Totholzwelten II

am
Bäume in Zersetzung

Eine Bilderserie, quasi Schritt für Schritt, der verschiedenen Borkenstadien eines Baumes, der abstirbt. Was für tolle Muster und Strukturen. Außerdem findet man an solchen Exemplaren oft Spechthöhlen oder andere Löcher größerer Waldbewohner, die im morschen Stamm eine Behausung gefunden haben.

Auf manchen Bildern sieht man schwärzliche „Motive“ oder „Zeichen“, die wie ein Baumgraffitti aussehen. Vermutlich sind es Pilze, also vermute ich jetzt ;-) Als ich das sah, war ich total irritiert. Es sieht aus, wie gemalt oder?

Als ich den Baum näher betrachtete, erschienen immer mehr interessante Details, Strich und Lochmuster. Was für ein Strukturenparadies. Die Bilder sind vom April. Es frühlingt noch ein wenig.

Dieser Baum steht schon nicht mehr. Hier herrscht bereits Braunfäule mit Würfelbruch.

Und noch ein Exemplar in Auflösung:

I like deadwood very much. It is so interesting and full of wonderful structures (and of course full of life. Many insects, plants and fungi live on and from deadwood)! The first pictures show a dead tree with a kind of „signs“ on it. I suppose it is a fungi, that builds these patterns. I was fascinated by the different structures in form of lines or holes. The pictures are from April, when the first leaves got green. The lying tree is already dissolving into the next stages.

21 Kommentare Gib deinen ab

  1. bluebrightly sagt:

    Those patterns (in the first group) are really interesting. I’ve never seen anything like them – maybe I just haven’t looked hard enough. I think they were probably made by a fungus of some kind. I like the contrast you pointed out in those last two photos, too, the bark and the wood underneath. When saguaro cacti die an outer layer separates off and it’s like that – very different and much rougher than what’s underneath.

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    1. pflanzwas sagt:

      They were new to me. Maybe I overlooked them too, but I think they are not too often. I am irritated by this form, like a flower. A funny fungi ;-), no, fungus. – Oh, I didn’t know the cacti loose layers! Interesting.

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      1. bluebrightly sagt:

        Cacti? Was that a typo? Well, whatever! ;-)

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        1. pflanzwas sagt:

          You wrote saguaro cacti – and what did I write? Cacti? I don’t get it.

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          1. bluebrightly sagt:

            That’s embarrassing – I forgot I was talking about saguaro. Wow, so sad, my brain. :-)

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            1. pflanzwas sagt:

              Don’t worry ;-) It happens to us all the time, haha.

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  2. Ule Rolff sagt:

    Deine Bilder 2 bis 4 (die erste Gruppe) wirken fast wie hinterleuchtete Halbtransparente. Ich finde die Strukturen ästhetisch sehr reizvoll – und biologisch natürlich interessant.

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    1. pflanzwas sagt:

      Fast wie Schattenspiele oder Blumenmuster finde ich. Im ersten Moment denkt man, da hätte jemand gemalt.

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  3. kowkla123 sagt:

    genieße den Sonntag und freue dich auf die kommende Woche, Klaus

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  4. It is amazing how much life goes on under dead bark. It’s own world often hidden. Lovely details and patterns in the bark.

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    1. pflanzwas sagt:

      It is fascinating! Hidden, but effective, they make new from old ;-) I would like to know how many insects just work on decomposition….

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  5. Spannend, welche Strukturen da zum Vorschein kommen bzw. im Laufe der Zeit entstehen. Auch die vielen Löcher sind toll, da haben bestimmt schon viele gewohnt.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich würde gerne mal die Bewohner sehen, aber ich fürchte, die Mieterversammlung verpasse ich regelmäßig ;-)

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  6. naturfund.de sagt:

    Sehr schöne Strukturmotive und diese schwarzen Muster sind wirklich kleidsam :-) Hach ja Totholz birgt so vieles Interessantes, schon rein visuell. Da muss man ja noch nicht einmal an den Nutzen des Ganzen denken. Und die Lochmusterplatten und der Würfelbruch, den du immer entdecktst. Da hatte ich noch kein Glück. Das Sammlerglück ist offenbar mit dir!

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    1. pflanzwas sagt:

      Hier gibt es wirklich viel Totholz im Wald. Das wird andernorts häufig weggeräumt. Ich glaube, bei der Eilenriede, dem Stadtwald, orientiert man sich an einem Wald aus Lübeck, der sehr naturnah bewirtschaftet wird, u.a. mit Arbeitspferden. Ich habe keine Vergleiche zu „herkömmlichen“ Wäldern – wie das klingt ;-) – was das Totholz angeht. Ich fand mal eine Tabelle zu dem Thema und es wird meist sehr wenig liegengelassen. Irgendwann wirst du bestimmt auch fündig, wenn du nicht mehr so auf Wanzen etc. fixiert bist ;-)

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      1. naturfund.de sagt:

        Haha, ja mal sehen, wann die kleinen Wesen mich wider loslassen :-) Da muss ich tatsächlich mal schauen, ob es so einen Wald in Lübeck gibt. Das wäre interessant.

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        1. pflanzwas sagt:

          Ich weiß nicht, iwe weit der Weg für dich ist. Hier kannst du mehr erfahren:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtwald_L%C3%BCbeck
          Ich habe den Text noch nicht gelesen, nur mal einen Bericht gesehen und das war sehr interessant.

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          1. naturfund.de sagt:

            Dank dir für den Hinweis. Man weiß so vieles nicht. Lübeck ist tatsächlich nicht allzu weit, dass es dort diesen Stadtwald gibt, wusste ich aber bisher nicht. Die Seite der Stadtwaldfreunde habe ich mir gemerkt und werde mich diesbezüglich mal vertiefen.

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            1. pflanzwas sagt:

              Ich sah es in einem Fernsehbeitrag. Manchmal schadet die Kiste ja nicht ;-) Und ich bilde mir ein, daß man sich das bei unserem Stadtwald zum Vorbild genommen hat, wenn hier auch nicht mit Pferden gearbeitet wird. Ob diese Methode allerdings überall die Wälder retten oder besser durch Dürrezeiten bringen würde. muß wohl erst versucht werden. Der Wandel, der gerade stattfindet, ist schon eine sehr große Herausforderung für die Natur, öh, für uns.

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