Zu guter Letzt: Herbstfarben im Kleinen

Berggarten bei Sonne und Regen

Ich war im Herbst zwei Mal im Berggarten, einmal bei Regenwetter bzw. bedecktem Himmel, einmal bei strahlendem Sonnenschein. Überall leuchteten herbstliche Farben, nicht nur an den Bäumen. Ein paar habe ich eingefangen. Es war interessant zu sehen, wo überall Herbstfärbung von statten geht, selbst an den kleinsten und unscheinbarsten Pflanzen. Da ich mir die Pflanzennamen wieder nicht gemerkt habe, heute nur die farbenprächtigen Bilder. Das erste sind Binsen, das letzte ein Blutweiderich und in der Mitte versteckt sich eine Storchenschnabelblüte. So weit komme ich noch ;-)

Und ein Spindelstrauch bzw. Pfaffenhütchen. Ein tolles rotes Leuchten, wie kleine Lampions.

Spinnenträume enttarnt…

51 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wunderschön in den Farben und Formen! Ein farbenprächtige Herbstgruß noch einmal. Die 3 genannten Pflanzen erkannte ich auch. Ansonsten war ich nie gut im Merken von Pflanzennamen. Ich hoffe, andere kennen sich besser aus. Weiterhin alles Gute! Und Motive wirst Du sicher auch im November und Dezember finden, stelle ich mir vor!

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    1. pflanzwas sagt:

      Es gibt immer Schönes zu finden. Schrieb ich schon mal, glaube ich :-) Gute Nacht!

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  2. Ja, es gibt immer Schönes zu finden, stimmt! Auf der Suche nach dem Wahren, Schönen und Guten befinde ich mich ja täglich und übe mich darin, dazu auch meinen Teil beizusteuern. Nur soooo Schönes entdecke ich nicht jeden Tag. Darauf will ich noch mehr achten. 🌞🌷🌸🌹🍁🍂🍃👀❤

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    1. pflanzwas sagt:

      Danach habe ich natürlich besonders Ausschau gehalten, wenn man schon in so einem schönen Garten ist, wobei ich immer gerne darauf schaue, was in der Natur gerade schönes zu sehen ist.

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      1. Ja, davon bin ich eigentlich ausgegangen. Erst dadurch werden die Photos so lebendig und ansprechend und herzerfreuend! ❤💚💛👀

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  3. finbarsgift sagt:

    Sehr schön … 🍁🍂🍃🍂🍁

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    1. Zauberhaft und wunderschön! Ja, auch diese kleinen Bildchen, die so viel Freude ausdrücken, lieber (?)…., (firnsbachgift) , und danke, daß Dein Bild auch bei den „Fans“ für meinen Blog zu finden ist! Wie es sxheint, steht die Tür zu meinem Blog offen, und es darf eingetreten werden, allerdings , bitte, mit Anstand und Respekt. Schließlich nennt man mich (mit 8o) zu Recht „Oma“. Und ist das nicht ein Ehrenname, dem man mit Respekt begegnen sollte?!

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      1. finbarsgift sagt:

        Lu alias Finbar …
        finbarsgift = finbar’s gift = Finbars Geschenk 😊

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        1. Danke, lieber Lu Finbar! Und der User-Namen hat nichts mit „Gift“ zu tun, -Ein Glück!😯- sondern mit englisch „gift“=deutsch: Geschenk! 💛👋Danke!🐲🐉

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          1. finbarsgift sagt:

            Genauso ist es, liebe Gisela :star: :-) :star:

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    2. pflanzwas sagt:

      Vielen Dank lieber Lu :-)

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  4. Ule Rolff sagt:

    Gerade bei den winzigen Pflänzchen im Steingarten berührt mich intensive Herbstfärbung besonders, sie sind oft so unscheinbar, und dann schwingen sie sich in ein Prachtkleid.
    Könnte die Binse auf deinem ersten Bild eine Flatterbinse (Juncus effusus)sein? Die ist auch in meinem Garten unterwegs.

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    1. Die kleinen, unscheinbaren Pflänzchen schwingen sich dann in ein üppiges Prachtgewand…. Daß ist so einfühlsam beschrieben. Sind diese Kleinen im großen Reigen nicht genauso wichtig? Na klar, alle gehören doch zum Gabzen. Doch alle Blicke richten sich nur auf die scheinbar „Großen“. Würden die „Kleinen“ nicht unentwegt ihre Lebensaufgabe erfüllen, wären Erstere ja bald völlig einsam auf weiter Flür, und nichts würde mehr wirklich funktionieren und gedeihen. Also:
      „Immer strebe zum Ganzen, und kannst Du selber kein Ganzes werden…“ /Goethe
      Das Ganze aber ist größer als alles zusammen, und die Großen und die Kleinen sollten dem „Ganzen“dienen. So ist es allein gut und richtig.😊

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      1. pflanzwas sagt:

        So ist es :-) Man sollte auch die Kleinigkeiten zu schätzen wissen.

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        1. 😊🐣🐇🐜🍄🌱🍁🍃🌹🌾🌂

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    2. pflanzwas sagt:

      Mir ist das vorher nie aufgefallen, aber wie erwähnt, war ich spät im Jahr da und dort findet man diese Pflanzen natürlich geballt und da stach es sehr ins Auge. – Könnte sein. Ich bin leider nicht besonders Binsenbewandert ;-) Wird deine auch so groß? Etwa 1 – 1,5m ? Die Stiele sind recht dick. Juncus – klingt sympathisch!

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      1. Ule Rolff sagt:

        o nein, die Flatterbinsen sind zierlich und eher halb so groß!

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        1. pflanzwas sagt:

          Dann sind sie es nicht. Die sahen mir sehr nach Wiese aus, die du mir vorgeschlagen hast.

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          1. Ule Rolff sagt:

            ja, da gibt es sie auch … wenn sie feucht genug ist.

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            1. pflanzwas sagt:

              Binsen kenne ich nur von feuchten Wiesen. Da die immer seltener werden, sieht man sie nicht mehr so oft. Hier gibt es einen geschützten Wald, da wächst eine Binsenart, sehr schlicht, aber groß. Der Wald ist sumpfiger Natur und die Binsen sind richtig dick. Toll sehen die aus. Was das für welche sind, weiß ich leider nicht.

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            2. Ule Rolff sagt:

              Das klingt richtig urzeitlich, ich sehe direkt einen Dinosaurier neben den Binsen auftauchen.

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            3. pflanzwas sagt:

              Kicher :-) Ja, ein bißchen urtümlich ist es dort. Schade, habe gerade nach Bildern gesucht, konnte aber nichts geeignetes finden.

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  5. Die Herbstfarben haben schon etwas an sich.
    Unlängst sah ich ein Blatt in diesen Tönen, dachte mir, das kann kein Schmetterling sein, dann war es doch einer. Seine Beinchen so eng an einem Stengel, das ich das nicht mit blossem Auge erkennen konnte.

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    1. pflanzwas sagt:

      Oh, das klingt ja toll. Ein bunter Falter?

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      1. Er sah eher weinrot aus, ganz merkwürdig.

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        1. pflanzwas sagt:

          Ich hatte da mal so einen winzigen Falter, der war so gefärbt. Was war das bloß? Irgendwas ausgefallenes…

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          1. Da ich dachte, es sei ein Blatt, habe ich nur einmal fotografiert.

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            1. pflanzwas sagt:

              Ha, ich hab ihn gefunden, also den, den ich meine: den Purpurroten Zünsler
              https://naturaufdembalkon.wordpress.com/2019/05/04/tierisches-am-rande/
              War es so einer?

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            2. Nein, leider nicht. Er war grösser, vielleicht mehr grau. Ich sah keine Fühler und keine Beine.

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    2. Wer solche Augen hat für das fast Unsichtbare, Wesenhaft-Geformte! Wie schön! Da gibt es oft ganz verblüffende Ähnlichkeiten, was ja auch der Tarnung dient. Aber es scheint auch schon von Anfang an eine Ähnlichkeit zwischen Blattformen und Schmetterlingen einerseits, aber auch zwischen den entfalteten Blüten und ihren Besuchern zu bestehen. Da wirkt sich irgendwie das Schöpfungsgesetz der Anziehung der Gleichartiger aus. Wenn wir versuchen, so etwas ins Bild zu bringen oder gar zu zeixhnen, kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich versuchte so etwas einmal, vor v I e l e n Jahren und zeichnete zuerst trockenen Samenstände, im Winter. Später waren es sprießende☺ Blüten und Blüten, oft aber auch einfach nur Gemüse ( Salat , Kohl, sellerie, Fenchel, Persilie…., bevor ich es zerschnitten und aß, …)😊

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      1. ☆sprießende🌱🌷 Blätter und Blüten

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      2. Ich hatte mal in einem Naturschutzgebiet das Gefühl, ein Schmetterling sinke wie ein Blatt zu Boden. So in einem schrägen Tummelfall.
        Ich konnte natürlich nichts ausfindig machen.

        Wenn ein Schmetterling beschädigt ist, fliegt er manchmal auch sehr eigenartig, eben, was er kann in diesem Moment.

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        1. Ja, vielleicht gehört das auch dazu: Daß ein verletzter Schmetterling sich auch dann fast in ein fallendes Blatt verwandelt, damit er in Ruhe sterben kann?

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          1. Ein poetischer Gedanke :-)

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            1. Das hatte ich eigentlich nicht poetisch gemeint sondern ganz real. Was in er Blütezeit steht, das leuchtet, bei den Pflanzen und Tieren, putzt sich prächtigst😊 aus, zeigt alles, was es kann, steigert sich immer noch, immer mehr und mehr.., bis zum „Höhepunkt“. Danach aber tritt ein ganz anderes Erscheinungsbild hervor, es wirkt wie verändert, verwandelt, und ist es ja auch. Es dient nun wiederum einer anderen Aufgabe, entwickelt sich auf ein anderes Ziel zu und setzt auch dafür nun wiederum a l l e s ein, nur in anderer Form, bis zur Höchstform der Reife. Auch da wird alles wieder prächtig, farbenfroh, leuchtend und bunt, und sogar oft noch süß, saftig, duftend und wunderschön, innen wie außen. 🍎🍊🍑🍒🍐🌰🍅🍆🍇🍈🍉, und auch diese Form dauert nur kurz an. Denn nun geht es um den Samen in der Frucht. Dafür sind dann auch die vorher schützenden Blätter nicht mehr nötig und fallen ab, allerdings auch mit Anmut und Grazie und segelndem, tanzendem🍁🍂🍃 Flug, jede Art wieder anders, doch immer so schön, wie es nur möglich ist.
              Ja, und währen nun der Same auf die neue Aufgabe vorbereitet wird, welken die Blätter am Boden dahin und werden nun auch zu Humus, um den Samen aufzunehmen, damit er sich da bestens entwickeln kann, wozu er überhaupt geschaffen wurde… Und so geht es weiter, von Entwicklungsstufe zu E.Stufe…
              Und es schließen sich Kreise, und es öffnen sich zugleich neue Kreise, und über allem schwebt eine lichtvolle Idee, die überhaupt unsere Schöpfung bewegte und bewegt… Alles ist da, damit wir in diesem a,len den SCHÖPFERWILLEN erahnen und erkennen… 🐜🐝🐞🐚🐌… Ja, und der Schmetterling hatte auch seine Zeit und wird jetzt nicht mehr gebraucht, würde ja auch sowieso sterben müssen angesichts der veränderten Umweltbedingungen. Und so wird sein Leben auch in Leichtigkeit und Eleganz…., einem fallenden Blatt ähnlich, … beendet, jedenfalls nur das, was Körper und Stoff jst. Wer weiß denn, ob da nicht noch ein Teil seines farbenprächtigen Wesens in anderen Welten weiterlebt??🌈⛅🌙

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            2. Ja, den SCHÖPFERWILLEN zu erahnen, wahrzunehmen, dazu braucht es tiefes Sicheinlassen!

              Danke, Gisela :-)

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            3. Ein tiefes Einlassen auf den Schöpferwillen? Ich überlege…. ist es so? Schwingt es so richtig? Was heißt richtig? Schwingt es so richtig im Schöpferwillen?
              Was weiß ich schon? Kann ich überhaupt etwas wissen? …..- Es klingt so gut, so rein, so schön. Doch ist es wirklich wahr? Den Schöpferwillen erahnen, das☺ kommt selten vor. Es sind Momente, in denen wir selbst uns überhaupt nicht mehr empfinden, sondern in diesem Augenblick,daß kleine, liebe „ich“
              einmal ganz vergessen und in den Hintergrund gestellt haben… Doch gerade dann, wenn wir meinen, ein Nichts zu sein, dann kann es passieren: Daß uns etwas anrührt, bewegt….. ( erfüllt,,wäre zu viel gesagt)…, und ein Ahnen beginnt von etwas Größerem, Höherem, Reineren. … D a s meine ich. DAS ist der
              Zarte Lichtfunke, daß Aufleuchten….🌞🌈🌹🌸🌷⛅🍂🍁🌙

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  6. kowkla123 sagt:

    beste Grüße von mir zu dir, Klaus

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  7. annicaaktiv sagt:

    Great photos! I love them all :)

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    1. pflanzwas sagt:

      Thank you very much :-)

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  8. bluebrightly sagt:

    Such beautiful autumn colors that you noticed, Almuth. Those leaves in the second photo are so cool! I think the leaves in #7 & #8 are familiar….Sanguisorba maybe? Do you know that plant?

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    1. pflanzwas sagt:

      I know it, but I am not sure, if it is this plant. Though I believe it was something with S… ;-) Really helpful ,haha!

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      1. bluebrightly sagt:

        Something that starts with „S“ – that’s good! That does eliminate a lot of other plants. ;-)

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        1. pflanzwas sagt:

          ^^ I am so glad you agree with me :-)

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  9. o)~mm sagt:

    Dein Besuch dort hat sich gelohnt. Feine Impressionen!

    ..grüßt dich Syntaxia

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    1. pflanzwas sagt:

      Danke dir! LG, Almuth

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  10. Ewald Sindt sagt:

    bin absolut begeistert… 😇😇😇
    Lieben Gruß, Ewald

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