Wir alle können etwas tun

Was motiviert uns?

In letzter Zeit sehe / höre / lese ich nicht allzuviele Nachrichten. Sozusagen Nachrichtenabstinenz, und das ist so wohltuend. Erst kürzlich fragte ich mich, wieder einmal, was ich davon habe und was es mit mir macht, wenn ich negative Meldungen so vor den Latz geknallt bekomme. Schlimmstenfalls fühle ich mich hilflos und ohnmächtig, weil ich nicht in der Lage bin, den politischen Führer eines Landes mal eben abzusetzen oder eine Umweltzerstörung aufzuhalten.

Man kann ausschließlich auf die schlimmen Dinge sehen und daran verzweifeln…

…oder man fängt an, etwas zu tun, und sammelt den Müll einfach ein.

Es ist sicherlich gut, über verschiedene Dinge informiert zu sein. So hat man die Chance, sich zu engagieren, etwas zu tun. Nur die einseitige Art der Berichterstattung gefällt mir dabei nicht. Etwas wird bei mir abgeladen – ohne Lösungsansatz, ohne Vorschlag, ohne irgendwas.

Das wäre fast so, als würde ich mich mit Freunden treffen und A sagt: Meine Nachbarin quält ihre Katze. B sagt: der Bruder meiner Tante meines Patenkindes ist gestern vom Rad gestürzt und hat sich schwer verletzt. C sagt: mein Onkel hat alle seine Bäume abgesägt. D sagt: Frau xy hat mit ihrem Auto einen Unfall verursacht. Das Gespräch wird endlos so fortgesetzt. In welcher Stimmung würdet ihr nach Hause gehen???

Also wozu diese Art der Nachrichten? Und reicht die Anzahl der Negativmeldungen nicht aus, wird nach weiteren in den letzten Winkeln dieser Welt gesucht: ein Fährunglück in xyz, ein Brückeneinsturz in abc mit soundsoviel Verletzten und Toten. Immer tragisch, aber vermutlich passieren diese oder ähnliche Dinge ständig auf der Welt, wir können aber nicht an jedem Unglück teilhaben. Also warum statt weiterer Negativhöchstmeldungen nicht mehr positive Nachrichten bringen.

Sehen wir uns doch lieber an, was wir verbessern wollen, wo wir etwas bewirken können und wofür es sich lohnt, sich zu engagieren.

Es gibt immer eine oder mehrere Lösungen!

Jetzt komme ich mal wieder zu einer meiner Lieblingssendungen, „Plan B“, läuft im ZDF, Samstags gegen 17:35. Die Sendung dauert knapp 30 min. und man kann sie sich jederzeit in der Mediathek ansehen. Zum Beispiel die letzte Sendung zum Thema Lebensmittelverschwendung.

In dieser Sendereihe werden gesellschaftliche Themen aller Art behandelt, ob  Plastikmüll, Digitalisierung, Bildung, Ökologie, Medizinische Themen usw. Es wird ausschließlich über Lösungsansätze berichtet. Dabei spielt es keine Rolle, wo diese positiven Projekte zu finden sind, ob hier in Deutschland, in Europa oder an anderen Orten dieser Welt. Und immer werden mehrere Beispiele vorgestellt. Tolle Projekte, fantastische Ideen, hin und wieder auch so gute Ideen, die ihren Eingang in die Politik und somit in die Gesetzgebung finden. Besser gehts doch nicht. Und manchmal können diese Ideen so einfach und dabei so genial sein. Es muß nur jemand anfangen :-)

Den Blick auf etwas Positives richten!

Und was ist dabei der Antrieb? Etwas verbessern zu wollen. Und was reißt uns mehr mit? Nur Negativmeldungen? Natürlich steht am Anfang die Nachricht über einen Mißstand, aber dann darf auch gerne was anderes kommen.

Was könnt ihr tun?

Und tatsächlich kann jeder etwas tun. Es muß nichts Großes sein. Zum Beispiel gegen das Insektensterben etwas zu tun, ist total einfach. Ihr braucht nur ein paar Kräutertöpfe kaufen, in euren Garten pflanzen oder auf den Balkon stellen, blühen lassen und abwarten, daß die ersten Insekten vorbeikommen. Und wenn die ersten kommen, dann pflanzt ihr noch mehr und mehr :-)

Natürlich sagen die Kritiker jetzt, du spinnst wohl, was soll das denn bewirken gegen den Irrsinn, der hier überall herrscht? Aber würde jeder zweite etwas pflanzen oder sogar jeder Mensch allein in diesem Land, was hätte das für eine Wirkung? Millionen von blühenden Blumen könnten die Folge sein (schöne Vorstellung :-). Wenn niemand anfängt, kann sich nichts verändern.

Etwas zu pflanzen kann so einfach sein. Gesehen in Bremen.

Ihr habt viel Geld? Dann unterstützt doch zusätzlich eine Organisation, die sich für den Umweltschutz einsetzt.

Ihr habt kein Geld? Dann sammelt Blumensaat und verteilt diese in eurem Ort oder an öden Plätzen.

Übernehmt eine kostenlose Baumpatenschaft und pflanzt etwas in eurer Straße! Gesehen in Bremen.

Oder tut euch mit anderen zusammen und legt einen kleinen Garten in der Stadt an. Gesehen in Paris, am Palais de Tokyo, Museum für Moderne Kunst.

Urban gardening, Palais de Tokyo

Ihr habt keinen Garten, keine Zeit, keine Lust, groß aktiv zu werden? Dann erzählt es weiter. Je mehr Menschen wissen, daß unsere Natur immer ärmer und monotoner wird, daß immer mehr Insekten und Blumen verschwinden und in ihrer Folge auch Vögel und andere Insektenfresser, umso besser.

Jedenfalls tut es mir zur Zeit ganz gut, mich nicht 15, 20 oder 60 Minuten Dauernegativmeldungen auszusetzen. Die paar Positivmeldungen gehen meist unter. Schön wäre es, wenn es ausgewogen wäre und eben auch ein paar mehr positive Themen ihren Weg in die Nachrichten fänden! Es nützt und es hilft niemandem, wenn man sich ausschließlich mit dem Leid dieser Welt beschäftigt. Wenn man etwas verändern will, braucht man Kraft und positive Energie und dazu muß man den Fokus irgendwann auf etwas anderes richten.

Und wenn man diesen hübschen Eichelhäher hier sieht, hat man gleich gute Laune oder :-)

Ihr wollt noch mehr tun? Volksbegehren für die Artenvielfalt!

Außerdem können alle etwas für das Volksbegehren zum Thema Artenvielfalt in Bayern tun. Was geht mich das an fragt ihr? Das Artensterben geht uns alle an. Derzeit laufen in Bayern Vorbereitungen für einen Volksentscheid, nach dem ab 2025 mindestens 20% des bayerischen Ackerlandes ökologisch bewirtschaftet werden sollen. Dafür sind 1 Million Unterschriften nötig. Jeder muß sich dafür im Rathaus oder einem anderen Eintragungsort  eintragen. Die Möglichkeit des Volksentscheids gibt es derzeit nur in Bayern. Wenn dieser Gesetzentwurf umgesetzt werden könnte, könnte das wegweisend werden.

Wohnt ihr in Bayern und wollt ihr etwas für die Bienen tun? Kennt ihr jemanden in Bayern? Habt ihr Familie oder Freunde dort, dann ruft sie an, schreibt ihnen und erzählt ihnen davon! Schickt sie in die Rathäuser :-) Mehr Infos dazu hier!

 

 

 

 

54 Kommentare Gib deinen ab

  1. Karin sagt:

    Habe Dank für diesen Eintrag und Dein Engagement und ich bin ganz bei Dir, denn auch ich schaue schon seit ewigen Zeiten keine Nachrichten mehr an, weil es mich nervt Bröckchen des Weltgeschehens präsentiert zu bekommen und dabei das Grosse Ganze unter den Tisch zu kehren.
    Unser Engagement ist gefragt, egal ob groß oder klein, nur überhaupt ist wichtig.
    Lieber Gruss an Dich, Karin

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    1. pflanzwas sagt:

      Danke für deine Anteilnahme! Ja, das kommt noch dazu, daß die Hintergründe in diesen kurzen Sendungen oft unter den Tisch fallen. Man kommt sich zwar manchmal ziemlich allein vor, aber wenn keiner was machen würde, würde es überhaupt nicht vorangehen. Steter Tropfen höhlt den Stein :-) Oder so….Liebe Grüße vom Balkon, Almuth

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  2. kowkla123 sagt:

    das finde ich auch, was für schöne Argumente, ich hoffe, es war ein guter Start in die Woche?

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    1. pflanzwas sagt:

      Danke, ja. Ich hoffe, bei dir auch?

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  3. Fjonka sagt:

    Jepp, genau!
    Ich schwanke auch immer mal wieder, ob meine Kleinklein irgendwas ändern kann, aber dann finde ich ein neues Insekt im Garten es kommt ein motivierender Kommentar auf meine Kleinvieh-Serie (https://fjonka.wordpress.com/category/haus-hof/kleinvieh/), oder ich sehe an der Straße, wie viele gelbe Säcke Nachbars stehen haben und wie viele ich (meist nur alle 2x einen einigermaßen dreiviertelvollen) und ich bin wieder in der Spur. Kleinkram hilft, und viel Kleinkram macht ein großes!! :-)

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    1. pflanzwas sagt:

      So ist es! Kleinvieh macht auch Mist, um im tierischen Bereich zu bleiben :-) Und wenn es andere motiviert mitzumachen, umso besser. Das mit dem Paraffin wußte ich auch nicht. Schade, daß bei vielen Herstellern immer noch Devise billig gilt, statt mehr auf Qualität zu setzen. Wir machen weiter, wo es geht :-)

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  4. Nati sagt:

    Ich stimme dir voll und ganz zu, Almuth.
    Jeder kann etwas bewirken und aus vielen Kleinen wird ein schönes Großes.

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    1. pflanzwas sagt:

      So sehe ich das auch, auch wenn ich manchmal am Schwanken bin. Aber die Masse machts und je mehr….man wird ja noch träumen dürfen, gell.

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      1. Nati sagt:

        Man muss nur genügend Leute erreichen und überzeugen,
        dann braucht man nicht träumen.

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        1. pflanzwas sagt:

          Wahre Worte! Und das erreicht man am besten mit Begeisterung und Leidenschaft :-)

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  5. ellen sagt:

    Umweltschweinchen sind immer unter uns, man glaubt gar nicht wie nah man ihnen ist. Vorne nicken sie und hinten verlieren sie achtlos ihren Müll
    Dein Beitrag gefällt mir sehr.
    LG
    Ellen

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    1. pflanzwas sagt:

      Auch das gibts, leider! Das so viel Müll in der Landschaft landet, finde ich unglaublich, zumal das Thema doch derzeit in aller Munde ist. Und Dreckspatzen gibts wohl durch alle Altersstufen. Ich hoffe, die lernen mal dazu!! LG, Almuth

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  6. Flowermaid sagt:

    … es ist aber auch immer ein nicht einseitig schauen… wurde gerade kürzlich beschimpft weil ich die Hinterlassenschaft des Hundes in Plastik abgesammelt habe… es sei doch Natur… grundsätzlichrichtig aber Kompostierung in Großstädten geht zu langsam… wir würden uns wieder im stinkigen Mittelalter bewegen… reines Rechenexempel… oder anders formuliert … jeder Tritt ein Treffer… *seufz* und *Hörnchen sowie Vogelfutter für morgen mische*

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    1. pflanzwas sagt:

      Klar ist das mit der Tütenkacke oder den Kackatüten so eine Sache ;-) Die Frage ist, ob es noch bessere Tüten gibt oder welche, die schneller abbaubar sind. Oder Papier?? Beißt sich die Katze, öh, der Hund, auch in den Schwanz. Genauso ist es mit dem Wasser sparen. Wir sparen so viel, daß die Städte die Kanalisation durchspülen müssen, weil diese sonst kaputt geht. Verrückt. Oder der Hausmüll brennt nicht richtig, weil zu wenig Papier drin ist…die Welt ist nicht perfekt, aber wir arbeiten dran :-) Hörnchen? Was für Hörnchen??

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      1. Flowermaid sagt:

        … Eichhörnchen… und ja nix ist perfect aber wichtig dran zu arbeiten… ❣️

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        1. pflanzwas sagt:

          Du mischt Eichhörnchen, kiecher ;-) Da freut sich die Bande bestimmt schon :-) – Ja, machen wir weiter!!! Nur nicht aufgeben ♥

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          1. Flowermaid sagt:

            … ich kann nicht mehr Ausschlafen… pünktlich um Acht klopft eines am Fenster wenn der Napf noch nicht draussen steht… *pff*… so in der Art…

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            1. pflanzwas sagt:

              ^^ Lach, wie niedlich, öh, für die Zuschauer ;-) Ja, so werden sie verwöhnt und so danken sie es einem. „Naturwecker“ :-)

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            2. Flowermaid sagt:

              … ich ziehe mir manch mal die Decke über den Kopf und dann denke ich… Schlauhörnchen hat Hunger… und schon wars das… danach gibt es Espresso und Hörnchen TV… unbezahlbar…

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            3. pflanzwas sagt:

              ^^ Ich will auch Hörnchen TV, kreisch!!!!!

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            4. Flowermaid sagt:

              … Zeitfresser… ich schaue und eine Stunde ist vergangen…

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            5. pflanzwas sagt:

              Immerhin schöner als am Computi!

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  7. Ich lese manchmal nur die Schlagzeilen und dann reichts mir schon wieder!
    Und manchmal, da denke ich mir, dass meine kleinen Aktionen nicht viel nützen… aber ohne sie hätte ich ein schlechtes Gewissen!

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    1. pflanzwas sagt:

      Das kenne ich und ich frage mich dann auch, was ich da mache. Dann würde ich mir wünschen, daß viel viel mehr Menschen mitmachen. Aber wie man sieht, tun ganz viele das eine oder das andere und vielleicht sind die, die etwas tun, irgendwann in der Mehrheit :-) Nicht aufgeben!

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  8. Engagement ist super, aber man muss auch wissen wofür. Deshalb sind Nachrichten wichtig! Muss ich als alte Journalistin einfach sagen!

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    1. pflanzwas sagt:

      Mir gehts u.a. auch darum, daß die Berichterstattung nicht so einseitig daherkommt. Wenn nichts zu vermelden ist, wird nach negativem aus den letzten Winkeln dieses Planeten gesucht. Es dürfte von mir aus einfach ausgewogener sein :-)

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      1. Das verstehe ich. Aber leider verkaufen sich Katastrophe, Sex and Crime u. ä. besser. Das war schon zu Zeiten der Moritatensänger so. Und heute ist die Konkurrenz um Auflage und Einschaltquoten groß.

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        1. pflanzwas sagt:

          Zum Glück haben wir ja freie Wahl. Ich werde mir die Nachrichten in nächster Zeit dosierter geben.

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  9. Genau. Ich k ann vielleicht die Welt nicht retten aber jeder kann in seiner Umgebung kleine Dinge tun, die umso mehr Einfluss haben, je mahr Menschen mitmachen.

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  10. kowkla123 sagt:

    ich wünsche einen wundervollen Tag, Klaus

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    1. pflanzwas sagt:

      Den wünsche ich auch :-)

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  11. gkazakou sagt:

    Du hast so recht, und deine Fotos tun dem Herzen wohl, geben Kraft. Ich nehme dennoch täglich die wichtigen Informationen des politischen Lebens auf, meist über das Netz, setze mir vorher eine seelische Atemschutzmaske auf. Ohne die Möglichkeit mich zu informieren, würde ich mich noch ohnmächtiger fühlen.

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    1. pflanzwas sagt:

      Es ist eine Gratwanderung würde ich sagen. Ein paar Tage Nachrichtenfasten kann nicht schaden denke ich, wenn man nicht gerade ein aktuelles Thema verfolgen möchte. Der Abstand tut mir jedenfalls gut. Im Grunde genommen geht es mir darum, daß die Nachrichten nicht nur so einseitig daherkommen. So ist es ein Dauerfeuer an negativen Ereignissen, die uns manchmal eher hilflos zurücklassen und das hilft dann niemandem.

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  12. Ulrike Sokul sagt:

    Liebste Almuth,
    Nachrichten schaue ich kaum noch, aber ich lese punktuell die NachDenkSeiten https://www.nachdenkseiten.de/?p=48748 und die Nachrichtenbriefe diverser Organisationen wie BUND e.V., Foodwatch, PETA usw. und unterschreibe fast täglich Naturschutzpetitionen.
    Mein alltägliches Handeln und äußerst bescheidenes Konsumieren ist im Rahmen meiner Selbstbestimmung sehr mitweltschonend. So verbrauche ich etwa nur knapp 1000 KW-Strom pro Jahr und beziehe meinen Ökostrom von greenpeace-energy http://www.greenpeace-energy.de .

    Konventionelle Nachrichten in Radio und TV lösen oft nur Angst und Ohnmacht aus und vielleicht ist dies sogar gewollt, denn Angst die eine leider sehr bewährte Regierungsform.

    Wie Du ja weißt, habe ich letztes Jahr mit einem einzigen Brief an meine Wohnungsgenossenschaft eine 100 m²-große Wildblumenwiese initiiert, der in diesem Jahr noch weitere folgen sollen.

    Die Lektüre Deiner bienenfleißigen Webseite gab und gibt mir immer wieder viele wertvolle Hinweise und Anregungen, die ich eifrig auf meinem Balkon und im Garten umsetze. Deine Berichte strahlen BEGEISTERUNG, LIEBE und FÜRSORGE aus und das ist konstruktiv, animierend und beflügend.

    Je mehr Menschen das ihnen mögliche tun, umso größer wird die Möglichkeit, auch das Unmögliche zu schaffen.

    Mit nachhaltigen Herzensgrüßen von Deiner Bücherfee
    Ulrike

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    1. pflanzwas sagt:

      Liebe Bücherfee, danke für deinen Hinweis. Die Seite muß ich mir bei Gelegenheit mal genauer ansehen! Das mit der Angst mag Absicht sein. Jedenfalls funktioniert es so sehr gut. Das mit den Petitionen wird mir derzeit fast ein bißchen viel, weil tatsächlich fast täglich welche dazukommen. Und eigentlich müßte man auch dort manchmal hinter die Kulissen gucken. was ich aus Zeitmangel dann nicht mehr mache. Aber immerhin scheint es auch immer wieder was zu bewirken und da freut es einen dann doch, wenn man mitgemacht hat und einer von vielen war.

      Ach ja, um deine Wiese beneide ich dich. Wie toll, daß das jetzt noch weitere Kreise zieht!! Auch ein Zeichen dafür, was eine einzelne Person bewirken kann :-) Danke dafür ♥ für dein weittragendes Engagement!

      Schön auch dein Schlußsatz! So ist es und du gehst mit bestem Beispiel voran! Deine Begeisterung und dein vorbildliches Handeln zeigst auch du uns mit deinen immer wieder so sorgfältig gewählten und wertvollen Büchervorschlägen ♥ Mit begeisterten Herzensgrüßen von hier, die Balkonfee :-)

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  13. Meine massiven Keramikwassertröge kommen im Frühjahr wieder raus. Rainfarn hatte ich im letzten Jahr auch gepflanzt.

    Die NEGATIV-Meldungen müssen leider auch sein. Man muß wissen, woran es zur Zeit hakt, welche Tendenzen gerade entstehen.
    Das Ding ist, sich davon nicht zu sehr verrückt zu machen.

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    1. pflanzwas sagt:

      Mir ist das zu einseitig und ich mag diesen Wettbewerb um die Katastrophenmeldungen nicht, aber daran wird sich wohl nichts ändern. Nicht verrückt machen lassen ist richtig, aber sie lassen mich oft hiflos zurück und ich frage mich, was ich davon habe. Also werde ich sie in Zukunft mehr dosieren. Nicht jeden Tag alles angucken zum Beispiel.

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  14. bluebrightly sagt:

    OK, a lot of text and I know I am totally missing the point of the post. Something about motivation, according to google translate. But I enjoyed the photos anyway, very much. Especially the 2nd one, of the sweet bird whose name I should know by now, and the gorgeous blue sky, and all the flowers….a nice respite from a gray winter day.

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    1. pflanzwas sagt:

      Yes, lots of text ;-) I was thinking about the daily news and that the alltime negative news make you feel helpless and frighten you. So what is the use of it? I make a news-diet right now ;-) Then there is a TV-programme here and they only bring positive news and show many solutions. Often there is only one person or a group with a fantastic idea and they can make a difference! It is great! You feel motivated! So I think everyone can do a little to make our world better. The least thing would be to plant something, but of course there are many other things everybody can do. Okay, that was the short version ;-)

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      1. bluebrightly sagt:

        That was very clear, thank you for going to the trouble to explain it to me. We don’t have a program like that on TV here, too bad!

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  15. Bio-Balkon sagt:

    Wir alle können etwas tun. So sehe ich das auch. Bei diesem tollen Blog muß ich kommentieren. Hier schreibt die Berliner Balkonbotschafterin Birgit Schattling.
    Meine Vision ist, daß viel mehr Balkone genutzt werden: zur Selbstversorgung, naturnah, als Oase der Ruhe und Entspannung. Jeder Meter zählt! Jede Blüte zählt! Hierzu findet ein Online Bio-Balkon Kongress vom 20.03. bis 31.03.2019 statt. Mit 34 Experten, unter anderem Prof. Dr. Martin Kraft, Schwester Christa Weinrich, Markus Gastl, Bärbel Oftring, Melanie Grabner und Werner Ollig, und Balkongärtnerstartern führte ich inspirierende Video-Interviews, die Praxistipps zur Nutzung der Balkone zu Selbstversorgung und Naturvielfalt im nahen Umfeld geben. Ein Online Kongress ist eine virtuelle Veranstaltung im Internet, an der mit E-Mail angemeldete Interessenten kostenlos teilnehmen können. Die Interviews spannen einen Bogen von Grundlagen des biologischen Gärtnerns, Naschbalkon, vertikalem Gärtnern zu gesunder grüner Ernährung. Andere Schwerpunkte sind Permakultur, insektenfreundlicher Balkon, Ganzjahresvogelfütterung und prägende Naturerfahrungen für Kinder. Im 3. Jahr des Projektes Bio-Balkon bin ich mehr und mehr davon überzeugt, daß die Balkone ein Bindeglied zur Annäherung an die Natur sind. Sie führen uns zur Natur zurück, die wir dort erleben und fühlen.

    Danke für Deinen tollen Blogartikel. Er spricht mir aus dem Herzen. Liebe Grüsse Birgit vom Bio-Balkon

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  16. Mir geht es ähnlich wie Dir, liebe Almuth, was all die Hiobsbotschaften in den Nachrichten und in der Umwelt angeht, und manchmal verzweifle ich daran. Aber bisher flammt die Hoffnung immer wieder auf.
    Mit lieben Grüßen,
    Tanja

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    1. pflanzwas sagt:

      Man darf es sicher nicht an sich heranlassen und manchmal kann man das nicht. Irgendwie finde ich dieses Format fragwürdig. Aber gute Nachrichten will angeblich keiner sehen. Kann ich nicht bestätigen. Wie wäre es mit 15 Min. Negativmeldungen und danach 15 Minuten nur Positives? LG, Almuth

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      1. Das ist eine wunderbare Idee, liebe Almuth! Du solltest Dich um den Job der Präsidentin bewerben. 😊

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        1. pflanzwas sagt:

          Ich weiß ja nicht, ich kann auch anders ;-) Nur wenn es um Natur geht, kann ich mich eigentlich immer begeistern!

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            1. pflanzwas sagt:

              Dann sind wir uns ja einig :-)

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  17. Arletta sagt:

    Liebe Almuth
    Vom Titel bis hin zum letzten Wort dieses Beitrags: vollste Zustimmung meinerseits. Ich sehe das genau so und dies ist und war auch DER Grund, warum ich meinen Blog wieder zum Leben erweckt habe: ein naturnaher Balkon plus die Umsicht mit der Natur und vielleicht denen einen oder anderen zum Nachahmen anregen zu können, das ist der Sinn. Mehr kann ich persönlich gar nicht tun. Aber das Wenige, das will ich mit Konsequenz verfolgen. Und was da draussen in der Welt alles läuft, das macht mich persönlich höchstens resigniert und ist ergo kontraproduktiv zu all den kleinen aber ambitiösen Projekten. Stichwort Selbstversorgerbalkon und Verzicht auf jegliche Chemikalien und Pestizide. Wenn sich davon nur ein einziger Nachbar oder Blogleser inspirieren lässt, ist schon ein klein wenig was gewonnen. Sich nicht entmutigen zu lassen, fällt manchmal schwer. Aber ich glaube, letztendlich lohnen sich „Missionen“ dann doch. Danke für diesen super guten Beitrag liebe Almuth und herzlichen Grüsse, Arletta

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    1. pflanzwas sagt:

      Da hast du Recht. Wenn es einen anspricht, hat man schon etwas bewirkt! Und wenn der wiederum jemanden mitreißt…kann eine ganze Welle drauß werden. Ich denke, wir haben schon ein paar Leute motiviert. Manchmal läßt man sich von diesen negativen Meldungen zu sehr mitreißen und dann muß man sich wieder auf sich selbst besinnen! Wie du sagst, ist es kontraproduktiv. Schön ist, daß fast jeder irgendeinen kleinen Beitrag leistet, die Welt etwas besser oder schöner zu machen :-) Auf gehts! Bald kommt der Frühling und wir können wieder loslegen!! Mit erfreuten Grüßen von hier, Almuth

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