Der Spatz, der geht verloren….

am

Und nicht nur der – eine Welt ohne Vögel ?

So nebenbei habe ich mitbekommen, daß heute Weltspatzentag ist. Klingt vielleicht komisch, ist es aber leider nicht. Ins Leben gerufen wurde er vor 7 Jahren in Indien von der Nature Forever Society (NFS), um jährlich auf das Verschwinden des Spatzes aufmerksam zu machen. In Deutschland steht der Spatz inzwischen auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten. Unglaublich !!!

Foto einer Amseldame in Ermangelung eines Spatzenbildes… / sorry, a picture of a sparrow wasn’t available… :-)

Sorry, da bei mir kaum Spatzen zu sehen sind, ein Amselfoto…Dabei geht es nicht nur um Spatzen, die immer weniger werden. Viele Vogelarten sind betroffen ! Beim Spatzen gibt es verschiedene Gründe. Er ist zwar als ausgewachsener Vogel fast ein „Allesfresser“, wenn man ihn in der Stadt beobachtet, wie er sich an den Restauranttischen an unseren Speiseresten bedient.

Jungvögel brauchen Insekten

Für die Aufzucht seiner Jungen benötigt er jedoch eiweißreiche Insektennahrung ! Insekten werden durch unsere sterilen Gärten und intensive Landwirtschaft immer weniger. Das zweite Problem: zum Reinigen und um seine Parasiten loszuwerden, braucht er ein Bad im Staub. Dafür sind offene Flächen nötig, die in den bodenversiegelten Städten immer weniger werden. Er lebt gerne gesellig in Hecken. Ideal wenn beides, (heimische) Hecke und Staubbad, beieinander liegt !

Kein Platz zum Nisten

Ein weiteres gravierendes Problem, von dem ich bislang auch nichts wußte: seine Nistplätze verschwinden zunehmend. Bei Gebäudesanierungen, aber auch bei Neubauten, gibt es immer weniger Nischen, Ritzen, Zwischenräume, wo der Spatz brüten kann. Und er ist ein Gebäudebrüter, genauso wie die Mauersegler und die Schwalben. Sie können mit einem Vogelhaus am Baum nichts anfangen.

Hier habe ich eine wunderbare Internetseite entdeckt, die ausführlich über Nistkästen- und Nistmöglichkeiten für die genannten Vögel berät, ausführliche Informationen gibt und auch darüber schreibt, welche Fehler man beim Anbringen der Kästen machen kann. Hier beim Blog vom Mauerseglerschutz könnt ihr euch informieren.

Bilder aus dem Stadtpark Hannover im August (Beete mit Fetthenne, Salbei, Astern uvm.)

Für mich stellt sich die Frage: wie kann man noch mehr Menschen erreichen, um eine Kehrtwende in unserem Denken, unserem Umgang mit der Natur einzuleiten ?

Viele Menschen wissen schlichtweg nicht, was sie in ihrem Garten tun – auch ich wußte es lange Zeit nicht ! Mit Aufklärung kann man bei vielen Garten- und Balkonbesitzern sicherlich etwas erreichen.

Leider gibt es eine große Gruppe von Menschen, die ihren Garten mit einem aufgeräumten Wohnzimmer verwechseln, in dem nichts rumliegen darf, wo ein Blatt ein störendes, häßliches Element ist, und die mit der Harke glatt gekratzte, blanke Erde als schön empfunden wird. Man freut sich über ein paar (sterile) Blumen, die „ordentliche“ Hecke, den „Nagelscherenrasen“ und ein paar Vögel (solange sie nirgendwo hinkacken), also an der hausgemachten „Natur“, die nur leider keine mehr ist. Alles andere, störende, muß weg ! Ob man diese Menschen von ihrer Vorstellung abbringen kann, wage ich fast zu bezweifeln. Bleibt nur, daß der Rest von uns doppelt so viel pflanzt, oder was ?

Wir können vor der eigenen Haustür anfangen und es weitererzählen. In der Hoffnung, daß immer mehr Menschen verstehen, was Natur bedeutet….jedenfalls nicht der manikürte Rasen mit Kirschlorbeerhecke.

Bilder aus dem Stadtpark Hannover, Ausschnitt Beete mit Sonnenbraut

 Ich kann nur immer wieder sagen: bitte, pflanzt was ! Damit Vögel, Bienen und Insekten weiterhin unser Leben bunt machen und wir uns an ihrem Zwitschern und ihren Farben erfreuen können !!!

(und ich weiß, daß alle Garten- und Balkonbesitzer jetzt in den Startlöchern stehen und es kaum erwarten können, was zu pflanzen :-)

 

 

41 Kommentare Gib deinen ab

  1. Flowermaid sagt:

    … ich pflanze nicht… ich lasse einfach… ;-) Herzensaufruf!!!!

    Gefällt 3 Personen

    1. pflanzwas sagt:

      Auch gut :-) !!! Manchmal ist es nur zum Haare ausreißen, aber jammern hilft ja nüscht…

      Gefällt 2 Personen

      1. Flowermaid sagt:

        … Aufklärung schon … und was ich gar nicht verstehe ist das Landschaftsdesigner so ganz und gar auf das Heimische Ökosystem sch…..n

        Gefällt 4 Personen

        1. pflanzwas sagt:

          Ist das nicht ein Widerspruch in sich, „Landschafts-Designer“ ??? Ja, man wundert sich !!! Mich „begeistern“ auch die sterilen Gärten der ganzen Neubauten, die auf den ehemals üppigen Stadtbrachen hochgezogen wurden…was für ein toller Tausch….heul….

          Gefällt 4 Personen

          1. Flowermaid sagt:

            … mit Pflegehintergrund nicht… aber das ist nicht der Ansatz *mitheul*

            Gefällt 2 Personen

            1. pflanzwas sagt:

              schnüff ! Aber zum Glück sind wir ja Blumenmädchen und Balkonfee ;-)

              Gefällt 3 Personen

            2. Flowermaid sagt:

              … wir bringen das fliegende Folk durch… ;-)

              Gefällt 2 Personen

            3. dagehtwas sagt:

              hihi! schön! Balkonfee trifft´s voll!

              Gefällt 1 Person

  2. Liebe Almuth! Toll, dass Du den Spatz thematisierst! Er war in der Schweiz „Vogel des Jahres 2017“ da er auf der Roten Liste der bedrohten Vogelarten steht. Ausgerechnet der Spatz, dieser freche Allerweltsvogel soll vom Aussterben bedroht sein? Ja. So ist es. Die Gründe dafür führst Du ja alle auf. Gärten verschwinden nach und nach, die alten Häuser mit den grossen, verwilderten Gärten werden abgerissen und stattdessen werden Wohnblocks hochgezogen, die weder Gärten noch Balkone haben, denn sowas will der moderne Mensch nicht, denn der moderne Mensch muss sich so sehr in seinem Hamsterrad abstrampeln (damit er sich die Neubauwohnung leisten kann und so weiter…) dass ihm die Zeit fehlt für’s Gärtnern. Da werden stattdessen dann verglaste Balkone hingebaut, da muss man nichts pflanzen, kann auch kaum, da wird’s nämlich sehr heiss drinnen und die Dinger sind meist rundherum verglast, das Glas wird von den Vögeln nicht gesehen, und sie knallen rein und sterben. Eine Million Vögel fallen alleine in der Schweiz jedes Jahr den Glasscheiben zum Opfer! Und man schätzt, dass eine weitere Million den Katzen zum Opfer fallen. Ein weiteres Problem sind die Pestizide und der Rückgang der Insekten, welcher dramatische Folgen für unsere Ernährungssituation haben könnte und zwar schon sehr bald. Und dafür gibt’s ja nun wahrhaftig Alternativen… aber diese Alternativen sind so günstig und so ungefährlich, dass sie der chemischen Industrie ein Dorn im Auge sind, und wer will sich schon mit diesen Giganten anlegen, die ja schliesslich zu den besten (?) Arbeitgebern im Land gehören und so weiter… Das Thema könnte einen zur Verzweiflung treiben. Die Lösungen liegen nämlich allesamt auf der Hand, man KANN vogelfreundliche Landschaftsgestaltung betreiben und man KANN sogar vogelverträglich bauen und man KANN mit Rücksicht auf die Vogelgesundheit eine ökologische Landwirtschaft betreiben ohne dass jemand Schaden nimmt (ausser der chemischen Industrie). Warum sieht denn das niemand? Ausser ein paar Gartenfreaks, ein paar Ökos, eine Handvoll Vogelfreunde. Und das ist einfach zu wenig. Und jeder Privatgärtner, jeder Balkonbesitzer kann was tun. Nur ganz wenige machen’s leider. Deshalb sind solche Beiträge, wie Deiner hier liebe Almuth, so immens wichtig! Danke! Lieb grüsst Dich, Arletta http://www.lettifarm.ch

    Gefällt 4 Personen

    1. pflanzwas sagt:

      Ach, liebe Arletta, ja, man könnte durchdrehen bei dem Thema. Ich muß mich auch immer bremsen, weil man das Gefühl hat, man möchte gleich alles ändern und kanns nicht. Dabei ist es durchaus möglich, so wie du schreibst. Das mit den Glasscheiben ist mir nicht bekannt (ich weiß auch nicht, ob das hier so verbreitet ist), aber das mit den Katzen ist auf jeden Fall ein Thema. Hier gibt es Bundesländer mit Kastrationspflicht und welche ohne. Schleswig-Holstein z.B. hat keine. Was hörte ich gestern ? 70.000 (oder so ähnlich) freilaufende Katzen ?? – Naja, und viele andere Dinge, die das Gleichgewicht durcheinanderbringen. Und oft genug wird Natur geopfert, für Industrie und Bauten, die nicht immer sein müßten…Gewerbegebiete, Parkplätze…Bodenversiegelung…es bleibt nur: aufklären, aufklären, aufklären, weitererzählen und was zu pflanzen !! Die Hoffnung stirbt zuletzt, Liebe Grüße, Almuth

      Gefällt mir

  3. Danke für Deinen aufklärend-aufrüttelnden Beitrag. Ich beobachte es „sogar“ auf dem Land – die Gärten werden immer steriler, gerade in den Neubaugebieten… Aber besser selbst anders machen und ein sichtbares Beispiel sein, als sich dieser Entwicklung ergeben. In meinem Hausgiebel nisten jedes Jahr Spatzen. Die „Babys“ machen dann von meinem Schlafzimmerfenster aus die ersten Flugversuche. Ich genieße das sehr. Schon morgens während des Frühstückens kann ich sie beobachten, wie sie in der Hecke turnen, sich putzen oder vor sich hindösen :-). Vielleicht kann ich ein paar schöne Fotos machen, dann bekommst Du welche :-) ⭐⭐⭐

    Gefällt 2 Personen

    1. pflanzwas sagt:

      Liebe Bettina, das hört sich schön und hoffnungsvoll an und mir geht das Herz auf, wenn ich höre, daß es auch die andere Seite gibt, wo Vögel noch Platz haben und Natur Natur sein darf. Genau, je leuchtender dein Garten umso mehr steckst du bestimmt die Nachbarn an :-) Lägen zwei solch unterschiedliche Gärten direkt nebeneinander, würden sich die meisten bestimmt für den bunten Garten mit vielen Blumen entscheiden ! Über Fotos würde ich mich freuen, wenn es soweit ist !! Liebe Grüße, Almuth

      Gefällt 1 Person

      1. Liebe Almuth, das freut mich sehr. Bei allem was das Herz beschwert, wenn man auf unserer Erde herum guckt, ist es so wichtig auch die kleinen Freuden und Mutmacher zu teilen :-). Ich selbst habe leider keinen „richtigen“ Garten, sondern bin mit Hochbeeten, Kübeln u. ä. zugange. In den Nachbarsgärten sieht es glücklicherweise bienen- und vogelfreundlich aus. Ich glaube Du hast recht – ein „wilder“ Garten strahlt so viel Freude und Lebenskraft aus. Das kann man nur „wollen“ :-)! Wenn’s soweit ist, melde ich mich mit den Fotos bei Dir :-)! Liebe Abendgrüße zur guten Nacht, Bettina

        Gefällt 1 Person

        1. pflanzwas sagt:

          Liebe Bettina, auch Hochbeete und Kübel hört sich gut an :-) Ziehst du viel Gemüse ? – Hin und wieder muß ich mich mal aufregen; könnte ausrasten bei manchen Nachrichten und Meldungen. Aber es würde mich verrückt machen, wenn ich mich nur darauf konzentrieren würde. Das tun wir schließlich schon mit unseren täglichen „Negativnachrichtensendungen“. Würden wir uns fast ausschließlich auf das Gegenteil konzentrieren, sähe die Welt vermutlich anders aus. Also gucke ich gerne auf solche Hoffnungsschimmer ! Irgendwo muß man ja anfangen :-) Liebe Morgengrüße, Almuth

          Gefällt 1 Person

          1. Liebe Almuth, ja ich versuche mich an Rucola, Mangold, Zucchini etc. Tomaten wachsen ganz ordentlich und meine Kräuter auch :-). Die Bienen- und Schmetterlings-„wiese“ möchte ich in diesem Jahr erweitern :-). Mir geht es sehr ähnlich wie Dir – es muss einfach manchmal raus! Augen verschließen hilft nix, also muss man sich auch mit den Unsäglichkeiten auseinander setzen. Wie schön, dass es in unserer freien Wahl liegt, wie wir damit umgehen und was wir daraus machen :-)! Wir gestalten „unseren“ Bereich einfach so schön wie möglich, im Einklang mit Mutter Erde :-). Das hilft! Liebe Gute-Nacht-Grüße, Bettina
            💫💫💫

            Gefällt 1 Person

            1. pflanzwas sagt:

              Das hört sich gut und lecker an ! Eigenes Gemüse ist so toll. Und auch das Gemüse will bestäubt werden. Wenn du eine Bienenblumenwiese hast und mehr Insekten anlockst wirst du tolles, schönes und großes Gemüse bekommen :-) Da schließt sich der Kreislauf ! Das finde ich toll, daß du jetzt auch noch mal aktiv werden willst. Und du hast Recht: wir haben die freie Wahl, wir können die Entscheidung treffen. Lets do it ! Laß uns was tun :-) Schlaf schön und träum schön süß von deiner Blumenwiese, liebe Grüße von Almuth

              Gefällt 1 Person

            2. Ja, da freue ich mich schon sehr drauf und hoffe, die Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und wer sich sonst noch angesprochen fühlt, schauen bei mir ganz fleißig vorbei. Machen wir’s so richtig schöööön :-)!! Ich sende Dir blumig duftende Herzensgrüße :-) 🌼

              Gefällt 1 Person

            3. pflanzwas sagt:

              Ich freue mich dann auf die Bilder :-) Viele blumigduftende Grüße zurück, Almuth

              Gefällt 1 Person

            4. Sternenfunkelnde Gute-Nacht-Grüße 🌝 💫 für Dich liebe Almuth

              Gefällt 1 Person

            5. pflanzwas sagt:

              Oooh wie schön, zu dir auch liebe Bettina, funkel-zurück :-) Glitzer

              Gefällt 1 Person

            6. Liebsten Danke :-) 💕

              Gefällt 1 Person

  4. Iris Schaper sagt:

    Liebe Almuth, Wahnsinn, das hätte ich nicht gedacht. In meiner Kindheit galten die Spatzen auf dem Dorf noch als Plage, die sich auf jedem Getreidespeicher in Scharen über das Korn hermachte. Und heute vom Aussterben bedroht… 😕

    Gefällt 1 Person

    1. pflanzwas sagt:

      Ja, es klingt wirklich unglaublich ! Unglaublich, wie weit wir es mit der Natur gebracht haben, daß für Wildtiere und Wildblumen kein Platz mehr da zu sein scheint…es wird Zeit für Veränderung !!!

      Gefällt 1 Person

  5. maribey sagt:

    Gute und wichtige Worte!

    Gefällt 2 Personen

  6. Interessanter Bericht. Danke 🌺 für Deine Erinnerung.
    Liebe Grüße. Priska

    Gefällt 1 Person

    1. pflanzwas sagt:

      Danke, gerne :-) Viele wissen es schon, aber es gibt auch immer noch zu viele, die keine Ahnung haben. Vielleicht stolpert dann doch mal einer über den Beitrag…und pflanzt was ;-) Liebe Grüße, Almuth

      Gefällt 1 Person

  7. dagehtwas sagt:

    Hallo Balkonfeee!
    Du sprichst mir mit deinem Beitrag aus der Seele. Ich bin grad (wiedermal) ziemlich frustriert – dank eiens Artikels in GEO. in den letzten 20 Jahren sind 70 bis 90 % der Insekten verschwunden… und wenn man zahlreiche weitere Untersuchungen dazunimmt, sind u.a. die eingestetzen Insektenschutzmittel schuld.
    InsektenSCHUTZmittel – was für ein Widerspruch im Wort…
    Es gibt weitere Experimente, da hat man Biotope für bestimmte Wildbienen optimal aufgepimpt mit wissenschaftlicher Begleitung – aber die Wildbienen sind nicht gekommen…
    *frustheul*

    Gefällt 1 Person

    1. pflanzwas sagt:

      Liebe Gartenfee :-) Ja, es ist zum Heulen !! bzw. unglaublich, wie weit wir es hier mit der Natur gebracht haben. Das der Spatz auf der Vorwarnliste steht – das kann doch gar nicht sein. Ich hörte auch mal in einem Beitrag, wo sie von einem Gebiet berichteten, in dem in den letzten 15 Jahren 80% der Insekten verschwunden sind, aber mir war nicht klar, daß das schon so flächendeckend ist ! Hier https://naturaufdembalkon.wordpress.com/2016/09/26/5-nach-12/ hatte ich mal was dazu geschrieben. Mit den Schmetterlingen verhält es sich glaube ich ähnlich, wie mit diesen Wildbienenprojekten. Hab vergessen, woran es lag – sie brauchten größere, zusammenhängendere Gebiete oder so. Die sind jedenfalls auch vielfach bedroht (ausgenommen der olle Kohlweißling ;-). Es ist wirklich zum Heulen. Und die Städte werden zum Refugium weil Pestizidfrei, aber leider gibts hier auch viele öde Gärten und bei dem Bauboom verschwinden meine geliebten Stadtbrachen. Noch weniger Nahrung….und wann kommt die Kehrwende ? Obwohl manche Arten schnell zurückkehren wenn die Bedingungen stimmen. Nur davon kann man nur so kleine Flächen schaffen in unserer ach so profitorientieren-industrialisierten-Welt…seufz. Hoffnung geben mir da manchmal Rhein und Elbe, in denen bald nichts mehr lebte – und heute ? Lebt wieder ganz viel dort. Aber ich will das alles besser wird, überall und zwar SOFORT :-) !!!!

      Gefällt 1 Person

  8. ventisqueras sagt:

    Ommiodio! ma davvero i passeri sono così minacciati di estinzione? in Italia non ne ho sentito parlare, spero che si riesca a superare queste difficoltà e come per altre specie minacciate si trovi il modo di risolvere il problema
    che cosa sarebbe la vita e la natura senza quei gentile e deliziosi uccellini?
    :-( :-( :-(

    Gefällt 1 Person

    1. pflanzwas sagt:

      Forse non è cosi male in Italia con i passeri ? Qui il paese è troppo rimosso, come noi diciamo in tedesco. Tutto è lavorato / cesellato in Germania. Ci sono parchi nazionale, ma agricoltura bisogno molto spazio, fa molto monocultura e usa molto repellente. Troppo reppellente. Qualche volte mi fa pazzo !! Non è immaginabile un mondo senzo passeri, senzo ape…..Ma spero che l’uomo crea la virata !! Un affetuoso abbraccio, Al

      Gefällt 1 Person

      1. ventisqueras sagt:

        sì, forse hai ragione tu, qui in Italia le leggi sono molto severe con l’agricoltura ed i pesticidi, si fa moltissima agricoltura biologica e questo penso possa preservare i passeri che stanno soprattutto in campagna, anche se ora se ce ne sono meno in confronto ad anni addietro, spero che le leggi si facciano più severe anche a voi
        felice mercoledì Al :-)

        Gefällt 1 Person

        1. pflanzwas sagt:

          Credo che le leggi sono severe qui, ma che è troppo nel tutto il paese. Troppo distese, troppo mais, troppo colza, repellente dappertutto…Sono contento che è meglio nel Italia e che è più spazio per la natura :-) speranzosi saluti :-)

          Gefällt 1 Person

          1. ventisqueras sagt:

            la crisi sta facendo tornare molti giovani all’agricoltura e loro portano nuove e buone idee per cercare che questo mondo si possa migliorare un po‘, voi in Germania avete meno di questi problemi

            Gefällt 1 Person

            1. pflanzwas sagt:

              Si, forse questo è uno dei motivi. Una crisi può fare la madre dell’invenzione. Così bene se ci sono persone che lo fanno meglio ! – Ci sono altre gente qui che cercano una vita alternativa, ma l’industria e „lobby“ sono influente. Ma fortunatamente molto è stato fatto per la protezione del paesaggio. Ma il equilibrio sembra male…e i tedeschi sono troppo accuratamente con l’agricultura – una agricultura industriale, purtroppo !!!

              Gefällt 1 Person

            2. ventisqueras sagt:

              quelle sono le vostre specializzazioni in cui riuscite meglio :-)

              Gefällt 1 Person

            3. pflanzwas sagt:

              Haha, purtroppo, si ! una bella giornata per te :-)

              Gefällt 1 Person

            4. ventisqueras sagt:

              anche per te, cara

              Gefällt 1 Person

  9. Danke für diesen wichtigen Beitrag! Ich kenne aus meiner Kindheit auch noch die Scharen von Spatzen auf der Terrasse. Aber heute begegne ich ihnen nur noch, wenn ich außerhalb der Innenstadt in der Nähe alter Bauernhöfe unterwegs bin (- die es in Bochum zum Glück gibt!).
    Viele Leute verwechseln ja die Heckenbraunelle mit dem Spatz. Wenn ich Bekannte auf eine Heckenbraunelle aufmerksam mache, kommt jedenfalls meistens die Antwort: „Ach, ich dachte, das wäre ein Spatz!“ Farblich sehen sich die beiden durchaus ähnlich, aber die Schnabelform lässt den Sperling als Körnerfresser erkennen.
    Mir ist nun die umgekehrte Verwechslung unterlaufen: Ich dachte, da wäre neulich eine Heckenbraunelle am Meisenknödel gewesen – aber es war doch der Spatz! Ich habe ihn nicht erkannt, weil ich schlichtweg hier in der Stadt nicht (mehr) mit ihm gerechnet hatte. Aber dann habe ich heute früh so ein typischen Spatzen-Gezeter vor dem Schlafzimmerfenster gehört – und siehe da: Ein Pärchen Haussperlinge machte sich über den Knödel her!
    Ich bin völlig überrascht und sehr glücklich die beiden zu sehen! Aber wo sie wohl „wohnen“, welchen Weg sie hinter sich haben? Ich werde der Sache auf den Grund gehen und womöglich mein Futterangebot umstellen!

    Gefällt 1 Person

    1. pflanzwas sagt:

      Das ist aber schön, daß die Spatzen zu dir gefunden haben ! Ja, vielleicht bekommst du heraus, wo der Rest der „Truppe“ wohnt :-) Ich glaube, die Knödel mögen sie durchaus. Sind da nicht auch Mehlwürmer drin ? Aber vielleicht gibts noch was besseres. Sind es denn Haussperlinge ? Hier waren in einem Winter vor 2 oder 3 Jahren jede Menge Feldsperlinge – ausgerechnet. Spatzen an sich sehe ich auch eher selten hier. Wirklich schade und höchste Zeit, was zu tun. Liebe Grüße vom Balkon in den Garten !!

      Gefällt mir

Kommentar verfassen: Bitte beachten Sie, dass wordpress.com Ihre Daten beim Kommentieren erhebt.

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s