Geschichten vom Baum: Ende Juni

Es blüht noch was

Wir schreiben das dritte Dürrejahr in Folge. Es war Ende Juni und unterm Patenbaum blüht noch was. Manches hätte es sicher auch ohne gießen geschafft, manches vermutlich nicht. Da ich ziemlich regelmäßig gegossen habe an den trockenen Tagen, kann ich jetzt keine Bilanz ziehen. Inzwischen ist der Rotklee verblüht und ebenso die Wicken und so ist viel von der Üppigkeit aus dem Mai verschwunden. Aber Teile des gelbblütigen Hornklees blühen immer noch, dazu ein paar Kornblumen, ein paar Triteleien, die Stiefmütterchen, die ich geschenkt bekam, Ferkelkraut und ein paar andere Sachen.

Ein paar Blüten hat er immer noch, der Gewöhnliche Hornklee Lotus corniculatus, und versamen tut er sich ganz ordentlich.

Irgendwie kriege ich es nie hin, gute Fotos von dieser Baumscheibe zu machen. Morgens um 7, als diese Bilder entstanden (oder war es etwas später?), knallt die Sonne drauf und es ist zu grell. Mache ich mittags Fotos, wenn der Schatten drauf liegt, werden die Bilder zu dunkel oder unscharf, seufz. Egal, ihr bekommt die Eindrücke.

Der Ziersalbei vorne rechts hat schön, aber nur kurz geblüht. Links sieht man ein Gras, welches ich habe stehenlassen und was total schön blüht. Ich sah eine Marienkäferlarve dran :-)

Überhaupt waren viele Marienkäfer und später Larven unterwegs. Der Rotklee war irgendwann total verlaust und so war genug Futter da. Ich sehe auch immer mal eine Hummel am gelben Hornklee. Beim Gießen scheuche ich jetzt immer Schnaken auf. Irgendwie ist etwas mehr Leben eingekehrt. Auch ein Käfer ist mal zu sehen und die eine oder andere Wildbiene.

Ich habe viele Samen aus verschiedenen Samenpackungen dort unten ausgesät, und ab und an kommen ein paar Blüten durch, die ich nicht kenne, wie diese rote hier. Daneben vermutlich die Rosette eines Ferkelkrauts.

Nach zwei Jahren ist mir klar geworden, es wächst nur, wenn es naß genug ist. Manchmal habe ich den durchwurzelten Boden im Verdacht, aber bei vielen Pflanzen zeigt sich, wenn es im Herbst oder Frühjahr mal richtig viel regnet, daß plötzlich alles wächst. Wollziest Stachys byzantina und Salbei Salvia officinalis müßten jetzt im dritten Jahr sein und sie waren immer nur zwergwüchsig. Wenn ich jetzt gieße, lasse ich auf diese Stelle mehr Wasser laufen und seitdem sind sie größer geworden. Ich bin gespannt, ob ich sie noch zum Blühen bringe, früher oder später.

Vor zwei Jahren blühte Kugellauch, 2019 war keiner zu sehen, und jetzt ist wieder welcher durchgekommen. Ich dachte eigentlich ein paar mehr, aber zur Zeit ist nur eine Blütenkugel zu sehen. Kugellauch ist bei Hummeln beliebt und sicher auch bei anderen Insekten. Außerdem haben es nach mehreren Jahren endlich ein paar Gemüsezwiebeln Allium cepa geschafft, Knospen zu bilden. Sie fangen jetzt an zu blühen. Ich freue mich! Auf dem Balkon haben mir die Blattläuse die Zwiebeln immer weggefressen, aber unterm Patenbaum haben sie es endlich geschafft. Eine Zwiebel habe ich erst vor ein paar Wochen gepflanzt und die hat jetzt schon eine Knospe. Juhu :-)

Was zu dieser Zeit bestens blüht und zu meinen Lieblingen zählt, sind die Triteleien Triteleia peduncularis (?), aus der Familie der Spargelgewächse. Sie sind aus Zwiebeln gezogen und es zeigt sich bei der Baumscheibe, daß gerade die Zwiebelgewächse gut klarkommen.

Das hier ist ein altes Foto von 2018. Das aktuelle ist natürlich unscharf geworden ;-)

Ach ja, dann waren da ja noch die Wildtulpen oder was ich dafür hielt. Ich bin etwas irritiert. Plötzlich kamen an mehreren Stellen Tulpenblätter durch, die ich für Wildtulpen von 2018 hielt, die damals nicht gekommen waren. Die Blüte von der einzigen Pflanze, die es dann tatsächlich geschafft hatte, sah dann so aus: nach vielen kleinen Blüten. Ist das eine Wildtulpe??? Und wenn nicht, habe ich das gepflanzt?

Ansonsten wächst die Wilde Möhre Daucus carota subsp. carota und wird wohl auch bald die ersten Blüten öffnen. Minze und Melisse wachsen, ob letztere blühen wird, weiß ich nicht. Eine Polsterglockenblume hat kurz geblüht und der schöne Ehrenpreis noch gar nicht. Vielleicht kommt der Rotklee irgendwann noch ein zweites mal. Rückschnitt fördert ihn eigentlich. Eine Ringelblume hat es endlich mal geschafft (die wollten dort nie wachsen) und einiges anderes, was mir jetzt nicht in den Sinn kommt. Ach ja, auch eine Königskerze nimmt Fahrt auf, eine Schafgarbe ist gut angewachsen und eine Flockenblume, die ich beide ausgebuddelt hatte. Die werden am Grundstücksrand regelmäßig in Grund und Boden gemäht. Ich denke, die werde ich nächstes Jahr noch ergänzen, wenn sie gut anwachsen.

Wie so oft sieht es etwas wild aus, aber es gibt ein paar Farbtupfer und ein paar Blüteninseln, die die Insekten anziehen und das freut mich.

Was die Trockenheit angeht. Ich habe gerade noch mal nachgesehen. Für Hannover Flughafen werden ca. 270 l/qm für 2020 angegeben. Durch 6 Monate sind das etwa 45 Liter pro Monat. Nicht sehr viel….

 

 

46 Kommentare Gib deinen ab

  1. Bei uns hier ist es auch zu trocken und zu heiss!
    Deine Baumscheibe schaut aber schon schön und interessant aus! Haben mehrere Leute solche Baumscheiben in deiner Strasse?
    Viele Grüsse
    Christa

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    1. pflanzwas sagt:

      Hier in der Straße nicht, aber eine weiter, gibt es eine richtig tolle mit Rosen, Salbei, Schafgarbe und mehr. Ich denke, die haben anfangs richtig viel Erde aufgebracht, was ich wahrscheinlich nie ausreichend gemacht habe. Und die legen da immer ihren Gartenschlauch ran und können es so gut bewässern. Etwas weiter gibt es noch zwei kleine Flächen, die mal etwas nett bepflanzt worden sind. Aber das sind alles Ausnahmen. Gibt es sowas bei euch auch? LG Almuth

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      1. Ich kann dir nicht sagen, ob es das in Montreal gibt, ich bin so gut wie fast nie in der Stadt. In unserem Ort und im Ort, in dem wir unser Cottage haben, gibt es diese bepflanzten Baumscheiben nicht. Der Ort in dem ich lebe, ist so zwischen 60 und 70 % bewaldet und die Laute haben fast alle Gärten. Im Cottage ist auch alles Wald und z.T..Seen, aber dadurch, dass die wenigstens Strassen geteert sind. waechst am Strassenrand doch einiges an Wildblumen. Ich bin gerade dabei, die, die ich neulich fotografiert habe, zu benennen und dann mache ich demnächst einen Blogeintrag drüber.
        Viele Grüsse
        Christa

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        1. pflanzwas sagt:

          Ich denke auch, daß das eher ein Stadtthema ist. Urban gardening kommt ja aus den USA, so daß man meinen könnte, daß man sowas in den Städten findet. Aber ich weiß nicht, ob das bei euch ein Thema ist. – Oh ja, auf den Beitrag freue ich mich schon. Bin gespannt, was bei euch blüht! Gibt es bei euch eigentlich diese Mädchenaugen / Coreopsis? Die mag ich zu gerne. Ich weiß nur, daß sie aus N.-Amerika kommen. LG Almuth

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          1. Ich habe sie noch nie wild wachsen sehen, aber du kannst sie im Frühjahr in jeder Gärtnerei kaufen und ich glaube, dass sie sogar winterhart sind.
            VG
            Christa

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  2. Lopadistory sagt:

    Toller Blog. So viel Mühe und Information👍

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    1. pflanzwas sagt:

      Dankeschön :-)

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  3. bluebrightly sagt:

    As you know I’m terribly behind on blog posts and email. Instead of trying to begin where I left off I will just try to look at posts when I can. It’s too bad about the ongoing drought. The luxuriance is disappearing here, too, even with enough rain. It’s partly just the natural cycle, at least it is here. We have a number of different clovers that grow wild here and many of them are still going, but many are beginning to fade. Is it true that you have seen snakes in that small place between so much concrete? Unbelievable! Great! (Or maybe a bad translation). I hope someone can tell you what that pretty red flower is – I have no idea. The alliums/onions are great – what fun to see them! What a thrill to read that you have a Triteleia, because we have one here! T. hyacintha – it’s white. There’s another wildflower, a small purple one, Brodiaea hyacintha, that looks like your mystery flower that could be a wild tulip. Maybe not. I was just photographing the Brodiaea today! What a nice coincidence. ones wild tulips? I’m not sure which name goes to which photo in your post.
    Yarrow and knapweed are blooming in the fields here. Wild carrot – not quite open – same as you.
    You have done a fabulous job with your godfather tree. :-)

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    1. pflanzwas sagt:

      Do you have similar clovers? There are so man types here and many are beautiful, but most people don’t want to have them in their gardens. – Snakes? No, I haven’t seen any snakes :-) – Your Triteleia looks similar. They are so nice. I want to have more! I only wonder about these tuliplike leaves from the plants I thought to be tulips – sorry, a bit irritating, haha! – I watched out for yarrow behind the house these days. Often they have lots of different insects as guests, very small ones, but they seem to be quite treasured. I like the knapweed very much and have some on the balcony / deck. It is always interesting, where we share the same type of flowers, and where not. Is knapweed an invasive plant in the US?

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      1. bluebrightly sagt:

        First, I was wrong about one plant the small purple wildflower I was thinking about is Brodiaea coronaria. Clovers – yes, there are quite a few here, and I can’t imagine anyone welcoming any of them into a garden. ;-) Once in a while, I pick the big purple clover to add to wildflower bouquets. The translation I used said something about snakes. I thought that was strange! :-) Now that you say it, I’m sure that yarrow attracts lots of insects here, too. I can picture those flower heads with little bugs on them. Nice! Knapweed isn’t good here because it’s invasive -as you guessed – and takes over where there should be native wildflowers, so I get unhappy when I see it. I know you understand! :-)

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        1. pflanzwas sagt:

          I am not sure, what kind it is, the blue one. I think it is a big plant family. The coronaria looks a bit different, but I suppose many look similar. Of course I understand about the invasive plants. Same here with some species. Others integrated themselves very well. You probably know Oenothera biennis? In between it is a wildflower here. Even if it seeds well, it is not invasive, as far as I know. A pity about the knapweed, which is so beautiful as a flower. – Clover in a flower bouquet, that is nice. The flowers are underestimated and up here I found out how much they scent! I never noticed that outside.

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          1. bluebrightly sagt:

            Yes, I like Oenothera…it would be fine with me if it spread around, as long as it behaved well like it does for you. :-) That’s the case with Digitalis purpurea here – it grows wild on some roadsides but never seems to get out of hand. So strange, the way plants decide what site is good and what isn’t. The little orchids are SO picky! There’s one cover with a wonderful scent here – Melilotus albus. We call it White sweet clover – it’s a tall, thin one. It smells like a sweet, grassy meadow. I love it. I guess it’s from your part of the world and it might be considered invasive here but I think mostly it is pretty well-behaved. :-)

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            1. pflanzwas sagt:

              I know Melilotus albus and I think I even sniffed at it lately, but noticed nothing. I see it from time to time, where wildflowers grow, but not too often. So I can’t imagine it is kind of invasive. Maybe if it is the right ground – as you said, strange, how they choose the right places. Digitalis purpurea is also a non native plant to you? It is very beautiful, right. Yes, some know to behave, others don’t ;-) Or maybe we don’t understand. I have to think of Rhododendron. It is invasive in Ireland, but actually it grows very well there, so the plant chose the right place, but we don’t want it there, we want to keep what we are used to. Strange world, uh?

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  4. Ule Rolff sagt:

    Merkwürdig: mir kommt es so trocken und heiß gar nicht vor in diesem Sommer.
    Auf der Baumscheibe entdeckst du eine ganze Menge, das du benennst, es sind nur nicht so spektakuläre Blühpflanzen.

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    1. pflanzwas sagt:

      Mit den Temperaturen hatten wir bislang Glück hier im Norden, da bin ich auch froh. Hat es denn so viel bei euch geregnet? Also bis Mitte März war es noch gut, danach kam kaum noch was. Ich hab so eine Wetterseite gefunden, da waren es im April um die 10 Liter /qm, im Mai um die 20 und im Juni schlappe 38 l/qm. Vielleicht liegt ihr ja irgendwo dazwischen, zwischen den trockenen Regionen auf den Karten des Dürremonitors.
      https://www.ufz.de/index.php?de=37937

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      1. Ule Rolff sagt:

        Du hast schon recht, April und Mai waren ziemlich trocken, das sehe ich an unserem gestiegenen Wasserverbrauch, besonders seit wir zwei Gemüsebeete haben (wer ernten möchte, muss schon Wasser draufkippen 😯). Im Juni gab es öfter mal Regentage oder ergiebige Schauer. Aber der andauernde kräftige Wind ist ein Problem, er trocknet alles ganz schnell wieder weg. Da hilft es nur, den Boden mit viel Grünzeug zuzudecken.

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        1. pflanzwas sagt:

          Ja, der kommt noch oben drauf, der viele Wind. Gestern berichteten sie noch in den Nachrichten, daß in Niedersachsen in den letzten 20 Jahren die Grundwasserstände gesunken sind (und sicher nicht nur hier). Ich weiß nicht, wie das weitergehen soll. Eigenes Gemüse ist eine tolle Sache, aber dann nur noch mit Tröpfchenbewässerung?? Und meine Baumscheibe sollte ich eigentlich nicht mehr gießen und gucken, was dort von alleine kommt, seufz.

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          1. Ule Rolff sagt:

            Seufz, auch hier. Aber Tröpfchenbewässerung ist genau das, was ich mache: zig Meter Tröpfchenschlauch vergraben, Wasser direkt an die Wurzeln – funktioniert gut bisher.

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  5. Eva Zimmer sagt:

    Vielen Dank für deine Inspiration! Im Frühling, noch bevor die Zustände chaotisch wurden habe ich zur Baumscheibe vor unserem Haus, auch noch zwei weitere in der Straße angenommen. Seitdem habe ich dort einmal die Rosen von hohem Gras befreit, mehr nicht. Es blüht kaum was, lediglich von Hundehaltern werden die Flächen noch gern gesehen…
    In der Frühe habe ich bei dir diesen tollen Beitrag gesehen und es angepackt. Einiges aus unserem Garten hat sich vermehrt und ich bin dabei, den Überschuss auszupflanzen. Es macht richtig Spaß! Du hast es geschafft mich zu motivieren, das ist super :) Ganz lieben Gruß, Eva

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    1. pflanzwas sagt:

      Das freut mich, daß ich dich damit motivieren konnte. Es ist toll, daß du deine eigene Gärtnerei für die Baumscheiben hast :-) Da brauchst du ja alles nur hin und hertragen, einschließlich Kompost, oder? Bewässerst du die Flächen auch? Als Baumpate soll man ja hin und wieder gießen, wenn es sehr heiß ist, was bei mir mit der Gießkanne natürlich ein Witz ist. Aber du kannst sicher auch nicht die ganze Straße bewässern oder wie machst du das? Immerhin, du kümmerst dich und es wächst was und daß ist toll! LG und noch viel Spaß! Almuth

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      1. Eva Zimmer sagt:

        Liebe Almuth, deine Begeisterung war gestern einfach ansteckend!
        Ja, ich kann alles bei mir aus dem Garten holen und hintragen. Das Beet vor unserer Einfahrt gieße ich mit, wenn ich unseren Garten wässere. Ein Beet wird aktuell noch sich selbst überlassen, und eins befindet sich unterhalb unserer Nachbarn, die es ebenfalls abends mitgießen.
        Gestern bin ich immerhin dazu gekommen, erst mal Blumen- und Kräuterstauden zu setzen, die Beete sind jetzt erst mal voll. Nächstes Jahr kann ich dann noch Samen ausstreuen und gucken, wie es mit Frühblühern aussieht.
        Ich hatte wirklich große Pläne für dieses Jahr, musste aber einsehen, dass es mir unter den gegebenen Umständen als Großfamilienmama einfach zu viel ist. Naja, jetzt ist noch ein Beet zu bepflanzen, dann ist mein Gewissen erst mal beruhigt.
        Vom bunt-wuscheligen Erscheinungsbild deiner Patenbaumscheibe bin ich hier natürlich noch weit entfernt ;)

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        1. pflanzwas sagt:

          Das sieht jetzt bestimmt toll aus und wie gut, daß auch die Nachbarn mitgießen. Sowas fehlt mir hier wirklich, wobei es alles Mietshäuser sind und hier keiner einen Gartenschlauch anschließen kann. Gestern sah ich einen Bericht zur Trockenheit und sinkender Grundwasserspiegel. Jetzt frage ich mich, wie lange ich die Fläche noch bewässern kann. Die Mengen sind ja noch gering, aber wenn es so weitergeht…. auf der anderen Seite versuche ich auch trockenheitsresistente Arten dort anzusiedeln. Meine Hoffnung liegt jetzt auf der Wilden Möhre :-) Was für Kräuter hast du gepflanzt? Blumenzwiebeln gedeihen hier sehr gut bei mir (bis auf Tulpen ;-). Bin gespannt, was bei dir gut ankommt! – Und was deine Arbeit angeht: klar, man muß Zeit dafür haben. Aber eigentlich sollten solche Aktionen doch ausreichen, daß sich was entwickeln kann. Schön, daß du es jetzt geschafft hast!

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          1. Eva Zimmer sagt:

            Ja, ich bin zufrieden! Als Kräuter habe ich Zitronenmelisse, Fenchel, Kümmel, Oregano, Muskatellersalbei und Lavendel drin. Die kommen auch gut mit Trockenheit zurecht. Blumen habe ich Rote Spornblume, Vebene, Fette Henne, Margariten, Anemonen, Gaura, Primeln und Artischocken drin. Ist ganz schön viel, merke ich gerade. Wildpflanzen von der Wiese nebenan wären natürlich auch was, bisher kamen nur Disteln und Gras – gegen wilde Möhren oder ein paar nette Glockenblumen hätte ich auch nix einzuwenden…

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            1. pflanzwas sagt:

              Ui, da hast du die Fläche wirklich voll bekommen. Wie groß sind deine denn eigentlich? Lavendel, den vergesse ich immer wieder (warum eigentlich??), den könnte ich auch noch mal versuchen. Meine Melissen sind zwergwüchsig geblieben. War ihnen wohl zu trocken. Fenchel und Kümmel könnte ich noch mal testen. Meine Glockenblumen wollten bislang auch nicht so recht. Wie gesagt, ich glaube, es liegt hier an der Trockenheit. Wobei die Gemüsezwiebeln richtig gut aussehen :-) Mal sehen, wie sich deine Pflanzen entwickeln. Das wird bestimmt toll aussehen.

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  6. Die rote Blüte gibt mir auch Rätsel auf. Die gelbe Pflanze halte ich nicht für eine Wildtulpe, eher ein Zierlauch. Ich hatte mal nen gelben im Garten, aber der kommt nicht mehr, deshalb kann ich nicht vergleichen. Während es bei Euch offenbar anhaltend trocken ist, hat es bei uns am Alpenrand im Juni häufig und kräftig geregnet – gleich so viel, dass sich Erdbeer- und Himbeer-Ernte verspätet haben, aber allmählich werden die Beeren rot. – Ja, schade, dass Du nicht mit dem Gartenschlauch bewässern kannst. Das wäre natürlich viel einfacher. Eine Giesskanne ist da nur der Tropfen auf den heißen Stein. Es ist erstaunlich, wie viel trotzdem auf der Baumscheibe wächst!

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    1. pflanzwas sagt:

      Die muß wie gesagt aus einer der Samentütchen stammen. Ich kann ja noch mal nach den Blättern suchen, wenn ich sie noch finde. Nach den letzten deprimierenden Meldungen zur Wasserlage frage ich mich, ob ich überhaupt noch gießen soll. Es IST ein Tropfen auf den heißen Stein. Manchen Pflanzen reicht das ja. Andere bleiben halt zwergwüchsig. Ich habe ohnehin den Eindruck, wenn ich nach den Wetterberichten gehe, als würde der Alpenrand nasser, während wir hier immer trockener werden. Oder täuscht das? 2006 fiel mir das erste Mal auf, daß es wochenlang nicht regnet. Der einzige Trost für uns hier oben ist bis jetzt, daß wir noch nicht viele heiße Tage hatten. Dafür viel Wind….

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      1. Bei uns war es bis Anfang Juni auch ungewöhnlich trocken, erst in den letzten Wochen kamen die Niederschläge, die wir sonst im April und Mai haben. Und im Winter gabs zwar auf den Bergen viel Schnee, aber im Tal musste ich meine Schneeschleuder nicht anwerfen. – Ich denke, Du wirst trotzdem gießen. Durch den dichten Bewuchs auf der Baumscheibe verdunstet ja nicht alles sofort und etwas Grün ist besser als nur Braun. Zum Glück sind die Wildpflanzen meistens viel genügsamer als die gezüchteten.

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        1. pflanzwas sagt:

          Wenn sie bei uns auch mal kämen, seufz. Ich frage mich nur, wie lange das noch Sinn macht. Im Grunde müßte ich mal den Härtetest wagen und sehen, was übrig bleibt, wenn ich nicht gieße. Aber irgendwie freut man sich ja auch über die Blüten. Zumal ich was für die Insekten tun wollte. Alles gar nicht so leicht.

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  7. Ingwer sagt:

    In dem Bild mit der unbekannten roten Blüte… die Rosette daneben ist doch Löwenzahn. Nennst ihr ihn Ferkelkraut? Ich dachte, Ferkelkraut wäre eine andere, kriechend wuchernde Pflanze.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich bin wirklich keine Fachfrau und vertue mich auf diesem Gebiet gerne, aber wenn ich mich nicht irre, hat mir eine andere Bloggerin erklärt, daß es eine Ferkelkrautart sein könnte. Ich habe bei Wiki nachgesehen
      https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnliches_Ferkelkraut
      und kriechend wächst die Pflanze nicht.
      Dann gäbe es auch noch Pippau, aber wie gesagt, mich darfst du nicht fragen ;-)

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      1. Ingwer sagt:

        Ich kann mich auch irren, habe aber nochmal nachgelesen. Ferkelkraut ist unregelmäßig borstig behaart.
        Ich hoffe, mein vorheriger Kommentar klang nicht besserwisserisch. Mich interessieren deine Pflanzenbeobachtungen und ich lerne selbst dazu.

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        1. pflanzwas sagt:

          Nein, überhaupt nicht. Mir gehts ja auch oft so. Manchmal wirds nur knifflig, anhand von Bildern so etwas auszumachen. Passiert mir mit Insektenfotos anderswo auch immer wieder. Ich habe jetzt nur mitbekommen, daß es zahllose Löwenzähne, Pippaus und Ferkelkräuter gibt. Und mein Name ist Hase ;-)

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  8. Auf den Salbei sprechen die holzbienen mächtig an 😃

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    1. pflanzwas sagt:

      Den Muskateller-Salbei oder den anderen?

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      1. Oh, da bin ich etwas hinterfragt.
        Ich war sehr käürzlich im Rokokogarten nähe Würzburg, in Veitshöchheim und darin gibt es einen kleinen Gemüsegarten. Da schwirrten die mehrfach herum.

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        1. pflanzwas sagt:

          Die sollen eine Lieblingspflanze haben und das ist der Muskateller-Salbei, aber die mögen sicher auch noch andere Blüten. So sieht der aus. Wie Salbeiblüten in XXL oder so ;-)
          https://de.wikipedia.org/wiki/Muskatellersalbei

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          1. Sieht stark danach aus:-)

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  9. eyeandview sagt:

    Ich hätte gerne etwas mehr von der Wärme, denn hier regnet es seit mindestens 14 Tagen und es ist dazu noch recht kühl. Der Knoblauch ist völlig verfault, so nass ist der Boden bei uns. Die Fotos sind wieder einmal richtig gut getroffen!

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    1. pflanzwas sagt:

      Diese Woche ist es hier auch arschkalt. Die Fotos sind noch aus der warmen Phase. Wenn du zuviel Regen hast, immer her damit. Hier regnet es zwar auch seit ein paar Tagen, aber immer nur so kleine Schauer, daß die Erde unter den Bäumen kaum naß wird, seufz. Der Regen ist einfach ungerecht verteilt ;-) Verfaulender Knofi ist natürlich nicht schön.

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  10. Liebe Almuth,
    ich finde es immer wieder faszinierend, etwas über Dein Patenprojekt zu erfahren. In dem kleinen Beet ist schon sehr viel los! Es tut mir leid, daß auch ihr unter Dürre leidet, den damit verbundenen Schmerz kann ich gut nachvollziehen.
    Ich hoffe es geht Dir gut und Du genießt Deinen Sommer. Bei uns in Colorado ist es viel zu heiß und zu trocken. :-(
    Liebe Grüße,
    Tanja

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    1. pflanzwas sagt:

      Liebe Tanja, danke, es geht mir gut. Dir hoffentlich auch? Hier regnet es gerade (bei uns zu wenig, andernorts wohl genug) und es ist total kalt. Knapp 16 Grad heute, brrrr. Mir ist es allerdings recht, daß wir hier im Norden es etwas kühler haben. Das mildert die Dürre, wenn auch nur unwesentlich. Nächste Woche ist ohnehin wieder Sonne angesagt. Trotz des Regens könnte ich die Baumscheibe gießen, weil zu wenig durch das Blätterwerk kommt. Ich brauch noch mehr trockenheitliebende Pflanzen… LG Almuth

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      1. Es freut mich, daß es Dir gut geht, liebe Almuth. Uns auch, den Umständen entsprechend.
        Es hat drei Mal geregnet am Wochenende, doch seither ist es zu heiß und zu trocken. Leider brechen wir Hitzerekorde. Mehr trockenheitsliebende Pflanzen wären auch bei uns besser, und wir überlegen uns immer mal wieder, ob wir unseren Garten völlig umgestalten sollen. Wäre sicher sinnvoller, ist aber sehr viel Arbeit, und auch nicht ganz billig. Ich hoffe, es wird uns mal gelingen.
        16 Grad hören sich traumhaft an!

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        1. pflanzwas sagt:

          Oje, dann hören sich 16 Grad sicher traumhaft an. – Wer weiß, vielleicht entwickelt sich das mit der Zeit von alleine, wenn die eine oder andere Pflanze eingeht, ersetzt man sie durch etwas robusteres. Feigenkakteen zum Beispiel ;-) Hoffen wir, daß es nicht so weit kommt.

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  11. Wilder Meter sagt:

    Es blüht doch sehr viel, finde ich, und sicher sehr sehr viel mehr als auf dem ganzen Straßenbegleitgrün in der Nähe! Schön wild sieht es aus. Das Gelbe konnte Goldlauch sein (Allium moly), den hatte ich auch mal eine Saison auf dem Wilden Meter. Der war bei mir in einer Mischung von manufactum (https://wildermeter.de/bienenfutter-fuers-naechste-jahr/)

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    1. pflanzwas sagt:

      Ah ja, danke, das könnte passen. Ich weiß zwar nicht, ob ich es nicht unter Wildtulpen gekauft hatte, aber egal. Leider hat es nur ein Pflänzchen geschafft.

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