Was macht der Wasserdost ?

am

Er wächst nicht mehr ! (ist zum Glück ausgewachsen :)

Den Wasserdost (Eupatorium cannabinum) habe ich ja schon mehrfach erwähnt. Auch, daß er etwas erhöht stand und dort stehen bleiben mußte, weil die Amseln dahinter ihr Nest hatten. Als sie weg waren, freute ich mich, ihn endlich auf den Boden stellen zu können, in der Annahme, daß er dann kleiner und für mich erreichbarer wäre.

Wasserdost (Eupatorium cannabinum) auf dem Balkon / Hemp-agrimony or holy rope on the balcony

WEIT GEFEHLT !   Er hat die stattliche Größe von 2 Meter und 10 cm erreicht (soweit ich messen konnte, und das vom Topfrand aus). Nix mit Blüten angucken, nix mit Hummel und Bienenfotos, nix mit dran riechen (er duftet wunderschön). Jetzt überlege ich schon immer, ob ich mal auf die Leiter steige, um dran zu kommen, aber dann sehe ich mich schon über die Balkonbrüstung stürzen…also lieber nicht.

So gucke ich Hummeln und Bienen von unten zu. Vielleicht sieht man es:

Die zarten Blütenpuschel aus der Froschperspektive…

Und immer mit der schönen Blattform- und farbe.

Kurz vor der Blüte bei strahlendem Sonnenschein.

An und für sich kann er Schmetterlinge anziehen, wenn nicht gerade etwas anderes, verführerisches in der Nähe ist. Bei mir sind zur Zeit jedenfalls Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Fliegen drin zu sehen (soweit ich das von hier unten erkennen kann ;-).

Wie der Name schon sagt, wächst der Gewöhnliche Wasserdost oder auch das Kunigundenkraut an Ufern, Böschungen, an Flüssen und Wasserläufen. Das heißt, er trinkt viel. Bei der Größe, die er erreichen kann, kein Wunder. Er steht bei mir deshalb die meiste Zeit über in einer Schale mit Wasser :-)

11 Kommentare Gib deinen ab

  1. Flowermaid sagt:

    … die sind wie Großraumflughäfen nur schöner und ruhiger … ;-)

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    1. pflanzwas sagt:

      Wieder mal auf den Punkt getroffen, wunderbar beschrieben. Auf die Idee wäre ich nicht gekommen :-) Und wieviel schöner !!!

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  2. puzzleblume sagt:

    Ah, endlich kann man es sehen, dass deiner eine andere Art ist, viel filigraner und eleganter als mein gewöhnlicher Wasserdost aus dem Feldgraben. Könnte eher eine Sorte von Eupatorium fistulosum sein. Mit so einem liebäugele ich als Ergänzung für das kommende Jahr.

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    1. pflanzwas sagt:

      Ich habs schon wieder vergessen – oder nie gewußt ? Du weißt ja, es war ein Geschenk….Was für ein schräger Name (wieder mal), Fistulosum….

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      1. puzzleblume sagt:

        Ich erinnere mich wieder, dass wir damals darüber hin und hergeschrieben hatten.

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  3. Ule Rolff sagt:

    Mein Wasserdost, den ich im Frühjahr 2016 gepflanzt habe, ist weg, einfach komplett verschwunden. Ob es jemanden gibt, der ihn unterirdisch lecker fand?

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    1. pflanzwas sagt:

      Unterirdisch lecker, haha !! Gibts da nicht so Erdratten oder Mäuse ?? Schade eigentlich, und dann auch noch ohne Abschied. So kanns gehen…

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  4. Ule Rolff sagt:

    Klar gibt’s hier Mäuse! Ist doch ein gesunder Garten!

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    1. pflanzwas sagt:

      Das hört man gerne. Frag doch mal bei denen nach, ob sie den mitgenommen haben ;-) Vielleicht haben sie sich damit ihre Bude ausgebaut….

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