Noch ein paar Vogelkinder

Blaumeise, Weiden- oder Sumpfmeise, Buchfink…

Hurra, ein Erndnuss-Schnäppchen!

Hier noch mal die vermutliche Weiden- oder Sumpfmeise bei einer Fast-Grätsche :-)

Und bei diesem Jungvogel glaube ich, daß es ein Grünfink Buchfink? sein könnte. Seinen Kern oder was das ist, wollte er nicht loslassen :-)

Und hier noch Nachrichten von einer der kranken Blaumeisen. Ich hatte beim Nabu nachgefragt, was es sein könnte.

Laut Aussage vom Nabu Artenschutzzentrum ist eine Erkrankung nicht bekannt, es könnte aber am Futter liegen (falsches Futter, mangelndes Futter, verseuchtes Futter) oder an einer organischen Erkrankung.

Falls man einen frischen toten Vogel auffindet, kann man ihn an das Veterinäramt schicken. Klingt unerfreulich, würde den Zentren aber natürlich helfen herauszufinden, was es für Ursachen gibt. Die Dame vom Nabu wies außerdem auf das schlechte Aussehen von Beinen und Gelenken hin, was ich als Laie nicht bemerkt hätte.

Der hier hat inzwischen seine Kopffedern verloren und ich sehe noch einen anderen, der nicht gut aussieht, aber noch ein paar Federn mehr hat.

Ob dieser Vogel derselbe ist, wie der oben am Vogelhaus oder wieder ein anderer, kann ich nicht sagen. Wenn man im Netz sucht, findet man zu Wildvögeln mit Federverlusten noch die Information, daß es sich dabei auch um Parasiten handeln kann, um Schockmauser (dann verlieren Vögel, zum Beispiel durch einen Angriff, ihre Schwanzfedern, die wieder nachwachsen) oder Stockmauser, wo die natürliche Mauser durch verschiedene Aspekte verzögert sein kann, wie z.B. Mineralstoff- oder Vitaminmangel, hormonelle oder organische Störungen oder auch durch zu geringe Luftfeuchtigkeit oder zu wenig UV-Licht. Mehr dazu hier. Es gibt auch eine Seite zu äußeren Parasiten – igitt. Echt nicht schön! Da sind Wildtiere in der Regel auf sich allein gestellt.

32 Kommentare Gib deinen ab

  1. Nati sagt:

    Ach je, die Armen.
    Da mag ich gar nicht liken.
    Aber so ist die Natur, nur die Starken kommen weiter.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ja, geht mir ja auch immer so. Mit einem Haustier kannst du zum Tierarzt gehen. Manchmal kann man ein Wildtier ja auch einfangen, aber ansonsten ist es einfach so. Wenn die Parasiten haben, läßt sich wohl nicht viel machen….falls es denn welche sind. Man kann nur hoffen, daß sie dabei nicht zu sehr leiden….

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      1. Nati sagt:

        Ja da hast du recht.
        Da hofft man das es sich nicht auf andere Vögel überträgt.

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        1. pflanzwas sagt:

          Ein paar Blaumeisen scheinen nicht in Ordnung zu sein, aber es scheinen unterschiedliche Störungen zu sein. Ich wünsche dir ein schönes WE!!

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          1. Nati sagt:

            Hier habe ich bewusst noch keine kranke Meise gesehen.
            Ich wünsche dir auch ein sonnig schönes Wochenende, liebe Almuth. 🌞🌸🐝

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  2. kowkla123 sagt:

    ich lerne fleißig mit bei dir, lass es dir gut gehen.

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    1. pflanzwas sagt:

      Gleichfalls :-)

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  3. syntaxia sagt:

    Oh je, das ist gruselig!!

    Bei den Jungtieren ist es nicht immer einfach sie zuzuordnen. Ich hatte ein junges Neutöter Weibchen vor der Linse und konnte es beim besten Willen nicht zuordnen. Auf dem Balkon allerdings ist es überschaubar! ;-)

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

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    1. pflanzwas sagt:

      Oh wow, das habe ich noch nie gesehen. Also den! Neuntöter! Toll. Aber an wen hast du geschrieben wegen der Bestimmung. Hast du eine bestimmte Adresse genutzt? die haben so viele Kontaktstellen…LG, Almuth

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      1. syntaxia sagt:

        Ich habe an infoätNABU geschrieben, liebe Almuth. Hebe sogar gleich von 2 mitarbeitern innert 2 Stunden Post bekommen.
        Liebe Grüße,
        Syntaxia

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        1. pflanzwas sagt:

          Vielen Dank! Ich hatte deine andere Nachricht zu spät gelesen. Das ist ja toll, daß die so engagiert sind. Hört man ja auch selten :-) LG, Almuth

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  4. puzzleblume sagt:

    Ein gutuer Hinweis, das mit dem Melden / Nachfragen bei krank erscheinenden Tieren. Die Grünfinken haben das ja erst vor wenigen Jahren gelehrt, dass mensch beim gut gemeinten Füttern auch Ernährungs- oder Hygieneprobleme produzieren kann. Da wäre das schon gut, recht bald zu erfahren, was da „umgeht“, bevor wieder eine ganze Art fast verschwindet, und ob man etwas anders machen oder lassen sollte.
    Ob die Meisen sich wohl an Insektiziden vergiften können? Nur weil es keine Landwirtschaftsgifte bei euch gibt, bedeutet es ja nicht, dass Blattläuse auf gerade behandelte Rosen unbelastet sind, oder Ameisen von Terrassen, die gerade Vernichtern gegen sie oder Moos und Fugenunkräuter behandelt wurden, oder andere Insekten, die von sonst noch beliebten Kleingarten-Massnahmen erwischt wurden…
    Da machen sich viele Gartenbesitzer gar keine Gedanken.
    Ich habe meinem Mann auch die Amseisengiftstreubüchse weggenommen, als ich die Spatzen an den Sandhäufchen von deren Nestern Sandkörner und auch geflügelte Ameisen picken sah. Muss ja wirklich nicht sein.

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    1. Ule Rolff sagt:

      Ernährungsfehler beim Füttern? Das finde ich sehr interessant. Gibt es dazu Näheres?

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      1. pflanzwas sagt:

        Kann ich dir so jetzt nicht sagen. Ich kaufe Vogelfutter beim Tierbedarf. Ich hätte jetzt eher an falsches Futter, wie Brotreste u.ä. gedacht. Wenn du es genau wissen willst, gibt es ein Buch von diesem Vogelexperten Berthold und hier gibts ein interessantes Interview mit ihm:
        https://www.welt.de/wissenschaft/article160166830/Wir-haben-die-moralische-Pflicht-Voegel-zu-fuettern.html

        Falls Wildvögel Mangel haben, können wir als Laien das kaum feststellen fürchte ich. Sämereien und Fettfutter sollen jedenfalls gut sein.

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        1. Ule Rolff sagt:

          Danke dir.
          Ich mache mir eher Gedanken darüber, ob man Wildvögel überfüttern kann … oder ob sie eine natürliche Sättigungssperre haben. Wenn ständig Futterangebot bereitliegt, nach dem sie auch nicht suchen müssen, weil sie den Ort kennen – können sie da mehr Kalorien aufnehmen als sie verbrennen?

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          1. pflanzwas sagt:

            Das glaube ich eher nicht. In der Regel kommen sie nicht mehr, wenn sie andere Bedürfnisse haben oder woanders was Besseres gibt. Ich habe auch schon erlebt, daß die Meisen das Futter ignoriert haben, aber den ganzen Balkon nach Raupen u.ä. abgesucht haben. Allerdings beobachte ich alle Jahre wieder mal einen Vogel von vielen, der ein bißchen wie ein Junkie auf das Futter anspringt und kaum davon lassen kann. Ich habe aber noch nie einen überfütterten Wildvogel gesehen. Und: sie haben den größten Bedarf zur Brutzeit oder kurz danach (Reserven auffüllen) und dann wars das oft. Jedenfalls hier bei mir. Die Amseln kommen jetzt nicht mehr. Machst du denn andere Beobachtungen?

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            1. Ule Rolff sagt:

              Ich habe das Gefühl, die Amseln, Finken, Spatzen, Meisen … fressen und fressen, sie wirken auch richtig pummelig. Seitdem wir auch im Sommer füttern, wirken z.B. die Amseleltern während der Brutpflege nicht mehr so abgehetzt und abgemagert wie in früheren Jahren, was ja gut ist. Aber die Jungamseln (3.Durchgang, diesmal drei fast ausgewachsene Junge) sind riesig und wirklich fett.

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            2. pflanzwas sagt:

              Hm, ist es bei euch denn auch so dauertrocken?? Ansonsten vielleicht mal pausieren mit dem Füttern. Hier hats ja immer noch nicht viel mehr geregnet, aber im Moment gehen die Vögel hauptsächlich an die Beeren draußen, Kirschen etc. Wie gesagt, ich habs noch nicht erlebt, aber wenn die dich ausplündern würde ich entweder pausieren oder nur noch sehr sparsam füttern. Die jungen Meisen schlagen hier auch gerade zu, aber das tun sie auch fast jedes Jahr, allerdings nicht den ganzen Tag :-)

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            3. Ule Rolff sagt:

              Es ist irre trocken hier, schon lange. Aber im Garten verteilt stehen mehrere Vogeltränken, die auch ausgiebig genutzt werden.
              Ob woanders noch gefüttert wird, kann man nicht ausschließen, ist eher wahrscheinlich.
              Tja, mal sehen. Vielleicht nimmt der Appetit ab, wenn die letzte Brut durch ist.

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            4. pflanzwas sagt:

              Das denke ich auch! Tja, und ich dachte, im Westen wäre es etwas feuchter gewesen als hier. Hier ist Regen eine seltene Erscheinung…

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            5. pflanzwas sagt:

              PS viell. werden sie noch woanders überfüttert??

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    2. pflanzwas sagt:

      Das weiß man natürlich nicht, ob die Vögel nicht auch mal mit Giftstoffen in Kontakt kommen. Wie du sagst, asen manche Leute in ihren Gärten mit sonst was rum. Vielleicht auch mal mit Giftstoffen ganz anderer Art.

      Das mit den Grünfinken lag wohl am Wasser, wo sich diese Trichonomaden vermehren konnten. Da muß man wohl vorsichtiger sein mit den Wassertränken. Dieser Vogelexperte Berthold hatte ja mal untersucht, daß Futterstellen, die nicht ständig gereinigt werden, die Vögel nicht krank machen.
      https://www.welt.de/wissenschaft/article160166830/Wir-haben-die-moralische-Pflicht-Voegel-zu-fuettern.html

      Ich weiß nicht, wenn es sich um Parasiten handelt, in wie weit die sich gegenseitig anstecken können. Da bin ich als Laie komplett überfragt. Jedenfalls bitter, wenn der Mensch es durch Stoffe verursacht, die nicht in die Schnäbel von Vögeln gelangen sollten!!

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      1. puzzleblume sagt:

        Wenn man den Artikel von Prof. Berthold liest, leuchtet seine Argumentation ein, dass nicht der normal-gesunde Mist mit deinen Bakterien die Quelle allen Übels sein wird, sondern zufällig dorthingeratene Mikroorganismen, die mehr wärmeresistent sind als die meisten, die bei „Fiebertemperaturen“ sterben und der normalen Körpertemperatur von Vögel ohnehin nicht gewachsen sind. Kein Wunder, dass jahrhundertelang den Hühner auf dem Mist nichts passiert ist.
        Ich tippe bei deinen armen Meisen wirklich eher auf Vergiftungen als auf eine erregerbedingte Seuche, weil sie als Insektenfresser besonders gefährdet sind durch Pflanzenschutzmittel, dazu gibt es im Web etliche Artikel.

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        1. pflanzwas sagt:

          Das wäre übel! Zumal man von außen nicht sehen kann, was in den Gärten gemacht wird!

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  5. Das hätte ich wissen müssen, dass man kranke Vögel, die man tot findet, einschicken kann. Ich hatte so eine Blaumeise auch schon auf meinem Balkon. Die saß viel rum und irgendwann haben wir sie zwischen den Blumentöpfen gefunden. Wäre mir zwar irgendwie komisch vorgekommen, sie zu verpacken und zu verschicken… aber wenn’s hilft.
    Die Jungvögel sind putzig.

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    1. pflanzwas sagt:

      Naja, manchmal ist es vielleicht ein natürlicher Tod oder eine Erkrankung eines Einzelvogels, aber wenn solche Vögel vermehrt auftauchen macht das sicher Sinn. Wobei ich das mit dem Verpacken jetzt auch nicht so prickelnd finde…. Hier war mal eine Kohlmeise mit einem dicken roten Geschwür. Die hockte ständig hier, kackte alles voll, was mir dann aber egal war, weil sie mir so leid tat, und sie trank unendlich viel, was kein gutes Zeichen war. Irgendwann kam sie nicht mehr…. Sie hätte auch hier auf dem Balkon sterben können, aber ich denke, sie war ein Einzelfall.

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      1. So eine hatte ich auch schon mit einem dicken roten Geschwür am Kopf.

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        1. pflanzwas sagt:

          Wer weiß, wie die zustande kommen?? Viell. Verletzungen oder Zecken oder so.

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  6. Man fuehlt sich immer so hilflos, wenn man kranke Voegel oder wilde Tiere sieht!
    Ja, man kann nur hoffen, dass sie nicht allzu lange leiden muessen!

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    1. pflanzwas sagt:

      So gehts mir auch. Der Mensch möchte immer helfen und sowas mit anzusehen ohne helfen zu können fällt schwer!!

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  7. Teilweixse sehen die Meisen schon arg gerupft aus!

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    1. pflanzwas sagt:

      Ja, diese paar Vögel scheinen nicht „nur“ in der Mauser zu stecken….leider!

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