Welchen Wandel wollen wir?

E-Mobilität, ich verstehs nicht!

Ein paar Gedanken zur Energiewende und was sonst noch so los ist.

Gibt es etwas ökologischeres als ein Fahrrad? Mit menschlicher Kraft angetrieben, ohne Treibstoff, ohne Emissionen, ohne Strom, lange haltbar (10, 20, 30 Jahre oder länger), läßt sich immer wieder reparieren, vieles daran kann man selber machen. Toll, oder?

Kürzlich hörte ich in einem Bericht, daß 2018 noch jedes dritte Rad, was die Fertigung verließ, ein E-Bike war, jetzt ist es schon jedes zweite! Einerseits versuchen wir Strom zu sparen. Energiesparende Haushaltsgeräte liegen im Trend. Energiesparlampen auf Quecksilberbasis, mit anderen Worten Sondermüll, (oder inzwischen LEDs?), schenken uns auf lange Sicht ein paar Kilowattstunden.

Auf der anderen Seite sind wir immer mehr Online und verbrauchen jetzt dort unseren Strom, am PC, mit dem Smartphone oder Tablet. Die Geräte selbst verbrauchen vielleicht noch nicht einmal so viel Strom, aber jede digitale Interaktion, jede Anwendung, jede Applikation, jeder Einkaufsklick, jedes Onlinespiel, Filme, Chats usw., lösen in einem entfernten Rechenzentrum eine Anfrage aus, die verarbeitet wird. Mehr und mehr Rechenzentren sind nötig, um unsere neue digitale Welt am Laufen zu halten. Wieviel Energie verbrauchen die und vor allen Dingen: wo stehen sie? Wo wird die Energie verbraucht, die wir hier benötigen?

Auch das hört sich erst mal nach nicht viel an, aber inzwischen sind wir vielfach vernetzt, Millionen von Menschen sind heutzutage im Internet oder sonstwie digital unterwegs. Auch wir Blogger lösen Rechenvorgänge aus, die Strom benötigen. Von der Industrie rede ich dabei noch gar nicht.

Zurück zum Fahrrad. Da haben wir also ein wirklich sparsames, ökologisches, nachhaltiges Fortbewegungsmittel, und jetzt machen wir ein elektrisch angetriebenes Gerät drauß? Ist es nicht schön, sich aus eigener Kraft fortbewegen zu können (ausgenommen die Personen, die gesundheitlich oder sonstwie körperlich eingeschränkt sind)? In einem Tempo, daß jedem individuell möglich ist? Warum braucht jetzt jeder zweite Radfahrer einen Elektroantrieb, von Rollern spreche ich noch gar nicht. Wenn jemand ein E-Bike für weite Strecken benutzt, um sein Auto zu ersetzen, kann ich darin einen Gewinn sehen. Aber just for fun? Um [noch] schneller unterwegs zu sein?

Mach mal Pause – rasen kannst du woanders ;-)

Wieso verstehe ich diese Rechnung nicht und bin ich die Einzige, die sie nicht versteht? Wo kommt der Strom für all die Akkus her und wo und wie werden die Akkus gebaut? Bei den Autos wird das zunächst noch drastischer sein. Wer möchte Starkstromkabel durch sämtliche Straßen der Stadt oder des Dorfes verlegt bekommen, damit es alle paar Meter Aufladestationen für E-Autos gibt? Es ist ja nicht auszuschließen, daß das alles in Zukunft ökologischer und nachhaltiger wird, aber zur Zeit sehe ich da noch viele offene Fragen. Auch unterliegen E-Bikes und E-Scooter einem viel höheren Verschleiß, als das herkömmliche Fahrrad, was man meist noch selbst reparieren kann. Der Stromverbrauch für das E-Bike ist noch relativ gering, aber auch hier schafft die Masse doch einen gewissen Bedarf oder?

Schon jetzt gibt es zahllose Bürgerinitiativen, die sich gegen die Oberleitungen genauso wehren, wie gegen die Erdkabel, um den gewonnen Strom aus der Windenergie von der Nordsee in den Süden zu transportieren. Macht das überhaupt Sinn, diese Kabel durchs ganze Land zu legen? Vielleicht sollte der Süden mehr Windräder bekommen, aber nein, die will ja auch keiner! Wir wollen eine Wende, aber wie soll die aussehen, wenn wir viele der Möglichkeiten ablehnen? Zurück zu den AKWs ohne Endlager? Wohl kaum.

Es ist schon komisch, die dramatischen Folgen eines Atomunfalls verdrängen wir täglich und kontinuierlich, aber mit Windanlagen und Starkstromkabeln hadern wir. Natürlich will und soll keiner unter Starkstromleitungen wohnen und ich finde es sinnvoll, all diese Technik möglichst umweltschonend einzusetzen, z.B. für eine hohe Abschirmung für die verwendeten Kabel sorgen oder Windanlagen so entwickeln, daß nicht mehr so viele Vögel durch sie verletzt werden. Und die Windanlagen natürlich auch nicht in oder am Rande von sensiblen Gebieten bauen. Da muß es doch Möglichkeiten geben bzw. es müssen sich welche entwickeln lassen! Oder bin ich da zu naiv?

Aber müssen wir nicht ein paar kleinere Abstriche in Kauf nehmen, wenn wir „alles andere“ nicht mehr wollen? Okay, Solarenergie scheint noch nicht so in der Kritik zu stehen (soweit richtig entsorgt wird). Vielleicht geht da noch was, solange das Wetter mitspielt. Leider bin ich keine Fachfrau. Es sind alles nur ein paar Gedanken, die mir bei diesem E-Hype durch den Kopf gehen und die selten zur Sprache kommen. Zum Thema der fragwürdigen Abbaumethoden von Lithium für die Akkus hatte ich schon mal etwas geschrieben.

Für eine leuchtende, artenreiche Zukunft :-)

Klar ist jedenfalls, wir wollen nicht mehr so weitermachen wie bisher und das ist gut so! Nur den Weg, den wir beschreiten wollen, den müssen wir noch finden und ich hoffe, wir treffen aus lauter Panik keine Entscheidungen, die wir in Kürze wieder bereuen oder die andere negative Auswirkungen nach sich ziehen, so wie die Energiesparlampen mit Sondermüllstatus oder die aberwitzige Dämmung von Häusern mit Styroporplatten, bei denen in Zukunft noch unglaubliche Mengen an Sondermüll anfallen werden (die Einstufung als Sondermüll wurde aufgehoben, weil es Engpässe bei der Entsorgung gab. Der Platz und die Anlagen reichten nicht aus. Es gelten allerdings noch besondere Vorschriften. Alte Dämmung darf nicht einfach in den übrigen Müll gegeben werden). Es wäre wünschenswert, daß man zuerst nach Lösungen sucht, bei denen das Produkt vom Anfang bis zum Ende durchdacht und idealerweise in einem Kreislaufsystem produziert wird, aber manchmal müssen wir anscheinend erst unsere Erfahrungen machen.

Heute war „Klimastreik“. Leider konnte ich nicht hingehen (eigentlich war arbeiten angesagt, aber jetzt hat mich ein grippaler Infekt komplett darniedergestreckt), aber ich hoffe, daß ganz ganz ganz viele Menschen ein Zeichen für eine Wende gesetzt haben und danach sieht es ja aus :-), und daß daraus dann tatsächlich etwas Neues, Besseres für unsere Zukunft entsteht. Es gibt immer etwas zu tun, packen wir es an und geben wir die Hoffnung nicht auf :-)

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht…..

 

 

 

49 Kommentare Gib deinen ab

  1. discovering sagt:

    Ich verstehe dich sehr!
    Wobei ich bei den E-Bikes ja noch glaube (oder hoffe ich es nur?), dass tatsächlich hauptsächlich beeinträchtigte Menschen es nutzen, oder vielleicht auch ziemlich gesunde Menschen, die aber sonst für die gleiche Strecke das Auto genommen hätten.
    Das man für’s Internet soviel Strom verbraucht, finde ich allerdings auch ganz schön K*cke* :-(

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    1. Ich bin viel mit dem Rad unterwegs, zugegeben nicht mehr sehr schnell. Oft werde ich überholt, meist allerdings von Jüngeren mit flotten E-Bikes. Behinderungen kann ich da nicht erkennen, werden jawohl nicht alle an COPD leiden….

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      1. pflanzwas sagt:

        ^^ Das scheint mir auch so. Hier sind sowohl Jüngere als auch Ältere damit unterwegs. Ich werde inzwischen regelmäßig in rasantem Tempo von Rentnern abgehängt :-) Die fahren in einer Geschwindigkeit, die ich früher nicht mal in meinen Bestzeiten gefahren bin. Das dann auch gerne am WE im Wald. Gemütlich ist echt anders! Es scheint jedenfalls vielfach ein Fahrradersatz als ein Autoersatz zu sein und daß finde ich dann wirklich schade. Wer nicht mehr radeln kann, okay, aber als weitere Stromverbrauchsquelle kann ich den Dingern nicht viel abgewinnen.

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    2. pflanzwas sagt:

      Ehrlich gesagt sehe ich hier immer mehr Leute damit rumfahren, vom sportlichen Radfahrer über vermeintliche Seltenfahrer bis zu einer Menge älterer Menschen / Rentner, die in einem guten Tempo an einem vorbeirasen. Manch ein älterer Mensch ist natürlich nicht mehr so fit, ob das auf alle zutrift, kann ich natürlich nicht beurteilen. Hier sind jedenfalls viele Menschen in der Stadt damit unterwegs, wo ich den Eindruck habe, daß es hauptsächlich aus Spaß und Freude an der Leichtigkeit ist. Das kann man ja keinem absprechen, aber es scheint mir nicht der große Autoersatz zu sein. – Es scheint jedenfalls kaum einen Bereich zu geben, wo wir nicht von diesen Stromverbrauch / CO2 Fragen betroffen sind. Da bleibt nur mehr Verzicht oder mehr Innovation….wie auch immer???

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      1. discovering sagt:

        Wie man in den anderen Kommentaren liest, gibt es tatsächlich einige, die es als Autoersatz nutzen. Aber natürlich auch einige (viele?) die einfach damit rumrasen wollen…..
        Der ganze Klimaschutz ist so unendlich schwierig – finde ich. Was man an einerseits versucht richtig zu machen, hat gleichzeitig immer einer andererseits. Den Eindruck habe ich zumindest.

        (Und ich sitze – in meiner Freizeit – immernoch zuviel am Computer…..)

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        1. pflanzwas sagt:

          Es ist wirklich ein schwieriges Thema. Deshalb müssen gute durchdachte Lösungen her und vermutlich braucht es viel Zeit für die Entwicklung, die wir nicht mehr haben…. Ohne Computer gehts heute ja auch kaum noch. Smartphone außerdem…
          LG

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  2. Nati sagt:

    Bei den E-Bikes bin ich ganz deiner Meinung.
    Wenn ich Rad fahren möchte, dann möchte ich strampeln.
    Ich kann es durchaus, wie du, nachvollziehen wenn man täglich damit zur Arbeit fährt und das Auto dafür stehen lässt. Sonst zum Spaß, um schneller zu sein oder weil es hipp ist, finde ich ein E-Bike schwachsinn. Genauso die neuen Roller.

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    1. Genau so sehe ich es auch!

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    2. pflanzwas sagt:

      Ich schrieb es gerade im vorigen Kommentar: hier fahren viele damit rum und die wenigsten nutzen es als Autoersatz. Viele Rentner, die natürlich froh sind, es nun leichter zu haben. Finde ich im Prinzip auch gut, aber das Tempo, daß die mitbringen, ist schon echt enorm! Und das dann noch im ohnehin stressigen Stadtverkehr bzw. im eigentlich ruhigeren Stadtwald….
      Ja, die E-Roller finde ich auch sehr zweifelhaft. Ich hab das Gefühl, da sollte ein Industriezweig wieder befördert werden.

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      1. Nati sagt:

        Wobei, was die jetzt an Gesetzen/ Strafen wegen der Roller raus bringen wollen, finde ich wiederum Schwachsinn. Kaum gibt es etwas Neues, drehen alle durch.

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        1. pflanzwas sagt:

          Es ist total unausgegoren!!!

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          1. Nati sagt:

            Aber nicht viel anders wie Fahrradfahrer.
            Jetzt soll es extra Bußgelder geben fürs falsch Parken usw…

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            1. pflanzwas sagt:

              Denn sie wissen nicht, was sie tun – oder doch???

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            2. Nati sagt:

              Nur eine neue Möglichkeit wieder Geld zu scheffeln. 🙄

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            3. pflanzwas sagt:

              Jedenfalls irgendwie verrückt. Erst wird das ganze promoted und gehypt, um beim Neudeutschen zu bleiben ;-), dann kommt das Chaos und jetzt regnet es Regeln und Verbote und weil keiner drauf achtet, App sei dank, gibts noch mehr. Und eine Einkommensquelle, das ist wahr :-)

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            4. Nati sagt:

              Ja, genau so.

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  3. gkazakou sagt:

    Schön, dass du deine Gedanen hir ausbreitest. Ich selbst bin sehr viel kritischer als du. Ich finde die ganze Klima-Diskussion entsetzlich verkürzt. Die „Energiewende“ ist eigentlich eine Wende hin zu noch mehr Elektrifizierung – und warum? damit wir weniger Smog in unseren Städten haben, aber im übrigen so weitermachen wie bisher. Mit Klima hat das erstmal gar nichts zu tun. Und mit „Rettung der Erde“ noch viel weniger.
    Du erwähnst Lithium so nebenbei, dabei ist es eines der wirklich brennenden Themen: die Bauern Nord-Chiles oder Boliviens verlieren mit dem Wasser für den Lithiumsabbau ihre Lebensgrundlage.(https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwi45671g-DkAhVWPcAKHZlUAkcQwqsBMAB6BAgJEAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.prosieben.de%2Ftv%2Fgalileo%2Fvideos%2F112-so-wirkt-sich-der-lithium-abbau-auf-die-umwelt-aus-clip&usg=AOvVaw3tUA8K7-zslfdSVdr2W7eQ)
    Oder Kobald in Afrika: Lies mal hier: https://neue-debatte.com/2019/09/19/der-tod-ist-kobaltblau/
    Die kleineren Themen sind genauso absurd gelöst worden, zB die Sparbirnen, die du erwähnst. Sie wurden für ganz Europa vorgeschrieben, also auch für Länder wie Griechenland, wo es überhaupt keine geordnete Beseitigung von Sondermüll gibt. Oder die Windanlagen, Import-Ware aus Deutschland natürlich, die hier auf den Insel-Bergen montiert werden, wozu breite Trassen für die Schwerlaster in die Landschaft geschlagen werden – von der Verkabelung ganz zu schweigen. Macht man da Klimapolitik oder Industrieexport-Politik? Die Vernichtung von Insekten durch Windräder sogar in großer Höhe ist gewaltig, las ich, die Reinigung kostet die Betreiber viel Geld. etc pp.

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    1. pflanzwas sagt:

      Liebe Gerda, ja, du beschreibst das sehr gut, daß es eher noch mehr Energieverbrauch gibt, als eine richtige Wende. Das Lithium erwähnte ich nur mit einem Wort, weil ich darüber bereits einen Beitrag geschrieben hatte. Das Wort ist ein Link zu diesem Artikel
      https://naturaufdembalkon.wordpress.com/2018/09/10/elektroautos-wirklich-sauber/

      Dort hatte ich auch auf diesen Fernsehbericht verlinkt, der diese dramatische Ausbeutung und Umweltzerstörung zeigt. Ich hab auch drauf hingewiesen, daß man Lithium in Deutschland abbauen könnte. Ich wollte mich diesmal nicht wiederholen und den Fokus mehr aufs E-Bike legen, weil sich mir nicht erschließt, daß nun immer mehr strombetriebene Räder unterwegs sind und quasi keinen Ersatz darstellen.

      Die Energiesparbirne war wirklich ein Lobbystreich. Wie man aus einer Birne Sondermüll machen konnte, fand ich schon immer krass. Aber das es bei euch dafür nicht mal Entsorgungsstellen gibt, ist ja noch krasser! Da hat man das Ding europaweit durchgeprügelt ohne Sinn und Verstand. Schlimm! Hoffentlich wird es mit der LED etwas besser, wobei auch die Defizite hat.
      Mit den Windrädern bin ich gespalten. Vielleicht ist es nicht die richtige Lösung für Griechenland. Hier wollen viele Menschen aus ähnlichen Gründen keine haben. Ich frage mich nur, wo der ganze Strom herkommen soll, wenn wir keine AKWs, keine Kohlekraftwerke, keine Windanlagen, keine Stromtrassen etc. haben wollen. Nur noch Solaranlagen und sind die nur harmlos? Aber da kenne ich mich zu wenig aus. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten, aber für so viele Menschen??? Ein echt schwieriges Thema. Deshalb ja auch mein Gedanke, nichts zu überstürzen und die einzelnen Ideen mal zu Ende zu denken, um möglichst wenig Schaden anzurichten. Oft gibt es tolle Ideen im Kleinen. Wenn wir jetzt kopflos losrennen oder auf Ratschläge der Lobbyisten hören, wird daraus vermutlich noch mehr Mist entstehen.

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  4. buchvogel sagt:

    Hi,
    ich bin bei deinen Zweifeln bezüglich den Elektro-Autos ganz bei dir. Die dafür benötigte Energie, die Aufladestationen, ich habe starke Zweifel.
    Aber die eBikes sind für mich eine andere Sache. Ich wohne im Schwarzwald und hier komme ich mit einem normalen Fahrrad überhaupt nicht vorwärts. Zu viele und zu starke Steigungen. Zur Arbeit habe ich über 400 Höhenmeter und 30 Kilometer. Ich bin kein Radsportler und das wäre für mich aus eigener Kraft mit einem Fahrrad nicht zu schaffen. Dank dem Elektrorad bin ich in der Lage, diese Strecke einmal in der Woche zu fahren, und da ich nur vier Tage arbeite, pendel ich nur an drei Tagen mit dem Auto.
    Elektroräder sind viel effizienter wie Elektroautos und der Stromverbrauch ist minimal. Eine volle Akkuladung sind 0,6 kWh und damit komme ich zwischen 60 Kilometer im Mittelgebirge und in der Ebene wahrscheinlich 120 Kilometer weit.
    Also, 100 Kilometer Elektrorad brauchen 0,5-1 kWh; und mit nem Elektroauto geschätzt 20 kWh.
    Ich würde noch mehr mit dem Rad machen, aber es fehlt ganz oft an sicheren Abstellmöglichkeiten. Und die Fahrradwege sind oft unter aller Kanone.
    Was die Elektroroller angeht, deren Sinn erschließt sich mri auch nicht. Das muss so ne Großstadtsache sein, in meinem hügeligen Dorf wären die komplett nutzlos und für die letzte Meile kann man auch laufen.
    LG
    Daniela

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    1. pflanzwas sagt:

      Klar, in solchen Gegenden mit solchen Steigungen ist es sicher sinniger ein E-Bike einzusetzen, als anderswo. Wobei hier im Norden kann es schon derbe windig sein, da schimpfe ich auch manchmal ;-) Aber mit deinen Steigungen möchte ich nicht tauschen, haha!!
      Ich will es ja auch nicht total schlecht reden, nur daß es vielfach stromlose Räder ersetzt anstatt Autos erschließt sich mir nicht so ganz. Das ist dann ja keine Wende, sondern eine Energie-Zusatznutzung.
      Ich hatte gedacht, daß das mit den Rollern nur ein kurzes Aufflackern würde. Die ersetzen vermutlich wirklich so gut wie nichts und erzeugen stattdessen ne Menge Ärger und Verschleiß. Kurze Wege, die man zu Fuß oder mit den Öffis machen könnte, kann man nun mit dem Roller machen. Okay, manche Stadtteile sind schlecht verbunden, aber ich sehe den Einsatz nicht für die breite Masse. Gut zu hören, daß das auf dem Land noch weniger ein Thema ist! LG, Almuth

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  5. Ach, endlich eine, die mich versteht!
    Ich finde die E-Mobilität auch da toll, wo sie Lastentransport im der Stadt ermöglicht (Lastenrad statt Lieferwagen) und Menschen mit Behinderungen zur Teilhabe verhilft.
    Aber sonst?
    Die Lösung unserer Probleme ist sie nicht.
    Was meinen Internetkonsum angeht, klopfe ich mir auch gerade ganz heftig auf die Finger…
    Ich bin ans Bloggen in einer recht einsamen Zeit gekommen und meine Onlinefreundschaften zählen für mich sehr viel. Ich arbeite am richtigen Maß.
    Kliamgestreikt (eigentlich Dienst getauscht)) haben wir heute.Soviel Menschen,dass es zum Platzangstkriegen war, aber gut viele sein, war das Ziel.
    Wenn ich mir dann aber diese traurigen Klimakabintettsbeschlüsse ansehe…. Da fehlt noch viel.
    Die Kita des Kleinen hat heute mit den Kindern einen „Tag ohne Strom“ begangent, das fand ich eine sehr gute Idee.
    Liebe Grüße
    Natalie

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    1. pflanzwas sagt:

      Tag ohne Strom oder autofreie Stadt könnte es öfter geben, daß stimmt :-)
      Ich finde auch, es gibt gute Nutzungsmöglichkeiten, aber wenn es in breiter Fläche keinen Ersatz sondern nur zusätzliche Energienutzung bringt, finde ich es nicht positiv. Mich wundert nur immer in den Medien, daß es vielfach so gehypt wird und kaum einer was dagegen sagt. Als wäre das alles nur toll. Inzwischen gibt es schon ein paar mehr Stimmen. Wenn es richtig gut gemacht und durchdacht ist, dann gerne, aber diese Halbheiten, die so viel negatives mit sich bringen, finde ich nicht logisch!
      Ja, irgendwo sind wir wirklich alle dran beteiligt. Über die Internetnutzung hatte ich mir bislang keine Gedanken gemacht. Es müssen neue Innovationen her, denn vermutlich werden nicht alle Menschen auf alles verzichten. Etwas Verzicht kann uns allen aber auch nicht schaden :-) LG, Almuth

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  6. Ule Rolff sagt:

    Liebe Almuth, vor allem wünsche ich dir, dass du deinen Infekt schnell wieder loswirst.
    In den Fragen der E-Mobilität stimme ich dir zu, hier sind gute andere Ideen des Fahrzeugantriebs viel zu lange von der Forschung vernachlässigt worden.
    Schnelle, wirksame Veränderungen könnten wir leicht erreichen, wenn auf diese dummen, massenhaften Urlaubsflüge und Kreuzfahrten verzichtet würde. Das südliche Klima hat man uns ja inzwischen schon in unsere Breiten geflogen. Und dass die „Urlaubsparadiese“ durch die Touristen schöner geworden wären, kann doch niemand behaupten.
    Nur mit dem Stromverbrauch durch das Bloggen hadere ich noch mit mir – auch wenn ich mir stärker Gedanken darüber mache, ob ein Blogbeitrag die energetischen Konsequenzen wert ist und ich ihn im Zweifel unterlasse – ganz verzichten möchte ich darauf nicht, auch nicht auf das Kommentieren, das uns oft in wichtigen Dingen bestärkt (aber auch da könnte oft den kommunikativen Wert abwägen gegen den ausgelösten Energieverbrauch).

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    1. pflanzwas sagt:

      Auch ein gutes Argument Ule! Wir können bei den Hitzegraden auch schon ohne Urlaubsreisen in den Süden auskommen, daß ist wahr. Die Masse an Flugreisen und Kreuzfahrten ist ja tatsächlich irre angestiegen und wenn man bedenkt, daß heute auch viel mehr Menschen aus anderen Teilen der Welt reisen, die früher nicht die Möglichkeiten hatten, werden es eher noch mehr als weniger.
      Jeder kann sich sicherlich etwas einschränken oder tut es bereits, aber viele werden es nicht tun. Da bleibt auf der anderen Seite nur mehr Innovation! Aber bitte nicht einseitig, sondern divergent :-)

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  7. Fjonka sagt:

    Ich finde das E-Bike eine Supermöglichkeit, hier auf dem Land öfter mal aufs Auto verzichten zu können. Mein Arbeitsweg ist 8,9km lang – das schaffe ich vor und nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht per Rad, per E-Bike aber immer wieder. „Getankt“ wirds daheim am Ökostrom.
    Aber ich verstehe den Ansatz und sehe ihn wie Du, denn auch hier sind die meisten E-Bikes Freizeitgeräte, die das normale Rad bei Ausflügen etc ersetzen. Ebenso wie diese bescheuerten Roller „statt zu Fuß“ oder „statt Bus und Bahn“ genutzt werden statt „statt Auto“. Zusätzlicher Strom- und Energieverbrauch statt Einsparung und Umweltschonung.
    Wiedermal wird eine eigentlich tolle Sache zum Bumerang :-(

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    1. pflanzwas sagt:

      Dafür finde ich es ja auch sinnvoll, als Autoersatz, aber nicht als Fahrradersatz! Wenn du damit deinen Arbeitsweg autofrei beschreiten kannst, ist es eine gute Sache. Und wenn der Stromverbrauch fürs Rad dann noch aus Ökostrom kommt, umso besser. Nur wie sollen die ganzen Autos einer ganzen Stadt geladen werden, das frage ich mich und das wird bei diesen Diskussionen immer ausgeschlossen. Ansonsten sehe ich das wie du. Und es nervt mich, daß so einseitig gesucht wird. Das läßt wieder auf Lobbyarbeit schließen. Da gibt es doch noch viel mehr. Immerhin: wir reden uns jetzt alle die Köppe heiß!

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  8. Pete Hillman sagt:

    Loving your photos here!

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    1. pflanzwas sagt:

      Thank you very much!

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  9. Fotohabitate sagt:

    Liebe Almuth! Du sprichst mir mit Deinen Überlegungen aus vollem Herzen! Die weltweiten Rechnerleistungen sollen übrigens genauso viel Co-Emissionen erzeugen wie der komplette Luftverkehr der Welt. Tendenz steigend. Eigene Kraftwerke und Klimaanlagen für die Rechner sind maßgebliche Ursache. Ich würde mir wünschen, dass mehr Geld für Innovationen bereitsteht. Und zudem können wir in den Städten nicht immer mehr alternative Verkehrsmittel einsetzen bei gleichbleibenden Platzangebot. Das Auto sollte weichen und den Menschen und der Natur die Flache zurückgeben für eine lebenswerte Stadt.
    Ich wünsche Dir gute Besserung!

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich denke auch, es müssen neue Ideen her. Alle Menschen werden nicht auf alles verzichten wollen (zumal viele Schwellenländer erst auf dem Weg zu unserem Wohlstand sind).
      Mit dem Stadtverkehr hast du sicherlich Recht. Weniger Autos. Da geht ja jetzt kaum noch was. Und dann endlich die Öffis richtig fördern! So viele Themen! Immerhin, die Diskussion ist im vollen Gange!

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  10. Ja ja, E-Bikes… und dann erst diese unsäglichen E-Roller, die überall herumliegen. Die Dingen haben meist festverbaute Akkus, sind also Sondermüll, wenn sie kaputt sind. Ich verstehe auch nicht, was gegen das gute alte Fahrrad spricht, außer dass es keinen Strom frisst, keine App braucht und uns damit heute wohl schlicht zu öde ist. Am Wochenende war in Berlin autofrei ausgerufen und scheinbar sind alle hingefahren… Riesenstaus wie immer. Ha ha. Zur Klimademo zu rennen ist das eine, einfach in seinem Leben was zu tun, fällt da wohl viel schwerer.

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    1. pflanzwas sagt:

      Fest verbaute Akkus? Ist ja noch schlimmer! Als ich hörte, daß die Dinger zwischen 3 und 12 Monaten halten, wollte ich kaum glauben, daß die so gehypt werden! – Zu öde für unsere heutigen Verhältnisse, haha! Das könnte fast zutreffen.
      Ja, ich glaube, daß sich jeder wirklich massiv einschränkt, werden wir kaum erleben. Der eine tut hier was Gutes, da was Schlechtes sozusagen. Neue Ideen müssen her und etwas Verzicht auf jeden Fall auch. Vielleicht nimmt uns die Umwelt eines baldigen Tages die Entscheidung dafür ab, wenn wir es nicht vorher hinkriegen. Autofrei mit Auto – „toll“ ;-)

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      1. So wurde es neulich im Fernsehen berichtet und so wie die Teile in Berlin behandelt werden, werden sie auf keinen Fall lange halten.
        Optimistisch bin ich nicht, dass wir es mit dem Klimaschutz hinkriegen.

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        1. pflanzwas sagt:

          Jedenfalls nicht sofort. Das wird Zeit brauchen, die wir vielleicht nicht mehr haben….schau mal mal, blubb.

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  11. Schön zu lesen, dass es doch eine Menge kritisch denkender Menschen gibt. Das umjubelte Wuchern der E-Mobilität ließ mich schon daran zweifeln. Über E-Bikes will ich nicht pauschal urteilen. Einige Vorposter haben ja schon aufgezeigt, dass sie ihre Berechtigung haben können. Andererseits bin ich, als ich noch in Weimar wohnte, regelmäßig im Sommer nach Jena zur Arbeit (23km) mit dem Fahrrad gefahren. Mit Muskelkraft. Wenn ich dabei überholt wurde, dann immer nur von jungen Männern auf hochmotorisierten E-Bikes.
    Aber die E-Roller . . . Über so viel maschinelle Idiotie kann man nur den Kopf schütteln, bis die Welt wackelt. Und Elektroautos sind sicherlich cool, verbrauchen aber allein in der Herstellung so viel Energie, dass sie dem Klima nichts Gutes tun.
    Zu verstehen beginnen kann man diesen Wahnsinn aber, wenn man weiß, dass wir in einem Wirtschaftssystem leben, das zwingend Wachstum braucht, um funktionieren zu können. Und wie vor einigen Jahren in (mindestens) einem wissenschaftlichen Artikel empirisch nachgewiesen wurde (theoretisch klar war es schon vorher), funktioniert Wirtschaftswachstum nur durch wachsenden Ressourcenverbrauch. Und das heißt: Solange wir nicht bereit sind, grundsätzlich darüber zu diskutieren, wie wir wirtschaften und den gesellschaftlichen Reichtum verteilen wollen, wird jegliche Maßnahme zum Klimaschutz nur Fassadenbegrünung sein.

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    1. pflanzwas sagt:

      Da stimme ich mit dir überein. Es müßte einen Systemwechsel geben. Wo sollen die Ressourcen für 8 oder mehr Milliarden Menschen herkommen? Schon jetzt stoßen wir bei vielen Überlegungen an unsere Grenzen, weil sie auf so viele Menschen nicht übertragbar sind.

      Mit den Rollern sind wir uns wohl alle einig. 23 km mit dem Rad für eine Strecke ist schon was, Hut ab! Was deinen letzten Satz angeht: leider reichts hier vielfach nicht mal für die Fassadenbegrünung ;-) Die wird zwar gefördert und privat genutzt, aber in der Innenstadt sucht man sowas vergeblich!

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  12. kowkla123 sagt:

    es ist eine gute Frage, allerdings ist das Auto ein großer Teil der Wirtschaft, ich wünsche uns eine gute Woche, Klaus

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    1. pflanzwas sagt:

      Aber vielleicht gibt es bessere Lösungen, z.B. Wasserstoff? Man sollte in mehr als nur eine Richtung denken. Dir auch eine gute Woche!

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  13. Zuletzt haben wir ganz bewusst mehrmals in Deutschland Urlaub gemacht. Ich plane meine Einkäufe viel stärker. Es sind einige Dinge positiv am Laufen.
    Aber wenn Du Augenzeuge wirst, was alles schief läuft, im großen und Kleinen, dann wird einem Angst und Bang.
    Die Leute, mit denen ich zufällig im Zug letzthin sprach, wollen definitiv keine Einschränkungen.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich denke auch, viele Menschen versuchen im Alltag mehr darauf zu achten, was sie machen, was sie nutzen. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, daß man nicht alle Menschen dazu wird bewegen können. Erst Recht nicht die ganze Welt, denn die steht zum Teil erst in den Startlöchern. Etwas mehr Verzicht kann uns hier jedenfalls nicht schaden, auf der anderen Seite brauchen wir Entwicklung und Ideen, damit wir guten Gewissens viele Dinge nutzen können, damit auch die, die nicht mitmachen, nicht mehr so viel Schaden anrichten können.

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      1. Ich erhoffe mir auch Hilfe von neuen Technologien. Man hört ja da so allerhand.
        Ohne einschneidende neue Ideen kann es nicht reichen. Und hoffentlich können diese Ideen auch wirklich umgesetzt werden.

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        1. pflanzwas sagt:

          Das wäre wünschenswert!

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  14. frauholle52 sagt:

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich vermisse ein klares:“ Wir wollen weniger Energie verbrauchen und schränken unseren Luxusbedarf ein“. Nicht das Austauschen der Energieformen rettet uns, sondern nur eine drastische Einschränkung unseres Verbrauchs. Aber da fängt es an weh zu tun. Meiner Meinung kann das nur gelingen, wenn das politisch gewollt ist und danach entsprechend gehandelt wird. Aber das geht ja auch nicht, weil die Politiker sich nicht zu unbeliebt machen wollen. Ich fürchte zudem, dass in diesem Falle die AFD viele Wähler dazu gewinnen würde.
    Ehrlich gesagt: ich bin ziemlich ratlos. Liebe Grüße aus dem Wendland, wo es endlich mal wieder kräftig regnet! Regine

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich glaube auch, daß das Thema sehr komplex ist und es schwierig wird, einen Weg zu finden, damit umzugehen. Einschränkung einerseits wäre gut, wird aber sicherlich nicht die einzige Lösung sein, weil viele Menschen daß einfach nicht mitmachen, es sei denn, wir hätten morgen schon katastrophale Zustände. Aber es gibt sicherlich einiges, was man zurückfahren könnte und viel damit bewirken würde. An die Industrie traut man sich auch nicht wirklich ran. Es könnte ja Arbeitsplätze kosten. Anstatt sich zu überlegen, wo die Menschen neue Arbeit finden können! Da fehlts auch an Visionen finde ich. Letztenendes wird es Zeit brauchen, auch wenn wir die vielleicht nicht mehr haben. Beschlüsse aus Panik heraus sind nie gut und selten nachhaltig. Ich schließe mich deiner Ratlosigkeit an ;-) LG, Almuth

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  15. bluebrightly sagt:

    We’ve been noticing e-bikes too, and we’re also wondering why people have to have them, unless for the sensible reasons you mentioned. I appreciate that you take the time to analyze and question. I wonder what our friend Greta T. would say. I too hope that something better will come out of the Climate Strike Movement.

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    1. pflanzwas sagt:

      I think the Movement has started a discussion and it is good, that they kept the topic alive, which would have dissapeared in the usual day to day politics. But I have the feeling that it is such a complex topic, there won’t be easy answers or solutions. I think Gretas expectations are very high (which is not wrong), but I think they can’t be fulfilled in an instant. It will be a long(er) way. We can’t change everything immediately until everyone resigns from „everything“ and big parts of the world won’t do that now. It remains exciting, if I can say so….

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      1. bluebrightly sagt:

        It’s such an enormous problem, and as you say, so complex, but let’s hope some serious changes are made before it’s too late.

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        1. pflanzwas sagt:

          Yes, I hope so too. Although it is so complex there is no reason not to start with more effort. The last 15 to 20 years many things weren’t done that could have been done. I wasn’t satisfied with that, but somehow I was „sleeping“ like most of us, until Greta started to protest.

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  16. Danke, ich bin wirklich dankbar, daß jemand von sich aus, ganz einfach als nachdenklicher Mensch, nicht einer Initiative von außen folgend, – Ausspricht, aufschreibt, ins Internet stellt, aus eigenem☺Impuls, in eigener Verantwortung , im Hören auf die „mahnende Stimme im Inneren – was n o t w e n d i g ist! Ob es die Not dann wenden wird, ist keinesfalls sicher. Aber es wurde ein ZEICHEN gesetzt, ein Stolperstein oder Gedenkstein, ein Mahn-Stein, ein Eck-Stein auch. Denn das sind zugleich Mark-, also Merk-Steine, die keiner so gern sieht, sie nicht mag. Aber es ist jetzt soweit, daß unserem Menschenwollen und -handeln Grenzen hesetzt worden sind von einer Höheren Macht. . Wir werden es noch erkennen: Daß Schluß ist mit menschengemachten, eigenwilligen Werken. Wir jaben ums jetzt n e u auszurichten. Nach den Geboten des LEBENS.i

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