es von den Pilzen sein muss. Komisch nur, dass nur ich diejenige war, die einen Rauschzustand davon bekam. Schließlich aß die ganze Familie inklusive Kinder davon, nur ich war danach immer berauscht. :-)

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        1. pflanzwas sagt:

          Hm, Gewohnheit? Und jeder Organismus ist anders. Nicht nur bei Pilzen, auch bei vielen anderen Lebensmitteln reagieren die Menschen sehr unterschiedlich. Also, wer weiß :-) – Ich hoffe, du warst nicht zu berauscht und hast nach dem Essen auf dem Tisch getanzt ;-)

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          1. Wahrscheinlich liegt es am eigenen Organismus. Alle anderen Gaststudenten aus aller Welt hatten wohl auch nie Probleme damit. … Nein, neben dem leichten Rausch hatte ich auch immer Kopfschmerzen, da war mir nicht danach, auf dem Tisch zu tanzen. Sonst natürlich immer wieder gerne. ;-)

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            1. pflanzwas sagt:

              Ach ja, das hattest du ja erwähnt mit den Kopfschmerzen. Ich hoffe, diese Art Pilzgericht gabs nicht zu oft :-)

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  4. Ohja…die haben wir auch in unserem Garten!
    Eine Menge kleiner und größerer Knubbel nebeneinander, die wie fallengelassene, leicht schrumpelige „Kartoffeln“ aussehen :-).
    Beim versehentlichen darauf treten stäuben die feinen Sporen in die Welt hinaus.
    Liebe Grüße aus der Herbstsonne…von Rosie

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    1. pflanzwas sagt:

      Dann hast du ja eine schöne bunte Pilzwelt direkt vor der Tür. Ich glaube, die stauben ganz gut oder? Dann laß dich mal nicht einnebeln :-) Liebe Grüße, jetzt aus dem Regen, Almuth

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      1. Das stimmt, sie stauben mehr, als man vermutet.
        Liebe Grüße aus dem Nieselregen….von Rosie

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  5. bluebrightly sagt:

    Another colorful country name. :-) Are all your puffballs poisonous? We have some good edible ones that grow here. You have to be sure it’s not a very young Amanita that has not separated its cap and stem yet. Once you slice it open vertically, if it’s an Amanita you can see the cap and stem structure of the mushroom inside, ready to grow and separate. A puffball doesn’t have that structure and will be uniformly white and sort of spongy inside if it’s young enough to eat. Another clue here is that sometimes the edible puffballs get as big as a basketball! No Amanita gets that big. Of course, you should never guess with mushrooms!

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    1. pflanzwas sagt:

      Guessing with mushrooms, good idea, haha. The big ones are now very ugly and colorful. It is strange to some extent. Always when I read about puffballs it is said, that some are eaten in Eastern Europe, while they are here declarated as poisonous. It seems as if some people can eat them, others not. And some are really poisonous. But don’t ask me. As you know I know nothing ;-) Thank you for the explanation.

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      1. bluebrightly sagt:

        Very interesting! I have heard that collecting and eating mushrooms was always very popular in Eastern Europe. I think the mind-body connection must play a part in these different reactions. ;-)

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        1. pflanzwas sagt:

          You could be right :-) And yes, I think it still is popular collecting mushrooms :-) Sometimes I wonder if we get more careful or more frightened overhere about some plants. Borago officinalis was used in the kitchen, for salads and dressing. Today science found out that Borago has a lot of substances that can be dangerous if you eat too much of it. So they recommend rather not to eat it or only a bit. We didn’t eat it too often, but it was a natural ingredient in some meals…

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          1. bluebrightly sagt:

            But what you say about Borage is true of so many things – maybe it’s part of the detachment from nature, that people become more suspicious of foods they used to eat after gathering from wild places. Common sense should tell us not to eat too much of anything (except my common sense goes out the window when it comes to chocolate, as you know). :-0

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            1. pflanzwas sagt:

              I agree with you! Also with the chocolate. There have to be exceptions, right :-) We have a saying here, the dose makes the poison.

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          2. bluebrightly sagt:

            I like that saying! :-) What is it in German?

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            1. pflanzwas sagt:

              Die Dosis macht das Gift – which I think is very true. Like belladonna or arsenic, that can help in their smallest unit(?), but can be poisonous when you take too much. A small degree – ein schmaler Grat :-)

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          3. bluebrightly sagt:

            Die Dosis macht das Gift. And of course, gift in English has quite a different meaning, that’s funny, isn’t it? Arsenic & belladonna are perfect examples. ‚Smallest unit“ works but not with chocolate – for that, we need ein gros Grat. (I’m sure that was terrible German but you get what I mean).

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            1. pflanzwas sagt:

              Yes, I forgot, gift is present in English, here it is poison. Sometimes it is irritating ;-) Haha, there is no unit for chocolate, I suppose. I am not sure what you mean with gros Grat. Großes Ganzes? „Grat“ is ridge or edge for example and we have gross / groß for big. Gros sounds more like French :-) Lets say the unit for chocolate is unlimited ;-)

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          4. bluebrightly sagt:

            I was trying to say big instead of small – you said, ein schmaler Grat. I said „gros“ but I spelled it wrong. Terrible! Well, our minds have understood the meaning well enough without the words. :-)

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  6. Sehr interessant. Pilze haben uns scheinbar schon immer zu tollen Namenkreationen angeregt.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich würde jetzt gerne mal einen furzenden Fuchs hören ;-)

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      1. Hm, ja… 😉 Unsere Vorfahren kannten das Geräusch bestimmt.

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        1. pflanzwas sagt:

          Du meinst, denen waren alle Tierabsonderungen bestens bekannt ;-)

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        2. pflanzwas sagt:

          Wir sind eben nicht mehr so nah dran ;-)

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