Pilze auf Kiefernzapfen

am
Sind es Mäuseschwanz-Rüblinge?

Jaja, schon wieder so ein Hobbitname. Klingen eigentlich fast alle Pilze, als kämen sie direkt aus Hobbingen??

Ich habe mir schon länger gewünscht, diese Pilze zu finden. Pilze, die auf Zapfen wachsen. Davon gibt es allerdings ein paar mehr, aber ich bin schon von dieser Form hellauf begeistert. Sind sie nicht niedlich? Sind sie nicht hübsch? Und dann auf diesen kleinen Zapfen. Was für ein Mikrokosmos.

Meine Vermutung ist, daß es sich um Mäuseschwanz-Rüblinge oder Späte Zapfenrüblinge Baeospora myosura handelt. Sie gehören zur Familie der Schwindlingsverwandten. Sie zersetzen die Zapfen, auf denen sie wachsen. Jaja, jedem Organismus seine Pilze.

Man beachte die Größe der Kiefernadeln im Vergleich zu den winzigen Pilzen (und ihr schönes Streifenmuster. Das fiel mir früher schon auf. Scheint eine Folge der Zersetzung zu sein).

Was mir an diesem Bild besonders gut gefällt, ist die kleine „Ahornfeder“, die im Hintergrund steht. Allerliebst :-)

For a long time I wanted to find this kind of fungi, maybe not quite this, but a kind of these little mushrooms that grow on pine cones. I read about them and I found them so cute. This time I had luck and found lots of Baeospora myosura. Aren’t they nice? They contribute to the decomposition of cones. So every organism has its own fungi. I like the last picture, because of the maple seed. It looks like a small feather, standing behind the mushrooms.

The German name for this fungi is funny but difficult to translate. I can only choose the words. It is something like mouse-tail-turnips :-) Often mushrooms have funny names here. They always remind me of J.R.R. Tolkiens Hobbits. The mushrooms could be inhabitants of Hobbiton ;-)

 

41 Kommentare Gib deinen ab

  1. puzzleblume sagt:

    Faszinierende kleine Kerlchen.

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    1. pflanzwas sagt:

      Miniaturwunderland – und das ohne Eintritt :-)

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  2. Skulptural und gleichzeitig Grafik :-)

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    1. pflanzwas sagt:

      Da spricht der Keramiker :-)

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  3. Kleine Welten – jetzt fehlen nur noch die Elfen und die Feen!!!
    Viele Gruesse
    Christa

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    1. pflanzwas sagt:

      Ja, das wäre nett. Vielleicht muß ich zu ner anderen Uhrzeit hin, um sie zu treffen ;-) Oder sie verstecken sich unter den Schirmchen :-) LG

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  4. Centi von Centi bastelt sagt:

    Vile Pilznamen wären auch prima Beleidigungen, finde ich… schöne Kiefernzapfenpilzlein hast du da entdeckt!

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    1. pflanzwas sagt:

      ^^ Auch das ist möglich. Kiefernzapfenpilzlein, daß ist doch ein passender und sehr beschreibender Name, geht doch ;-) Aber nein, da muß noch ne Maus dazwischen. Oder so.

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  5. Pilz und Ahornfeder, wirklich wunderhübsch zusammen. Wie liebevoll ist diese Darstellung wieder!

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  6. Huch, Dich habe ich eben gar nicht getroffen, als ich diese Pilze fotografierte und ganz hin und weg war, wie die aus dem Zapfen rauswachsen. ;-) Ich habe sie eben das erste Mal gesehen. Mäuseschwanzrübling ist ja wieder ein toller Name. Kann man sich eigentlich irgendwo als „Pilzbenenner“ bewerben?

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    1. pflanzwas sagt:

      Ach, hast du die auch gerade entdeckt? Toll oder? Paßt ja auch zu deinen Miniaturwelten. Echt, jedes Ding hat seine Pilze! Pilzbenenner, haha, das wäre was,. Irgendwelche Vorschläge ;-)?

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      1. Ja, und ich finde sie sehr hübsch, wie sie so aus den Zapfen sprießen. Pilze sind echt toll. Sie nutzen alles, was sie finden können… auch Pferde- und Hundehäufchen.

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        1. pflanzwas sagt:

          echt schräg!…und hast du das mit den Insekten mitbekommen? Hier gabs zwei Bloggerinnen, die sowas fotografiert haben. Wie nennt sich das noch, Kernkeulen oder z.B. Wespenkernkeulen. Da befallen die Pilze Insekten, killen sie und später wachsen sie aus den toten Tieren. Uaaaa. fast wie im Horrorfilm.

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          1. Live habe ich das noch nicht gesehen, nur auf Fotos. Gänsehaut…

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            1. pflanzwas sagt:

              Irgendwie, öh, krass! Aber auch interessant, daß Pilze überall vorkommen. Können wir ja auch ein Wörtchen mitreden. Ich denke immer mehr, daß sie die heimlichen Herrscher sind ;-)

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            2. Dann sollten wir uns mit ihnen gutstellen. ;-)

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  7. Anna sagt:

    Sehr niedlich! Solche habe ich auch schon gesehen, hatte aber leider keine Kamera bei mir.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich wollte sie immer mal sehen und bin ganz glücklich, sie tatsächlich gefunden zu haben. Mir gefallen diese Minipilzwelten ohnehin schon :-)

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  8. Ule Rolff sagt:

    Allerliebst, diese Mäuseschwanzrüblinge … den Namen muss ich mir genüsslich mehrfach über die Zunge rollen lassen 🙂.
    Auch dein Wort „Ahornfeder“ ist so treffend, dass ich mich frage, warum es nicht schon längst zum täglichen Gebrauchswortschatz gehört.

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    1. pflanzwas sagt:

      Nicht wahr, Ahornfeder ist doch schön. Könnte man gleich zum Wort des Jahres küren ;-) Was die anderen Namen angeht…unglaublich und immer wieder ein Erlebnis, freudiger oder auch genüßlicher Art, grins.

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      1. Ule Rolff sagt:

        ich grins mit 😉

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  9. o)~mm sagt:

    Toll! Wo die überall sind und du entdeckst sie.

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich habe sie schon ein wenig gesucht, aber ich hätte nicht gedacht, daß ich so schnell fündig werde. Und als ich sie dann fand, gab es sie in Mengen :-) Wer suchet wird finden – da ist was dran. Liebe Grüße
      Almuth

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  10. naturfund.de sagt:

    Also Mäuseschwanzrüblinge, sehr hobbit! Welch schöner Fund, der schön fotografiert ist. Ist ja nicht immer so einfach, bei diesen kleinen Wesen. Da macht sich die Ahornfeder wirklich gut als Größenvergleich und fügt alles in ein schönes Stillleben.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ja, sehr hobbit, lach! Ach, alles was so klein daherkommt, ist so reizend und schön. Ich konnte mich auch hier kaum bremsen. Jetzt fehlt manchmal ein gutes Makro, aber dafür bräuchte ich ne neue Kamera.

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      1. naturfund.de sagt:

        Oh, ja das ist ein Dilemma, welches ich gut nachvollziehen kann. Ich stehe ja schließlich auf diese ganz kleinen Pilze. Nachdem ich letztes Jahr ein Makro gekauft habe, habe ich jetzt noch mit einer Nahlinse (mit 8 Dioptrin) aufgerüstet, die ich vor das Makro schrauben kann :-) Kam diese Woche und ich brauche erst noch die richtige Muße und Gelegenheit dafür. Aber es hat mich sehr gereizt und wir reden „nur“ über 55 € im Angebot. Man muss ja auch erstmal sehen, wo einen das hinführt. Aktuell bin ich des Öfteren genervt vom ganzen Objektivgewechsel ;-) unterwegs. Das Wichtigste hast du ja: Den Entdeckerblick! Und was du nicht alles entdeckst und uns zeigst. Ich bin immer wieder überrascht.

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        1. pflanzwas sagt:

          Ja, hat alles so seine Vor- und Nachteile. Vielleicht wird es das nächste, worauf ich spare. Ich glaube, ich hatte dich schon mal gefragt, womit du fotografierst? Ach ja, vor vielen Jahren hatte ich auf eine analoge Spiegelreflex gespart, die jetzt defekt im Schrank liegt. Man gewöhnt sich an das schnelle digitale ohne Entwicklungskosten. Aber dann wieder was anschaffen…gebraucht geht ja auch. Na, schau ma mal. Wenn man bei anderen sieht, was da noch geht, möchte man manchmal auch gerne :-) Wow, 8 Dioptrin! Na, dann wirds jetzt ja noch spannender!

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          1. naturfund.de sagt:

            Gerade wenn man eh schon so viele tolle Fotos macht wie du. Ich fotografiere mit einer spiegellosen Systemkamera, einer Olympus OMD-E. Das ist das sogenannte MFT (Micro Four Third) System. Der Grund für mich war die geringe Größe und das geringe Gewicht. Bedeutend kleiner als eine digitale Spiegelreflex. Das kann ja kein Mensch/Frau mehr tragen auf Dauer :-) Ja, Kamerawechsel ist eine schwierige (und teure) Entscheidung. Bei mir hat es auch recht lange gedauert, bis sich das in meinem inneren zurecht geruckelt hat. Irgendwann ist der richtige Zeitpunkt oder eben auch nicht :-)

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            1. pflanzwas sagt:

              Das ist wahr, diese digitalen Spiegelreflexkameras sind ja Mutanten. Das kann ich auch nicht brauchen. Klein und leicht klingt gut. Schade nur, daß das Kleinwagenpreise sind ;-) Na, anfangen kann man ja mal, anfangen, darüber nachzudenken.

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            2. naturfund.de sagt:

              Ja die Preise sind abartig. Aber wenn du irgendwann mal tiefer ins nachdenken eingestiegen bist, melde ich. Es gibt so ein paar Onlineshops von Foto-Filialisten, die recht günstig Ausstellungsstücke, etc. anbieten.

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            3. pflanzwas sagt:

              Ich sah auch schon eine Seite, die Gebrauchte verkaufen. Schöner wäre, man könnte sich das dann vor Ort ansehen.

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  11. bluebrightly sagt:

    Wow, I didn’t know about these. What a find. Yes, Hobbitland and yes, a totally strange name! Is it supposed to look like a mouse tail with a tiny turnip at the end? Too funny! I looked it up – it’s found in North America too, and it’s called Conifer cap. Another source says there is NO common name for it. I also found this very detailed post:
    https://www.forestfloornarrative.com/blog/2018/6/8/fungi-friday-baeospora-myosura

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    1. pflanzwas sagt:

      Great pictures! I think you told me about this site before. Very nice. The fungi there look even tinier! The species is also called Rübling here = turnip. Rübe would be the subject, but the ending -ling describes a character. Difficult to explain, I am so bad in grammar ;-)

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      1. bluebrightly sagt:

        No, you’re good at grammar. I think I see what you mean. English has the „ling“ ending sometimes too, with the same kind of meaning. Or often it means something small and endearing. To me (and probably most Americans) any reference to a turnip is usually funny and indicates something from the countryside. We just don’t eat turnips much here and we consider them to be peasant food. Of course I know that’s not the case, but that’s the connotation they have here.

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        1. pflanzwas sagt:

          Turnips, especially rutabaga (what a strange word!), were a very common plant in the 2nd world war. Many people ate them especially in times with less food. So after the war many people didn’t like it anymore. They ate them too often. I ate it once in my life, a long long time ago (I remember only the good sausage ;-). I think it is a bit of a peasant food here too. Today it may be more popular again.

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          1. bluebrightly sagt:

            Ah, yes, and I remember my father having that association, even though his family was here during WWII. But his parents must have taught him that. He also did not want my hair to be in braids because he associated that with people who weren’t well educated, and I think that came from his parents too.
            So funny, what you said about remembering only the good sausage!! :-)

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            1. pflanzwas sagt:

              That is interesting that your father knew about it. Many things are passed on to the next generation. Sometimes we adapt to that tradition, sometimes we do the opposite :-) Really, braids stood for less education? Funny.

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          2. bluebrightly sagt:

            I think he associated braided hair with people from the countryside, not the city. Of course, his mother was from the countryside – I was there! But he grew up in New York City and education and getting ahead were very important. I braided my hair sometimes when I was in my early 20’s and lived in New York City, without my parents. ;-)

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            1. pflanzwas sagt:

              That is the way young people do, right? They mirror the things parents and grandparents don’t like ;-)

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