…und noch ’n Blühstreifen

Noch mehr Natur in der Stadt

Heute mal wieder ein kleiner Blick in die Stadt: ein weiterer Blühstreifen, den ich lange nicht als solchen wahrgenommen habe und dabei eine gute Lösung für „ungenutzte“ Flächen bietet.

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Blühstreifen zwischen den Straßenbahnschienen – gesehen in Hannover

Wenn man mit der Straßenbahn daran vorbeifährt, merkt man zunächst kaum etwas. Erst durch die Frühjahrsbepflanzung mit Schnittlauch und anderen üppig rosafarben blühenden Pflanzen stach mir dieser Streifen irgendwann das erste Mal ins Auge. Beim Blick auf das Foto fragt man sich, was es hier besonderes geben soll. Straße, Schienen, Grün dazwischen.

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Vermutlich Leinkraut ;-)
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Blühstreifen zwischen den Schienen – kleinerer Bewuchs

Bei näherem Hinsehen kann man dann Wildpflanzen entdecken. Leider bin ich bislang noch nicht nah genug dran gekommen, um mehr erkennen zu können. Im Frühjahr dominiert, wie erwähnt, Schnittlauch, jetzt zum Herbst hin blüht eifrig Leinkraut, was ich bis vor kurzem noch für Löwenmäuler hielt ;-)

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Ich glaube ein bis zwei Mal im Jahr wird gemäht. Jedenfalls eine gut genutzte Fläche, um Insekten ein breites Futterangebot zu bieten (wenn ich auch nicht weiß, wie die Insekten sich mit den Strabas arrangieren ??) Ein kleines Stück weiter stadteinwärts, bei der nächsten Haltestelle, hat man einen weiteren Blühstreifen angelegt, hier eher mit Wiesenblumen (Schafgarbe, Scabiosen, Kornblumen uvm.), also größeren Pflanzen, und dafür hat man dann seitlich der Schienen einen Streifen genutzt.

Ich finde, daß ist eine gute Möglichkeit und eine nachahmenswerte Idee, derartige „Brachflächen“, die vielleicht schon das eine oder andere Unkraut beherbergen, zusätzlich mit nektarreichen Pflanzen zu bestücken !

 

 

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. puzzleblume sagt:

    Nachdem ich in Barcelona das Strassenbahnbett im Rasen gesehen habe, wurde mir zum ersten Mal klar, wie wenig diese Chancen genutzt werden. Vielleicht denken noch mehr Städtische Verkehrsbetriebe um, schmücken die Städte mit grünen Bändern und sich selbst mit einem solch einfachen Beitrag zur freundlicheren und luftverbesserten Umwelt.

    Gefällt 1 Person

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